Alltagstaugliche Tipps und Bücher, Bücher, Bücher

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Donnerstag, 5. Mai 2016

Die gute, alte Zeit ...

Heute geht es ausnahmsweise nicht um Bücher, sondern um etwas, das mir schon seit einiger Zeit auf dem Herzen liegt.

Die gute, alte Zeit .... Gab es so ein Deutschland wirklich nicht?

Die Frage, die mich in der letzten Zeit beschäftigt ist, wieso bei vielen, die sich das Programm der AfD ansehen, Sätze kommen wie: »Diese Partei will uns zurückführen in ein Deutschland von 1970, das es so nie gab.«
Ich bin sicher kein Fan der AfD, aber versuche, deren Bemühungen und auch deren Parteiprogramm unvoreingenommen zu betrachten. In einigen Punkten wie z.B. der Ablehnung der Homoehe stimme ich ihnen nicht zu. Aber muss ich sie deshalb als braune Brut verunglimpfen?

Was ich euch nun erzähle, schildere ich aus der Sicht einer einfachen Hausfrau, Mutter, Arbeitnehmerin und auch Selbständigen. Ich habe weder Politik noch Wirtschaft studiert, glaube aber, dass viele meinen Schlussfolgerungen zustimmen werden.

Ich bin 1955 geboren. Damals hatten die normalen Familien keinen Fernseher und nur die gut gestellten besaßen ein Auto. Ich erinnere mich, dass ein Ford der ganze Stolz meines Vaters war und man den VW Käfer liebte, der die Straßen bevölkerte.
Der Krieg war vorbei, jedoch nicht in den Köpfen der Menschen. Viele Alte erzählten von der Hungersnot und den Bunkern und Bomben. Ich konnte mir als Kind selbst ein Bild davon machen, denn in unserer Straße in Mainz waren noch etliche zerbombte Häuser, in denen wir wohl nicht spielen durften, es aber dennoch taten.

Die Menschen liebten ihren Ludwig Ehrhard mit der dicken Zigarre und waren in Aufbaustimmung. Wer konnte, der fuhr mit dem Auto nach Italien in Urlaub. Die Deutschen hörten sehnsuchtsvolle Lieder wie »Weiße Rosen aus Athen« oder Witziges wie »Drei kleine Italiener.«
Informationen bekam man damals aus dem Radio, der Zeitung und, ganz wichtig, abends, wenn man mit den Nachbarn vor den Haustüren saß.

Wir wohnten von 1955 bis 1961 in Mülheim/Ruhr. Dort war es noch Sitte, draußen zu sitzen. Nachrichten verbreiteten sich sehr schnell durch alle Straßenzüge. Jeder kannte jeden, sogar in den Städten.
Zum Fernsehgucken ging man in die nächste Kneipe, denn die Kneipenwirte hatten oft als Erste so ein Gerät. 1959 kam dann auch eins zu uns nach Hause. Mein Vater war total stolz. Es gab wohl nur ein Programm, aber die flimmernden Schwarz-Weiß Bilder wurde gierig aufgenommen. Das Kinderprogramm bekamen wir Kinder sorgfältig ausgesucht. Es war ein Erlebnis TV gucken zu dürfen. Tatorte fegten ganze Städte leer und die Fernsehsendungen wurden heiß diskutiert. (Erinnert euch an Anrüchiges wie Tutti-Frutti *grins*)

Sämtliche Feste wurden noch wirklich festlich begangen. Man hatte nicht viel Geld für große Geschenke. Also strickte und bastelte man bereits monatelang vor Weihnachten. Man freute sich über schön gemachte Holzkästchen oder selbstgestrickte Socken, liebte es gemeinsam Plätzchen zu backen.

Wir litten nicht, weil es nur an Sonntagen Fleisch auf dem Teller gab. Sonntag gab es den Kirchgang, gute Kleider wurden angezogen, prima gegessen. Werbung war im TV verboten. (Das übrigens meist um 12 Uhr nachts mit der Nationalhymne endete.)
An den Werktagen kochten die Frauen Dinge wie Milchreis als Hauptmahlzeit, es gab Hering mit Pellkartoffeln, Kartoffelpüree mit Spiegelei und andere einfache Gerichte.

Auch stanken wir nicht, weil nur samstags gebadet wurde. Man wusch sich jeden Tag, das war normal. Duschen gab es keine in den Häusern. An Elektrizität wurde gespart. Mädchen lernten in der Schule stricken, häkeln und nähen, Jungen werken. Sportunterricht wurde großgeschrieben und gefördert.
Ich war als Kind freiwillig im Schwimmverein und im Sportverein und bemühte mich, dort Leistung zu bringen. Denn da waren meine Freunde, und die Eltern sahen die ganzen Urkunden gerne.

Was übrigens auch selbstverständlich war, war die einhellige Meinung, dass Mütter zu ihren Kindern gehörten und möglichst nicht in die Fabrik. Die Frauen erzogen die Kinder und fanden das völlig normal. Wenn eine Frau  arbeiten gehen musste, weil das Geld nicht reichte, wurde getuschelt. Man schrieb das dem Mann zu, der nicht genügend Leistung brachte.

Foto von 1964


Wir zogen nach Mainz. Dort, in einem 7-stöckigen Mietshaus, war es anonymer.
Ich ging ins Gymnasium. Es war ein reines Mädchen-Gymnasium, was damals nicht als diskriminierend o.ä. gesehen wurde. Es war eine »Höhere Töchter-Schule«. Die Jungenschule, das Rabanus-Maurus-Gymnasium, war eine Ecke weiter. Dort startete man nicht mit Englisch, sondern mit Griechisch. Die Jungs wurden beäugt und bekichert.

Es gab inzwischen 3 Fernsehprogramme und etliche amerikanische Erfindungen schwappten nach Deutschland. Es gab keine Honig-Leckmuscheln mehr beim Bäcker, und man konnte auch keine einzelnen Bonbons mehr für einen Pfennig kaufen. Die Preise stiegen ununterbrochen.
Ich erinnere mich, dass Nyltest-Hemden als große Neuerung gefeiert wurden. Juhu! Die waren bügelfrei. Sie wurden aber nur gefeiert, bis man merkte, dass die Männer darin stanken wie die Büffel. Die Hausfrauen kehrten zu den Baumwollhemden zurück. Plötzlich gab es Fertiggerichte in Dosen, die den Hausfrauen das Kochen erleichtern sollten. Majoran und Thymian wurden zugunsten von fertigen Gewürzmischungen mit diffusem Inhalt aus den Küchen verdrängt.
Erst nach und nach wurden die zerbombten Häuser in meiner Straße wieder aufgebaut.

Ich war als Kind viel in meiner Stadt unterwegs. Wenn Schule und Sport mich nicht vereinnahmten, besuchte ich zu Fuß oder mit dem Fahrrad Freundinnen. Zu Hause musste ich sein, wenn es dunkel wurde. Es waren natürlich auch damals schon Sittenstrolche unterwegs, nur wurde von ihnen nicht so viel Aufhebens gemacht. Erwischte man sie, sperrte man sie ein und fertig. Familiäre Desaster wie Kindesmissbrauch regelte man in der Familie und nicht in der Öffentlichkeit.

Zurück zu mir. Eines Tages kam ich in Mainz an einem Haus vorbei. »Haus der Jugend« stand darüber. Ich war 10 Jahre alt. Da ich nie auf den Mund gefallen war, ging ich hinein und fragte, was es damit auf sich hatte. Es war schlichtweg genial: Es gab Werkstätten und Kurse für einen minimalen Beitrag pro Monat. Man unterrichtete in Töpferei, Bildhauerei, Nähen, Emaillieren, Körbeflechten uvm. Man konnte bei einem bekannten Mainzer Künstler zeichnen lernen, Spiele ausleihen, sich auf der großen Bühne dort als Schauspieler betätigen, es gab eine Kids-Disco uvm.
Kinder, die im Haus der Jugend waren, hingen nicht auf der Straße herum. Sie waren in ihrer Freizeit völlig ausgelastet. Natürlich schleppte ich weiterhin riesige Büchermengen durch die Gegend, da ich in der Stadtbücherei Mitglied war und alles verschlang, was mir in die Finger kam.

Foto von 1962

Ein Telefon war ein stationäres Gerät und hatte eine Strippe. Wer außerhalb telefonieren musste, benutzte eine Telefonzelle.

Und was will ich sagen? Es ging uns gut. Wir waren wohl nicht ständig und überall erreichbar. Es gab nicht das Überangebot an Information, das man erst einmal sortieren musste. Kinder grüßten die Erwachsenen und zeigten Respekt. Nein, als Kind war das damals zeitweise nicht schön, denn Eltern waren noch der Meinung, dass sie mit Ohrfeigen und Schlägen auf den Po ihre Erziehungsmaßnahmen durchsetzen mussten. Auch Lehrer schlugen gelegentlich mit Rohrstöcken auf Kinderfinger, ohne angezeigt zu werden. Nichtsdestotrotz, was uns auf diese Art eingebläut wurde, saß.

Ich erinnere mich an einen Vorfall, den mir mein Mann erzählte. In Kruft gab es einen Lehrer, der zu viel schlug und dabei einmal einen Jungen verletzte. Einen Tag später war der Vater des Kindes in der Schule, nahm den Lehrer am Kragen und ohrfeigte ihn. Mein Mann erzählte, dass sie nach einer Weile gingen, denn es war langweilig geworden zuzusehen, wie der Lehrer gemaßregelt wurde, da die Ohrfeigen lange hagelten. Danach war besagter Lehrer einige Tage krank und kam dann in den Unterricht zurück, schlug aber keine Kinder mehr.

Kinder, die in den Gärten der Nachbarn Äpfel stahlen und sich dabei erwischen ließen, wurde der Hosenboden stramm gezogen. Niemand wäre jemals auf die Idee gekommen für so etwas die Polizei zu bemühen oder die Gerichte.
Tja, und was lernten wir in der Schule? Aufklärung gab es unter der Hand oder, so wie bei mir, durch meine Mutter, die dabei fast in den Boden versank.
Hitler und der Nationalsozialismus wurden möglichst totgeschwiegen. In Geschichte lernten wir, dass es ein riesiges Glück gewesen war, dass man die Türkeninvasion 1683 gestoppt hatte, denn sonst wären die Ungläubigen und Heiden in unser schönes Deutschland eingefallen. Nicht vorzustellen.
Meine Mutter war wohl, wie so viele, während des Krieges aus der Tschechei gekommen, aber war so wie all die Schlesier völlig akzeptiert. Sie war streng katholisch erzogen worden. Heiden wollte man keine in Deutschland. Als Kinder sammelten wir Silberpapier für die armen Negerkinder. Der einzige Farbige, den wir kannten, war das nickende Negerlein, das mit der Weihnachtskrippe aufgebaut wurde und den Sarottimohr.

Was ich mit meiner Erzählung sagen will. Es war eine heile Welt damals für mich als Kind. Wir besaßen keinen Luxus, duschten nicht jeden Tag, fraßen keine Unmengen Fleisch, waren nicht digitalisiert, die meisten Mütter konnten bei ihren Kindern bleiben und waren nicht gezwungen arbeiten zu gehen, weil das Geld nicht reichte.

 Das Wort »Umwelt« gab es schlichtweg nicht. Mein Vater kippe E605 fröhlich als neuste Errungenschaft in den Garten. Das Bewusstsein, dass das ständige Wirtschaftswachstum für unseren Planeten schädlich ist, musste erst wachsen, ist aber trotzdem auch 2016 leider nicht in allen Köpfen angekommen.

Wir hatten eine starke DM, auf die Deutschland verdammt stolz war. Die Mauer fiel. Anfangs war es gewöhnungsbedürftig mal jemanden in Bonn sächsisch sprechen zu hören. Aber da kamen Deutsche mit der gleichen Mentalität, die trotz der immensen Kosten, das Land letztendlich stärker gemacht haben.
Deutschland besaß eine Grenze, einen Grenzschutz. Man fühlte sich als Deutscher beschützt und geborgen.


2001 der Knick. Firmenpleiten, das Geld der Menschen wurde halbiert. Zumindest nach ihrem Gefühl. Vereintes Europa. Wollten wir das wirklich? Wir hatten uns gerade an die türkischen Stadtviertel in Köln und an die Pizzeria an der Ecke gewöhnt. Brauchten wir Rumänen, Bulgaren und Kroaten im Land? Müssen wir nun wirklich mit unserer Arbeitskraft für die Misswirtschaft vieler anderer EU-Länder den Hals hinhalten? Ist es wirklich so, dass wir in den nächsten Jahrhunderten für unser schlechtes Hitler-Gewissen in aller Welt bezahlen müssen? Nur mal zur Erinnerung. Ich bin 1955, 7 Jahre nach Kriegsende, geboren.

Wie einsam sind wir geworden mit unseren Smartphones. Die Gesellschaft krankt daran, dass die Menschen nicht mehr miteinander sprechen. Die Kinder sind von den Straßen verschwunden. Sie sitzen zu Hause vor ihren Computern. Oft sich selbst überlassen, da die Eltern arbeiten sind. Die Feste sind Konsumfeste geworden. Der Zusammenhalt, der nach dem Krieg deutlich spürbar war, ist verschwunden. Jeder denkt nur an sich und an das eigene Portemonnaie.

Angst ist das vorherrschende Gefühl: Angst vor dem Verlust des Arbeitsplatzes, Angst, den Kindern könnte etwas zustoßen, Angst, weil in fast jeder Ecke der Welt Krieg, Folter und Ungerechtigkeit herrschen, Angst vor der Zukunft. Angst vor der Unfähigkeit der Politiker, denen man aufgrund der Medien quasi minütlich ihr volksverachtendes, lobbyistisches Verhalten nachweisen kann. Ja, es war einfacher das Volk zu bescheißen, als es nur die Zeitungen und drei Fernsehprogramme gab.

Ich selbst musste mich zwischen Beruf, Haushalt und drei Kindern zerreißen, weil wir es sonst nicht geschafft hätten. Nun habe ich einen Rentenanspruch von 292 Euro.


Und nun die Frage. Ist es wirklich so unverständlich, dass einige zurück wollen nach 1970 oder 1980? Zurück in die Zeit der starken D-Mark?
Ist es wirklich schlimm, was die AfD da fordert? Ich glaube nicht, dass sie die Frauen degradieren wollen, indem sie sie an den Herd zurückholen. Sie wollen ihnen den Luxus ermöglichen wieder möglichst lange für ihre Kinder dazusein. Brauchen wir nicht dringend eine Förderung der einfachen Familien? Manch junge Familie arbeitet rund um die Uhr und kann sich keine zwei Kinder leisten.
Ist es wirklich so unverständlich, dass sie die sonntäglichen Kirchenglocken nicht durch Muezzinrufe übertönt haben wollen?

Das wollte ich euch mal zum Nachdenken geben.

Eure Pat McCraw

Montag, 2. Mai 2016

Spannung, Action, Sex: Dante - Schattenspiel Kriminalroman

Heute möchten wir dir eine Neuerscheinung vorstellen, die dich als Erotik-Leser aber auch als Krimi-Fan interessieren könnte.
Dante – Schattenspiel von Pat McCraw.
Mit diesem Roman ist Pat McCraw eine Story gelungen, die auf der einen Seite actionreich und spannend ist, auf der anderen Seite aber auch sexy und erotisch, denn sie erzählt, wie sich zwei völlig verschiedene Männer einander annähern und über ihr zukünftiges Leben entscheiden.
Soziale Themen wie die Überlastung der deutschen Polizei, Zwangsheirat durch Muslime und das Problem schwuler Moslems bleiben ebenfalls nicht außen vor, sondern werden eindringlich von den Protagonisten geschildert.
Wie du aus der Beschreibung schon herauslesen kannst, handelt es sich um einen Gay-Roman, der für homophobe Leser ungeeignet ist.
Alle anderen werden mit Udo und Dante mitfiebern, leiden und träumen.
Viel Spaß dabei!


Leseprobe:
Der Blonde schien ziemlich weggetreten, der tanzte und lief uns nicht weg. Deshalb bewahrte ich Ruhe und führte weiter aus, denn es war mir extrem wichtig, die Sache auf einen Punkt zu bringen: »Wenn deine Bewacher nur die Aufgabe haben, dich zu beobachten und nicht einzuschreiten, müssen die irgendwann gesehen haben, wie ich dich aus der Halle geschafft habe. Und dass du bei mir warst. Eventuell hat dein Bruder geschlussfolgert, dass ich nicht nur ein Schnüffler, sondern auch dein neuer Lover bin. Ein normaler Polizist hätte dich nicht mit nach Hause genommen. Du wärst auf der Wache beziehungsweise in einem Krankenhaus gelandet. So bin ich in seinen Fokus geraten. Da Bohlen Schulden bei türkischen Wettbüros hatte, wurde er auserkoren, mich aus dem Weg zu räumen. Eventuell gehören die beiden Büros ja sogar der Yumrukon. Das muss ich noch recherchieren.«
Dante, der den Blonden ebenfalls nicht aus den Augen gelassen hatte, sah mich an. »Das erscheint mir alles logisch.«
» Der Blonde könnte also den Mörder kennen. Oder vielleicht kann er ihn uns zumindest beschreiben. Dante, er geht. Los komm.«
Der Mann wankte zu einem Stehtisch und schüttete sich Bier in den Schlund. Sofort standen wir rechts und links neben ihm. Ich legte ihm die Hand auf den Po. »Mein Freund und ich haben eben festgestellt, dass wir dich heiß finden. Wie wär’s?«
Der Blonde musterte mich von oben bis unten, dann Dante. Ohne zu zögern, griff er ihm in den Schritt. »Nicht übel, Jungs. Bin eher passiv und ihr?«
»Aktiv«, sagten Dante und ich wie aus einem Mund.
»Das passt ja.« Der Kerl grinste. Verdammt, hatte der schlechte Zähne. »Ich kenne da ein Eckchen. Habe auch noch ein paar Poppers.« Er wühlte in seiner Hosentasche und brachte zwei Fläschchen zum Vorschein.
»Perfekt«, bestätigte ich. »Welche Ecke meinst du?«
»Hinten, wo die Getränke stehen. Kommt mal mit.«
Ich nickte Dante zu. Im Gehen tastete ich nach den Kabelbindern in meiner Jackentasche.
Er hatte recht gehabt. Zwischen den hoch gestapelten Bierkästen befanden sich ruhige Nischen, die offensichtlich gern frequentiert wurden, denn ich hörte nebenan klatschende Geräusche, die nur einen Ursprung haben konnten.
»Dann zeigt mal eure Schwänze«, forderte der Blonde. »Ich blas euch erst mal.«
Ich schluckte trocken. So weit hatte ich eigentlich nicht gehen wollen, aber es war noch zu früh, ihn zu überrumpeln.
»Gib mal die Poppers«, forderte ich, nahm ein Fläschchen, öffnete es, hielt es zu und tat als würde ich daran schnuppern. Dann reichte ich es an Dante weiter, der es mir gleich tat. Verdammt, ich hatte nur nicht sehen können, ob er die Öffnung zugehalten, oder das Zeug jetzt wirklich drin hatte. Der Blonde zog sich eine dicke Dröhnung in die Nase und fiel schnaufend wie ein Tier auf die Knie. Ich nahm das Fläschchen an mich.
»Los, her mit den Schwänzen«, lallte er.
Das war mein Moment. Ich warf mich auf ihn, drehte ihn auf den Bauch und fesselte ihn mit einem Kabelbinder. Um ihn in dem Glauben an Sex zu lassen, öffnete ich vorn seine Hose und zog sie ihm vom Po.
Dante stand wie vom Blitz getroffen da und starrte.
»Hey!« Ich dachte, ich blas euch erst mal einen. Ihr wollt direkt ficken? Alles klar. Bei mir könnt ihr es auch ohne Kondom haben, Jungs.«
Ich brauche deine Hilfe. Ich sagte es nicht, aber Dante sah es an meinem Gesicht. Der sah sich um. Was suchte er? Ich musste für ihn Zeit gewinnen.
»Wir geben es dir gleich richtig geil«, versprach ich ihm, und schlug ihm auf den Po mit den blonden Härchen.
Dante war losgelaufen. Um den Mann weiter zu beschäftigen, gab ich ihm eine Abreibung. Meine Hand tat weh, ich ließ es jedoch ordentlich klatschen. Sein Arsch rötete sich.
Endlich war Dante wieder da. In der Hand einen Baseballschläger. Was wollte er damit? Den Kerl verprügeln? Ich rollte fragend mit den Augen, aber mein Partner grinste nur schief und beugte sich zu unserem Opfer hinab.
»Sowas hast du noch nie erlebt. Das garantiere ich dir. Arsch hoch.«…

Diesen Kriminalroman gibt es exklusiv bei Amazon




Freitag, 8. April 2016

Pat McCraws erster Vampirroman: heiß, blutig, schwul

gayhunger

Vampire sind brutal, blutrünstig und wild. Das trifft für Vampir Vincent eher nicht zu. Aus einer alten, französischen Adelsfamilie stammend legt er Wert auf gutes Benehmen und elegante Kleidung. Zudem gilt seine Vorliebe dominanten Männern. Okay, er saugt sie aus, wenn er ihrer überdrüssig geworden ist, aber liegt das nicht in der Natur des Vampirs?
Ein etwas anderer Vampirroman von Pat McCraw.

Leseprobe:
Männer. Wo ich hinblickte, Männer im Licht der flackernden Kerzen auf von Wachs triefenden Leuchtern. Nicht, dass ich aus meiner Zeit keine Festivitäten kannte, bei denen nur das männliche Geschlecht vertreten war, aber, das, was hier stattfand, ähnelte einer Orgie. Die Maschinengeräusche konnte ich nun als eine Art Musik identifizieren, nach der die halbnackten oder ganz unbekleideten Männer, tanzten. Sie schwitzten, tranken, betasteten sich, küssten einander, in einigen Ecken nahm ich wahr, wie sie sich gegenseitig die Schwänze lutschten. Niemand trug hier vornehme Kleidung. Schwarzes Leder, wohin ich auch sah. Woher kamen die Geräusche? Es gab keine Musiker, sondern sie drangen aus Kästen, die überall an der Decke des überfüllten Raumes mit dem metallischen Fußboden verteilt waren. An einer Seite des Saales verlief ein langer Tisch, auf dem Flaschen und Gläser glänzten und vor dem die Feiernden tranken, lachten und einander mit begehrlichen Blicken musterten.
Der Mann, den ich unten im Keller getroffen hatte, stand mit einigen ebenfalls in Leder gekleideten Kerlen hinter dem Tisch und schenkte Getränke aus. Ihm schienen die Lautstärke und die stickige Luft nichts auszumachen.
»Jörg, noch ein Bier«, rief jemand. Er nickte und ergriff ein Glas, um es an einem Hahn zu füllen, sah in meine Richtung und winkte mich zu sich.
»Tobi, du wirst hier nicht fürs Herumstehen bezahlt. Los, spül die Gläser. Wir haben bald keine mehr.« Er deutete auf ein Becken mit Wasser und eine Menge verschmutzte Gläser.
Ich hatte noch niemals Geschirr gereinigt, verstand jedoch, dass meine Mithilfe für Jörg wichtig war und ging zu dem Spülbecken. Ein dunkelhaariger Mann neben dem Becken betätigte einen Hahn an einer Säule und eine dunkle Flüssigkeit sprudelte hervor. Er bemerkte meinen Blick. »Willst du eine Cola? Unsere Arbeit hinter der Bar wird heute lange dauern.« Er betrachtete die Gästeschar und nickte grinsend.
Mein Hunger war gestillt. Es würde Stunden benötigen, bis ich wieder trinken musste. Warum also nicht? Wie schmeckte das, was einige Männer in dieser pulsierenden Hölle tranken?

Gefällt dir wie Vampir Vince die Welt um sich herum wahrnimmt?
Dann lies bei Amazon weiter.
Viel Vergnügen!

Dienstag, 29. März 2016

Eine schwüle Sommernacht - Ebook für Erwachsene


Brandneu von Samantha Love Erotik & BDSM Collection



Inhalt:

Ein schwüler Samstagabend wird richtig heiß, als Delia vom Balkon ihrer Wohnung eine Nachbarin beobachtet, die 
von einem Lover durchgenommen wird. So einen riesigen Riemen hat Delia noch nie gesehen. 
Angeheizt macht sie sich auf den Weg in ihre Stammkneipe, um ebenfalls einen Stecher für die Nacht zu finden. 
Für ein heißes Geschoss wie Delia gar kein Problem. Sie trifft auf viele freigiebige Männer.

Leseprobe:

Um nur nichts zu verpassen, rannte Delia ins Wohnzimmer, holte ihren Feldstecher aus dem Schrank, schaltete das Licht aus und eilte zurück auf den Balkon. So, nun konnte sie das Ganze besser sehen, ohne selbst entdeckt zu werden. Sie lehnte sich seitlich gegen die Balkonwand, um das Glas ruhiger halten zu können und spähte hindurch. Nun war sie richtig 
nah dran, konnte genau beobachten, wie sich der hübsche Mann mit dem Dreitagebart die weichen Spitzen der Brüste in den Mund schob und daran saugte. 
Oh ja, das hätte sie im Moment auch gerne gehabt. Delia spürte, wie die Hitze zwischen ihre Schenkel schoss. Die Rothaarige legte den Kopf zurück und genoss seine Zärtlichkeit. Himmel, wie der Kerl ihre Titten leckte und knetete. Der war ein Fan von weiblichen Rundungen, das war klar. Die Rote fummelte am Gürtel des Mannes und öffnete seine Hose. Jetzt wurde es spannend. 
Was er wohl für einen Schwanz hatte? 
»Oh Gott.« Delia packte der Neid, als die Frau den riesigen Lümmel aus der Jeans zog. Das waren mindestens zwanzig Zentimeter, wobei es die Länge ja nicht macht, sondern die Dicke. Und um diesen Riemen konnte die Rothaarige gerade mal so die Hand legen 
und bekam sie nicht geschlossen. Was für ein Prachtstück. 
War es möglich das Fernglas einhändig zu halten? Delia packte den Feldstecher fest mit der Linken und schob die Rechte in ihren Slip. 
Ihre weiche, feuchte Pussy begrüßte die Berührung und Delia stöhnte auf... 

Du willst wissen, wie es weitergeht? 

Dann klicke auf den Download Button. 

Viel Spaß wünscht dir deine Samantha. 



Weitere Bücher der Samantha Love Erotik & BDSM-Collection: 

Natursekt von der Herrin 
Von drei Dominas durchgenommen 
Adult Baby: Meine Mami-Herrin 
Mit den Füßen zum Höhepunkt 
Zucht und Schmerz 
Die Latex-Herrin 
Feuchte Träume einer Domina 
Die käufliche Sklavin: naturgeil und heiß 
Mittelalter: Von der geilen Magd verführt 
Von zwei Sklavinnen verwöhnt 
Der Frauenhasser: Gequält und missbraucht 
Gay Love: Sei mein Herr 
Von Natur aus dominant 
Mittelalter: Jungfräulich und verdorben 
Fetischmodel MissMary Vol.1 
Fetischmodel MissMary Vol.2 
Fetischmodel MissMary Vol.3 
Paula: Meine spritzigen Abenteuer Vol.1 
Lesbenliebe: Leckspiele mit Christine 
Alienlove: Teufel fickt Eisprinzessin 
Vom Priester zu Absolution gevögelt 
Eine schwüle Sommernacht 

Download Link

Mittwoch, 16. März 2016

Schreibblockade? Nein, danke!



Schreibblockade, Frustration und Stagnation.Autoren, lasst es nicht zu! Holt euch eure Freude am Schreiben zurück!

Kurz, knackig, spritzig. 
Seit ich kurze Geschichten, kleine Bücher, schreibe, geht es mir wieder gut.

Kennt ihr das auch? Ihr kommt bei eurer Schriftstellerei an einen Punkt, an dem sich Frust breitmacht. Man schreibt 200-300 Seiten, braucht dazu Monate, bringt das Buch heraus. Es positioniert sich mehr oder weniger gut, rutscht aber nach einiger Zeit nach unten, bis es kaum noch sichtbar ist. Man kämpft noch einige Zeit mit etwas Werbung, mit 99 Cent Preis, dann gibt man das Buch auf. Geld für Lektorat und Cover, hunderte Euros - sie sind knapp oder gar nicht eingespielt. 

Man schaut in die Top 100: Dort sind immer die gleichen Namen. Bücher dieser Autoren werden unbesehen sofort gekauft. Halten sich länger, spielen ihr Geld locker ein. "Nun ja", sagt man sich. "Das schaffe ich auch noch. Ich muss nur fleißig sein." Dort auch das nächste Buch läuft nach dem oben beschriebenen Turnus.

Du kommst an den Punkt, an dem du dir überlegst, die Feder hinzuwerfen. An dem war ich auch.
Bis zu dem Tag, als ich mit meiner Tochter über meine Geschichten sprach, die in meinem Kopf herumgeistern. Ich erzählte ihr eine Kurzgeschichte, und stellte plötzlich fest, dass ich mich wieder begeistern konnte. Ich hechtete an meinen Rechner, schrieb sie nieder. Das ging schnell und machte Spaß. Also schrieb ich noch eine Idee. Wieder eine kurze Geschichte. Ich war happy. 

Dann brachte ich die kleinen Büchlein auf den Markt. Und es ist mir schnuppe, was mit ihnen geschieht. Rutschen sie ab, ist es kein großer Verlust. Mein Kopf ist voller Ideen.

Der angefangene historische Roman (100 Seiten stehen bereits) soll 300 Seiten bekommen. Mir erscheint das Buch dröge. Ich habe keine Lust mehr dort anzusetzen, zu recherchieren, zu formulieren, Monate damit zu verbringen.

Was ich damit sagen will. Kommt ihr an diesen Punkt, lasst das Buch liegen. Wenn es nicht mit Herz geschrieben ist, wird es auf keinen Fall Erfolg haben. 

Macht einfach mutig etwas anderes.
Viel Erfolg!

Eure Pat McCraw


Spritzig, witzig und außerirdisch gut: PAULA - Meine spritzigen Abenteuer Vol.1

Lust auf leichte, lockere und gleichzeitig heiße Erotik?
Dann bist du bei der PAULA Serie richtig:




Paula ist eine talentierte Genetikerin vom Planeten Perceptia. 
Sie hat den Auftrag genetisches Material aller humanoider Rassen des Planeten Erde zu sammeln. 
Als echte Perfektionistin wählt sie dazu das Aussehen von Pamela Anderson, was bei Dave, dem Menschen, den sie im Hydepark kennenlernt, ausgesprochen gut ankommt. 
Wird die muntere Paula ihre United Kingdom-Spermaprobe von ihm bekommen? 

»Ähm, es ist nicht nötig, dass du dich auf diese Art erkenntlich zeigst, Paula.« Dave lächelte schief.
Bei allen Furien. Ich hatte nicht damit gerechnet, dass ich Tricks anwenden musste, um dem Männchen sein Sperma abzugewinnen. Da half nur ein erotischer Lockruf.
Lächelnd strich ich mein langes, helles Haar zurück und öffnete den Zipper von Daves Sportjacke, ließ zuerst meine Euter hervorquellen, entblößte den leicht gerundeten Bauch und den Spalt zwischen meinen Beinen. Damit er ihn besser sehen konnte, lehnte ich mich auf dem Küchenstuhl zurück und spreizte die Schenkel.
»Oh mein Gott!« Daves Stimme war nur noch ein Krächzen. Er sprang auf und riss sich die Kleider vom Leib.
Na geht doch.
Interessiert betrachtete ich seinen am Körper hängenden, halb harten Schwanz. In den Videos im Internet hatte ich gesehen, dass sich Weibchen vor diese Fleischstängel knieten und diese verschlangen. Ob ich das ebenfalls machen sollte? Er war nett und vielleicht war es gut, ihn auf den Sex vorzubereiten.
»Der gefällt mir. Funktioniert der gut?«
Dave sah mich verblüfft an und brach dann in schallendes Gelächter aus.
»Das will ich meinen, Süße.«
»Darf ich ihn näher betrachten?«
»Aber immer doch.« Er setzte sich auf den Küchenstuhl und grätschte die Beine. »Komm her.«
Das ließ ich mir natürlich nicht zweimal sagen. Mit einem Satz war ich vom Sitz gesprungen und zwischen seinen Schenkeln....

Du willst wissen, wie es weitergeht?

Dann klicke auf den Download Button. 


Viel Spaß wünscht dir deine Samantha.

Sonntag, 6. März 2016

Neuerscheinung: fünf Stories von dominanten Männern


Dominus -  Master erzählen


Fünf sehr unterschiedliche, dominante Männer erzählen, wie sie sich selbst sehen und wie sie ihre Passion ausleben.

Das Buch beleuchtet die Männer mit einem harten Spotlight und lässt sie dann wieder im Dunklen verschwinden. Es enthält eine Menge Sprengstoff, denn es fragt, wo die Grenze zwischen Dominanz und übertriebenem Verlangen nach Macht und sogar Brutalität ist. Nur für Erwachsene, da hoch erotisch.

Dominus ist momentan nur als Ebook erhältlich.
Das Taschenbuch erscheint am 8.3.16

Link zu Amazon



Donnerstag, 25. Februar 2016

Brandneu: Samantha Love Erotik & BDSM-Collection


Hochwertige Erotik-Lektüre vom Elicit-Dreams Verlag:
Samantha Love Erotik & BDSM-Collection


Hier ist für jeden Geschmack etwas dabei:
Adult Baby,
Natursekt,
Domina,
Latex-Fetisch,
Dominanz,
Fuß-Fetisch,
Fetisch-Fashion in Bild und Wort.

Schau mal rein!

Hier geht es zu Amazon


Donnerstag, 4. Februar 2016

Fantasy in Februar - Die 99 Cent Aktion!


Februar ist Lesezeit!
Bei Regen, Schnee und Sturm genießt man die Flucht in fantastische Welten um so mehr.
Mach dir einen Tee dazu und hole dir eine Kuscheldecke.
Dann her mit dem Reader oder dem Taschenbuch.
Lies, was die außerirdischen Krieger der Duocarns nach ihrer Bruchlandung auf der Erde erleben.

Hier geht es zu den Leseproben auf Amazon


Sonntag, 31. Januar 2016

Daniel(a) Abschied vom Blümchensex


Neuerscheinung!

Daniel(a) - ein BDSM Kurzroman

Worum geht es?
Daniels Welt ist in Ordnung. Er gibt sich maskulin, selbstbewusst und ein bisschen zynisch, 
hat einen Spitzen-Job, eine langbeinige Freundin, einen ausgelassenen Freundeskreis und eine luxuriöse Wohnung über den Dächern von Düsseldorf. Nur aus Spaß, und um eine Wette zu gewinnen, macht sich Daniel auf den Weg zu einer Domina. Was er erlebt, erschüttert ihn zutiefst und bringt Dinge ans Tageslicht, die er selbst von sich nicht wusste.

Dieser Kurzroman hat BDSM, Erotik, Sexualität zum Thema, aber
 es geht auch um den Mut zur Selbstverwirklichung.

Das Buch ist das Dritte der BDSM Buchreihe von Pat McCraw.

Weitere Infos über alle ihre Werke:


Zum Ebook


Zum Taschenbuch 



Sonntag, 3. Januar 2016

BDSM - Der Ausstieg aus dem Blümchensex?

Mit der Neuerscheinung "Meine Herrin?" beschäftige ich mich erneut mit dem Thema BDSM. Als ehemalige Domina saß ich jahrelang informationstechnisch quasi an der Quelle und erfuhr von meinen Sklaven deren Schicksale.

Eins hatten alle gemeinsam: Sie waren auf der Suche.
Einige waren eindeutig nur für einige Stunden auf ihr Vergnügen aus und kehrten dann in ihre Leben zurück. Andere suchten eine Frau, die sie heiraten und mit der sie SM leben konnten.

Im Buch "Meine Herrin?" schildern sechs sehr unterschiedliche Männer wie sie versuchen Ehe, Familie, Job und ihre Vorlieben unter einen Hut zu bringen.

Die Dunkelziffer bei diesem Problem ist sehr hoch. Kaum eine Frau gesteht offen, dass sie ihrem Mann nach vielen Jahren nicht mehr gut genug ist, und viele stehen diesen Ansprüchen hilflos gegenüber. "Meine Herrin?" möchte Licht ins Dunkle bringen, aufzeigen wie man das Problem lösen könnte und ist trotz seiner erotischen Passagen als Ratgeber zu verstehen.

Da das Buch in einer harten, klaren Sprache verfasst ist, die nichts beschönigt, sind diese Geschichten für Leser über 18 Jahre.

Als Taschenbuch für 6 Euro.







Donnerstag, 24. Dezember 2015

Kostenlose Kurzgeschichte: Weihnachten ist heute


Diese Kurzgeschichte ist aus dem Jahr 2000 und betrachtet Weihnachten von der düsteren Seite.

WEIHNACHTEN IST HEUTE

27. Dezember
Uff, geschafft! Rosemarie sinkt in ihren Sessel.
Sie spürt ihre Beine nicht mehr.
Endlich hat sie es geschafft, hat die Spitze ihrer Verpflichtungen erfolgreich erklommen und bewältigt. Der jährliche Stress ist für sie vorüber. Die falsch geschenkten Sachen umzutauschen, ist jetzt nur noch eine Kleinigkeit.
Sie zieht Bilanz. War es denn ein gelungenes Fest? Hatten alle Spaß?
Müde und erschöpft sitzt sie da und denkt nach, erinnert sich an den November, in dem sie mit den Vorbereitungen begann …

Frohes Mutes hatte sie eine Liste von Freunden, Bekannten und Familienmitgliedern gemacht: Theo bekommt nur eine Karte, Georg hatte mir einen CD-Player geschenkt. Dem muss ich nun auch etwas im Wert von 100 Euro schenken. Wie sieht das sonst aus?
Sie notierte und schrieb und letztendlich kam sie auf eine Summe von 1.000 Euro, die sie für Geschenke einplanen musste. Kaum machbar – das war ja ein Monatsgehalt! Sie fing an zu streichen. Mit Baum, Essen und Getränken kam sie aber dann letztendlich doch wieder auf 1.000 Euro. Nun, vielleicht nehme ich einen Kleinkredit auf, dachte sie, den kann ich ja anschließend abbezahlen. Mir ist wichtig, dass meine Familie und Freunde ein schönes Fest haben.

Der Entschluss stand. Sie stürzte sich auf alle Beilagen der Zeitungen, die Sonderangebote versprachen. Oft waren die günstigen Angebote weit weg, aber es lohnte sich nicht 25 km zu fahren, um 50 Euro zu sparen? Sie erlebte stressreichen Stunden auf den verstopften Straßen und in den völlig überfüllten Läden. Die Leute in ihren dunklen Winterkleidern rempelten rücksichtslos durch die Gänge, traten ihr auf die Füße. Sie erkämpfte sich den Weg zu einem besonders günstigen Angebot. Wieso waren die Leute im November schon so verrückt? Sie stopfte sich die Taschen mit preiswertem Weihnachtsgebäck voll. Das gab es bereits ab August in den Läden. Wie praktisch! Vielleicht hätte sie das noch früher kaufen sollen. Christstollen für 2 Euro, Plätzchen für 1 Euro. Da lohnte sich das Selbstbacken ja gar nicht mehr! So hatte sie wertvolle Zeit gespart, die ihr vor Weihnachten an allen Ecken und Enden fehlte. Sie hetzte weiter.

So war es Mitte Dezember geworden und es fehlten ihr immer noch zwei Geschenke. Die Kinder quälten sie bereits entsetzlich, fragten jeden Tag: Warum bekomme ich meinen Nintendo nicht schon jetzt? Wann ist endlich Weihnachten? Rosemarie war bereits so genervt, dass sie den Kindern am liebsten alle Päckchen sofort gegeben hätte, nur um endlich Ruhe vor der Fragerei zu haben. Aber sie besänftigte die Kids geduldig.

Endlich – der 24.12.!
Warum hatte Gerd nur so einen mickerigen Baum gekauft? Wenn Else mit Anhang kam – wie würde das aussehen? Sie raste noch schnell in den überfüllten Supermarkt, um noch mehr Christbaumschmuck zu ergattern. Reich behängt sollte man den krüppeligen Baum nicht sehen. Sie rempelte durch die Gänge, raffte alles in ihren Einkaufswagen. Sie hatte schon aufgehört zu rechnen. Was solls – ist ja Weihnachten. Irgendwie würde sie ihre marode Haushaltskasse schon wieder ausbügeln.
Ein Anruf: Else war krank und kam nicht. Verdammt! Und wegen der hatte sie extra noch den Flitter gekauft. Aber, na ja, die Kids fanden es sicher auch toll.
Sie war morgens um sechs Uhr aufgestanden, um des Essen vorzubereiten. Sie war so schrecklich angespannt. Würde denn alles so recht sein? Schmeckte es allen? Würden ihre Geschenke ankommen?

Der Baum thronte in der Zimmerecke. Ihre Familie bemühte sich, feierliche Gesichter zu machen. Ihrem Mann gelang das ganz gut, weil er schon ziemlich angetrunken war. Die Kinder zappelten vor unverhohlener Gier.
Niemand wusste mehr den Text von einem Weihnachtslied – also umarmte man sich und wünschte frohe Weihnachten. Dann endlich bekamen die Kinder den Startschuss und stürzten sich auf ihre Geschenke. Sie zerfetzten rücksichtslos die hübsch verpackten Päckchen. Berge von extra liebevoll ausgesuchtem Geschenkpapier türmten sich auf dem Teppich.
Ach, man hatte ihr ein neues elektrisches Schneidemesser für die Küche geschenkt, wie nett! Und ein billiges Parfüm aus dem Supermarkt mit dem Geruch eines türkischen Bordells von den Kindern. Ihre gute Laune verging schlagartig, als sie an die vielen Euros dachte, die sie für die anderen bei Douglas gelassen hatte.
Sie versuchte nicht daran zu denken, sondern schleppte für Familie und Gäste das Essen aus der Küche heran. An eine Mithilfe der Kinder war jetzt nicht mehr zu denken. Die waren ja mit ihren neuen Sachen beschäftigt. Rosemarie suchte im Radio Weihnachtslieder. Ihr Mann und Onkel Karl stritten sich darüber, ob der neue Porsche wirklich 16 oder 18 Liter Sprit verbraucht. Sie waren beide betrunken.
Warum wurde denn der Nudelsalat nicht gegessen? Wahrscheinlich waren die Gurken doch nicht mehr gut gewesen.


Rosemarie streift die Schuhe von den schmerzenden Füßen. Am ersten und zweiten Weihnachtsfeiertag war sie wieder um sechs Uhr morgens aufgestanden, um die Reste des jeweiligen Vortages wegzuräumen. Schließlich kam an einem Tag seine Familie und am nächsten die ihre, und es sollte ordentlich aussehen. Sie kochte große Menüs und flitzte und rannte, um die ganzen Gäste zu bedienen.
Wenn sie jetzt so nachdenkt, hatte sie drei Tage an einem Stück bedient, geräumt und geputzt. Sie fühlt sich ausgenutzt. Irgendwie hatte sich niemand um sie gekümmert. War es jemandem wichtig gewesen, wie es IHR während des ganzen Theaters ging? Sie kann sich an kein lächelndes Gesicht oder an ein Dankeschön erinnern.
Rosemarie sitzt in ihrem Sessel mit schmerzenden Beinen und fühlt sich auf einmal unendlich einsam und leer.
Was bitteschön war jetzt der Sinn der ganzen Sache gewesen? Die Verwandtschaft war laut, nervig und verfressen. Sie hatten die Geschenke gerafft und waren verschwunden. Die Kinder hatten ihre neuen Sachen größtenteils schon kaputtgemacht. Ihr Mann saß verkatert und murrend an seinem Schreibtisch. Sie war um 1.500 Euro ärmer – 1.500 Euro, die sie eigentlich gar nicht hatte.

Was war eigentlich los gewesen? Wer hatte sie dazu getrieben, das alles zu machen?
Rosemarie denkt an das nächste Weihnachten und fängt an zu weinen.


 Pat McCraw2000

Donnerstag, 3. Dezember 2015

Elicit Dreams Advents-Aktion: 3 tolle Bücher für 99 Cent



Bei der Advents-Aktion ist für jeden etwas dabei:

EROTIK 


Erstaunlich, süß und salzig
Diese Sammlung enthält 7 sinnliche & unanständige EROTIK-Kurzgeschichten von Pat McCraw.

Es erwarten dich dominante Damen, unterwürfige Männer aber auch Monster und bizarre Wesen, die nur EIN Ziel verfolgen: Ihrer Lust zu frönen. 

Obwohl erotisch ist dieses Buch keine Einhand-Literatur, denn du wirst gelegentlich staunen und vielleicht sogar lachen. 

Ein Klick auf den "Blick ins Buch" gibt dir einen kleinen Einblick in die bizarr erotische Welt der folgenden Stories: 

Der Besuch (BDSM)
Das Monster (Fantasy)
Am Pool (Lesbenliebe)
Lizzard Love (Fantasy)
Black Devil (BDSM)
Katzenfutter (BDSM)
Wie bei Muttern (Sci FI) 

Die Geschichten sind für Erwachsene gedacht.

Adventspreis 99 CENT

*****

Fantasy


Auf der Jagd nach ihren Erzfeinden, den Bacanis, stranden fünf attraktive, 
außerirdische Duocarn-Krieger mit ihrem Raumschiff in Kanada: 
Meodern, der blitzschnelle Supermann, der muskelbepackte Xanmeran, 
der fungide Hybrid Tervenarius, Patallia, der Mediziner und ihr Führer, 
der Sternenkrieger Solutosan. 

Aufgrund ihrer vielfältigen Gaben und Talente können sich die Duocarns 
ausgezeichnet auf der Erde einleben. Nicht zuletzt durch die tatkräftige 
Aiden, die die Krieger in jeder Weise unterstützt. Sie verliebt sich in 
Solutosan, der ihrem Werben, obwohl mächtig und unsterblich, wenig 
entgegenzusetzen hat. 

Auch der homosexuelle Krieger Tervenarius erfährt erste Bewunderung 
durch den Häusermakler David. Er entzieht sich ihm anfangs, aber David 
lässt sich nicht abschütteln. Eine tiefgründige und sinnliche Liebesbeziehung 
entsteht. 

Die Duocarns vermuten zu Recht, dass sich die Bacanis ebenfalls auf der 
Erde befinden und suchen verzweifelt nach einem Anhaltspunkt. 
Der den Kriegern treu ergebene Bacani-Navigator, Chrom, verliebt 
sich auf einer Dating-Page im Internet und landet einen Volltreffer. 

Das Buch ist spannend. Es kombiniert das Erotic Fantasy Genre mit 
einer packenden Abenteuer-Geschichte. 

Adventspreis 99 CENT

*****

Historischer Liebesroman 


Die Geschichte: 
Bartel ist Söldner, Dieb und Wegelagerer: Rau, ungehobelt und schlagkräftig. 
Er führt seine Räuberbande mit harter, aber gerechter Hand. 
Sein Leben verändert sich, als er eine Hexe vom Pranger entführt. 
Engellin beeinflusst das Leben der ganzen Bande und treibt einen Keil in die Freundschaft zu seinem besten Freund Rudger. 
Der Wirbel der Ereignisse reißt alle in die Tiefe, bis nur noch wenige übrig bleiben. 
Die historische Helden-Saga beschreibt temporeich, spannend und gefühlvoll eine Männerfreundschaft, Liebe, 
Eifersucht, Intrige, Kampf, Tod, Schuld und Sühne. 
Pat McCraw würzt diesen Reigen mit einer dezenten Prise Erotik.

Adventspreis 99 Cent




Mittwoch, 2. Dezember 2015

Historischer Roman mit authentischem Hintergrund "Der schwarze Fürst der Liebe"


Ein Buch, basierend auf Erinnerungen aus einem Vorleben um ca. 1500.


Der schwarze Fürst der Liebe hatte ursprünglich den Titel "Zwei Leben". 
Die Grundidee war, die Diskrepanz zwischen meinem jetzigen weiblichen Geschlecht und meinem damaligen männlichen Geschlecht zu verarbeiten. Als Kind hatte ich stark damit zu kämpfen im vermeintlich falschen Körper geboren worden zu sein. Inzwischen weiß ich, dass dies nicht der Fall ist. Ich habe schlichtweg im Laufe der Jahrhunderte das Geschlecht gewechselt. Das Schicksal wollte einem schwanzbezogenen Macho wie mir offensichtlich ein Schnippchen schlagen und eine Lehrstunde verpassen, indem es mich in einen schwachen Frauenkörper steckte. Eine Tatsache, das ich inzwischen dankbar angenommen habe. Ich liebe es Frau zu sein :)

Woher ich das alles weiß? Ich gehöre zu den Menschen, die sich an ein Vorleben im Mittelalter erinnern können. "Zwei Leben" sollte meine Autobiografie werden, beginnend mit meinem Mittelalter-Leben, und verband diese Erinnerungen und die Erinnerungen meines Mannes mit fiktiven Elementen. Mein Mann hatte an unser gemeinsames Leben weitaus mehr Erinnerungen als ich. Er konnte z.B. den Hof genau beschreiben und auch wie ich ausgesehen habe (was ein bisschen gruselig ist). Im Buch habe ich meine damaligen Eigenschaften Bartel auf den Leib geschrieben. 

2011 schrieb ich bis zu Bartels Tod, dann folgte meine Geburt 1955, Kindheit, Jugend. Und plötzlich merkte ich, dass mich das Schreiben immer weiter bedrückte und deprimierte. Schreiben soll Spaß machen und einen nicht in ein tiefes Tal ziehen. Also schrieb ich nicht mehr weiter und das Buch verschwand in der Schublade.

Ich war bereits in meiner Fantasy Duocarns-Serie weit fortgeschritten, als es mir wieder in die Hände fiel und fand es schade, 150 Seiten einfach auf den Müll zu werfen. Also flocht ich den Rest der Räuberbande ein (wie z.B. Volmar) und, ganz wichtig, ich gab Rudger/Mortiferius einen interessanten und edlen Charakter. Die zweite Hälfte ist dann komplett fiktiv und bringt die Geschichte gut zu Ende. Denn Bücher ohne Happy End gibt es von mir nicht. :)

Band 1 ist bereits im Handel, Band 2 erscheint im Frühjahr.

Der schwarze Fürst der Liebe ist exklusiv bei Amazon erschienen als E-Book und Taschenbuch.



Dienstag, 1. Dezember 2015

Gibt es Bonbons, die nicht kleben?

Ja, gibt es!
Wenn sie in Form von Kurzgeschichten daher kommen, dann versüßen sie das Leben und hinterlassen ein leichtes Prickeln.

NEUERSCHEINUNG!


Die erotischen Stories im Einzelnen:

Der Besuch (BDSM)

Das Monster (Fantasy)

Am Pool (Lesbenliebe)

Lizzard Love (Fantasy)

Black Devil (BDSM)

Katzenfutter (BDSM)

Wie bei Muttern (Sci FI)


Nur 99 Cent! Guten Appetit!