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Montag, 4. September 2017

Serien bei Netflix und Amazon Prime. Was lohnt sich?

Serien bei Netflix und Prime. Was sich meiner Meinung nach lohnt.


Nachdem Game of Thrones Staffel 7 uns ja mit einem üblen Cliffhanger hat im Regen stehen lassen, muss man sich als Serienjunky nach neuem Futter umschauen.

Quelle: kdramastars.com


Meine Wahl fiel zunächst auf

GOTHAM Staffel 2 (bei Netflix)


Jo, was gibt es zu sagen: Düster, wie Gotham immer ist, plätschert die Story ein bisschen dahin, bis man bemerkt, dass es um die Erschaffung neuer Gegner unserer Superhelden geht. Die Story spielt vor den Batman Filmen und beleuchtet die Hintergründe der Superhelden und ihrer Gegenspieler. 
Bruce Wayne ist am Anfang der Staffel 2 ein kleiner, dummer Junge, der allerdings deutlich reift. Schön zu sehen, wie er sich entwickelt. Detektiv Gordon ist noch jung. Er kommt ununterbrochen vom Regen in die Traufe. Welch Glück, dass er seinen Partner Bullock hat, der ihm oftmals den Arsch rettet.
Klasse Gegenspieler sind Barbara Kean gespielt von Erin Richards, die wir aus vielen Serien kennen, wie z.B. Blue Blood. 
Mein persönlicher Liebling ist der Pinguin. Eine böse, tragische Gestalt.
Vorzüglich gespielt von Robin Lord Taylor.

Gotham bekommt von mir 5 von 6 Sternchen


***

Quelle: comicvine.gamespot.com


Sehr unterhaltsam war auch 

Marvels DEFENDERS

(bei Netflix)

Ein Must-See für Superhelden-Fans.
In dieser Serie treffen sich die Helden aus den Einzel-Serien: Dare-Devil,
Iron Fist, Luke Cage und Jessica Jones um einen gemeinsamen Feind zu bekämpfen: Die Hand.
Sigourney Weaver spielt eine beachtenswerte Übeltäterin.
Unterhaltsam und phasenweise spannend.

Defenders bekommt von mir 4 von 6 Sternchen

****

Quelle: entertainmentwallpaper.com


Witzige kleine Krimi-Serie bestehend aus 13 Folgen:

THE FINDER


Walter (Geoff Stults) ist ein Freak. Im guten Sinne, denn seine Leidenschaft ist es Dinge zu finden. Die Wege, die er geht, sind oftmals witzig und bizarr. Das finden auch seine Freunde, der schlagkräftige Leo und die Kleinkriminelle Willa.
Zusammen bilden sie allerdings ein sehr cooles Team.

The Finder kostet bei Amazon Prime Geld. Bei Netflix ist es kostenlos.

Habe schon gelacht und mitgefiebert.

The Finder bekommt 4 von 6 Sternchen


***
Quelle: movie-wb.com


Natürlich kann ich nicht alle Serien auflisten, die ich bereits inhaliert habe. Dafür sind es zu viele.
Habe ich Lust auf Blutiges und Hau-drauf schaue ich bei Amazon Prime

INTO THE BADLANDS Staffel 2


Es ist  notwendig die erste Staffel zu gucken. Sonst versteht man nicht wer wer ist.
Die Barone treiben weiter ihr Unwesen in einer Mad Max-Kulisse.
Viele gute Kampfszenen, Kung Fu, Brutales und rollende Köpfe.

Die Story rollt so dahin. Besonders gepackt hat sie mich nicht. Aber man fühlt sich unterhalten.
Ähnlich wie bei "The Originals".

Into the Badlands bekommt von mir 3 von 6 Sternchen wegen der geilen Kampfszenen.


****

Quelle: comicvine.gamespot.com


Ja, es führt kein Weg daran vorbei: 

Supernatural Staffel 11 (bei Amazon Prime)


Man sollte die anderen Staffeln gesehen haben.
Sam und Dean. Tja, sie sind Brüder, aber die Fanbase würde sie gern als Paar sehen. Wird aber niemals passieren, denn sie sind privat wie auch im Film eingefleischte Heteros.

Ich würde sagen, der smarte Dean *schmelz* besitzt ein Kästchen mit 4 Gesichtsausdrücken: normal, nachdenklich, erstaunt, schmerzverzerrt und sein Kumpel Sam hat 2: normal und mit offenem Mund blöd glotzend.

Trotzdem ist Supernatural schon immer unterhaltsam gewesen. Nicht zuletzt wegen Castiel und Crowley (Engel und Teufel)
Auf die sich ständig im Kreis drehende Handlung will ich jetzt nicht eingehen.

Allein weil Dean soooo schnuckelig ist, bekommt die Serie von mir 4 von 6 Sternchen. 


Für die SciFi Fans:
Im Anmarsch ist The Expanse Staffel 2
ab 8.9. bei Netflix
 

Gute Unterhaltung, ihr Lieben.
Pat






 


 


Montag, 7. August 2017

Verstaubt und unglaubwürdig: Akte X Die Serie



Akte X : Die Serie


Als echter Serienjunkie surfe ich ständig nach neuem Futter.
Okay, neu ist X-Files ja nicht. Wahrlich nicht. Die Serie ist verstaubt und antiquiert.
Aber es sind nicht allein die öden Klamotten und die 70iger Jahre Frisuren.
Es ist die Story und vor allem die beiden Schauspieler - Scully und Moulder - die sich durch ständig gleiche Gesichtsausdrücke hervor tun. Und nicht nur diese langweiligen Gesichter bestimmen die Serie.
Er - Moulder - glaubt fest an Aliens
Sie - Scully - zweifelt an Aliens.

Beispiel (Vorsicht Satire) Staffel 99 - Folge 29785
Scully (hochschwanger von Alien): "Moulder, wo hast du diese Leiche gefunden?"
Moulder: "Die lag im Grab von Cynthia Miller. Schau mal, was sie vor eine seltsame Schädelform hat. Könnte es sein?..."
Scully (zweifelnd): Ich weiß nicht...."
Moulder: "Doch, doch - es ist ein Alien. Ich habe sie gesehen. Die sahen auch so aus. Sie haben meine Schwester entführt."
Scully (schaut ratlos)
Moulder "Sehen Sie es denn nicht? (Sie siezen sich auch nach 10837346464 gemeinsamen Abenteuern) Die Knochen ...."
Scully (guckt fachfrauisch): "Ich denke, es ist ein mutierter Gorilla."

Liebe Leute, da musste ich ausmachen. :)

Meine momentane Empfehlung: Ray Donovan Staffel 4 - Der absolute Wahnsinn!

LG Pat

Montag, 14. Januar 2013

Ich geh ficken ...





Filmkritik von "Mann im Bad" und mein Fazit was schwule Literatur angeht
Als große Bewunderin männlicher Muskulatur habe ich mir gestern Abend den Film "Mann im Bad" mit Sagat angeschaut. Ich denke, dass dieses Werk sehr eindringlich und auch eindeutig die reale, schwule Männerwelt gezeigt hat. Er passt ausgezeichnet in meine Sammlung schwuler Filme, die mit klaren Bildern die Verhaltensweisen der homosexuellen Männer zeigen.

Schon seit Jahren beschäftigt mich die Frage warum es eigentlich die Frauen sind, die die schwulen Erotikbücher schreiben. "Mann im Bad" hat meine Theorie bestätigt, die ich eine ganze Weile mit mir herumtrage. Es kann sein, dass die homosexuelle Männerwelt nun empört aufschreit, aber mir scheint der Grund dafür die Sprachlosigkeit der Männer zu sein.

O.g. Film zeigt, wie ein Mann mit der Kamera seine Umgebung auffängt, völlig ungeschönt. Sein Freund hatte ihn zum Sex gezwungen. Als Folge davon schmiss er ihn aus seiner Wohnung, bevor er auf eine 1-wöchige Reise nach NY ging. So viel zur Handlung.

Danach beginnt die Cam-Odyssee des einen Mannes und die Fick-Orgie des anderen in der Bleibe seines verreisten Ex-Freundes. Der eine filmt in NY Busse, Straßen, langweilige Konversationen mit einer Filmemacherin, die in Bruchstücken unverständlich blieben. Es kommt ein Mann dazu - von irgendwoher. Der liegt irgendwann nackt vor seiner Kamera. Und dann fährt er im Taxi weg. Winkt. Einfach so. Der letzte Fetzen.

Fickorgie des Zurückgebliebenen: Mann sitzt im Park. Kommt Mann mit Hund und lächelt. Mann sagt: "Wo kommst du her? Hab dich hier noch nie gesehn." Antwort des anderen: "Ich wohn erst seit 2 Wochen hier." Dann gehen sie ficken. Oder: Mann spaziert auf Straße. Läuft einer vorbei und lächelt. Alsdann gehen sie ficken. Zwischendurch malt der rausgeschmissene Freund (Sagat, den man gelegentlich nackt sieht, was ja auch kein Fehler ist *grins*), ein Bild des Wohnungsinhabers auf dessen Rosentapete im Wohnzimmer. (Ich hätte ihn totgeschlagen.) Anschließend geht er ficken. Als Nächstes guckt er sich ein Foto seines Ex-Freundes an. Und geht ... ihr ahnt es. Falls ihr euch den Film mal anschauen wollt, ich werde jetzt nicht das Ende spoilern. Nur so viel: Es ist recht unspektakulär.

Zurück zum Thema: Mein Erotic Fantasy & Gay Romance Epos "Duocarns" hat 1550 Seiten. Wenn ich wirklich die schwule Realität dargestellt hätte, dann wäre die Geschichte auf 5 Seiten dezimiert worden. Mich, als Frau, schockiert dieser Sprachlosigkeit, denn für weibliche Wesen beinhaltet das gesprochene Wort eine unendliche Vielfalt Empfindungen auszudrücken. Es mag Männer geben, auch schwule Männer, die sich artikulieren können, die Seiten mit ihren Gefühlen und Gedanken - vielleicht sogar auch mit Dialogen vollschreiben. Jedoch nach Einsicht in all die homosexuellen Filme bin ich der Meinung, dass man mit der Gefühlswelt und dem Kommunikationsvermögen des schwulen Mannes nicht einmal einen Groschenroman füllen könnte.

In diesem Sinne: Ich geh ficken.... ;)