Alltagstaugliche Tipps und Bücher, Bücher, Bücher

Alltagstaugliche Tipps und Bücher, Bücher, Bücher

Montag, 23. März 2015

Papierbuch oder E-Book? Was ist besser?

Diese Frage wird immer und immer wieder in den Facebook-Büchergruppen gestellt und bis zum Abwinken diskutiert. Ein Grund, dieses Thema auch einmal hier aufzugreifen.

Überlegen wir doch einmal: Wir sind Leser und leben im 20. Jahrhundert mit einer Vielfalt an Medien. Einige davon, wie zum Beispiel die Tageszeitungen, haben einen schweren Stand, denn bekommen wir nicht die Nachrichten täglich im Radio, Fernsehn und via Internet auf unsere Rechner und Smartphones serviert?

Nun wird so mancher sagen: "Niemals lasse ich mir die Freude daran nehmen, meine Zeitung erwartungsfroh aus dem Briefkasten zu holen und mich gemütlich mit ihr bei einem Kaffee an den Küchentisch zu setzen. Es gehört zu meinem Ritual, dass ich den Sportteil zuerst lese, die Arme hoch halte, bis sie schwer werden und dann irgendwann das Papier knicke, um die Zeitung auf den Tisch zu legen. Habe ich sie gelesen, taugt sie noch dazu den Mülleimer auszulegen oder den Ofen anzumachen. Bleibt mir weg mit eurem digitalen Kram!"

Natürlich wird diese Rede unseren Mitbürger nicht daran hintern, dem Ritual der Tagesschau um 20.15 Uhr im ARD mit einem gepflegten, abendlichen Bierchen zu genießen.
Es sei ihm gegönnt.

Und es sei der Leserin im Schaukelstuhl mit dem Leseknochen auf den Knien gegönnt, sich einen 800-seitigen Wälzer zu verinnerlichen. Mögen wir nicht den Anblick einer Schülerin, die im Bus auf ihrem Tablet oder ihrem Handy den neusten Harry Potter verschlingt? Ist nicht die alte Frau mit dem Nasenschutz unter ihrem Sonnenschirm am Strand köstlich, wie sie mit gespannter Miene ihren Reader hält und zwischendurch laut lacht?

So hat jeder sein Ritual und seine lieben Gewohnheiten. Und gleichgültig welches Medium wir benutzen, um spannende, lustige oder traurige Geschichten genießen oder uns rund um die Uhr zu informieren oder bilden – alles ist erlaubt und legitim. Jedes Tierchen hat sein Pläsierchen.

Also lasst uns einfach weiter lesen. Jeder so wie es ihm gefällt.

Eure
Pat McCraw




Kommentare:

Sabine hat gesagt…

Ich habe meinen Reader immer dabei, für alle Fälle. Nie wieder Langeweile im Wartezimmer. Papierbücher lese ich auch noch, das eine hat mit dem anderen gar nichts zu tun. Ich höre ja auch immer noch CDs, wenn mir danach ist. Warum auch nicht?

Susanne Keller hat gesagt…

Ich habe beides. auch schon aus Platzgründen
Doch ein Buch kann den Reader nicht das Wasser reichen