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Sonntag, 8. Juli 2018

Einmachzeit Gurken und Tomaten

Gurken und Tomatenzeit!


Hallihallo!
Ihr habt ja schon länger nichts mehr von mir gehört. Das lag daran, dass ich viel im Garten gewühlt habe. Mein Gewächshaus ist fertig, aber leider kämpfe ich noch mit dessen Dichtigkeit. Mein Carport hat sich zu einem Luxus-Häuschen gemausert. Er ist nun rundum geschlossen, hat eine Front mit einer Tür. Dafür habe ich 4 mm Doppelstegplatten benutzt, was richtig gut geworden ist. Demnächst bekommt das Häuschen noch einen Fußboden aus Betonplatten und Strom. Darin richte ich mir dann einen Schreibplatz ein, mitten im Garten und doch geschützt und windstill. Das wird toll. Näherer Bericht folgt.

Nun zum Thema.


Gurken einmachen


Ich habe Mini-Schlangengurken und Einmachgurken im Gewächshaus und im Hochbeet. Da kommt momentan eine richtige Gurkenschwemme. Die Tomaten im Glashaus und im Freiland lassen sich auch nicht lumpen und beglücken mich alle paar Tage mit pfundweise Tomaten. Wohin damit?

Letztes Jahr habe ich viele verschenkt. Aber dieses Jahr will ich alles konservieren. Ich hatte letztes Jahr schon mehrere Einlege-Brühen ausprobiert. Am besten geschmeckt hat meiner Tochter und mir:
500 ml Apfelessig
350 ml Apfelsaft
350 ml Wasser
6 EL Honig
300 gr Zucker
2 EL Senfkörner
Lorbeerblätter
2 EL Pfefferkörner, schwarz
Safranpulver oder -fäden, ersatzweise Kurkumapulver oder frischen Kurkuma.

Da man die Brühe ja nur braucht wenn wieder ein Schub Gurken kommt, habe ich oftmals das fertige Gemisch im Kühlschrank. Es lässt sich dort gut aufheben.
Ich stopfe die in grobe Stücke geschnittenen Gurken oder kleinen Gurken ins Glas, was eine echte Wissenschaft ist, denn man muss wirklich Tetris damit spielen. Dann kommen die Körner dazu, der Kurkuma und die Lorbeerblätter. Darüber die Brühe, bis die Gurken bedeckt sind (wichtig). Ich benutze Gläser mit Schnappverschluss (1 Liter). Die stelle ich dann auf einen Lappen in meinen Einmachtopf und koche sie 10 Minuten. Fertig.

Tomaten konservieren



Das ist eigentlich schnell erklärt, da ich das nach diesem Rezept mache.
Das habe ich gestern ausprobiert. Es ist etwas befremdlich die Tomaten schwarz werden zu lassen. 1 Stunde war zu viel, zumindest bei Umluft. Ich hatte frischen Majoran, Rosmarin und Thymian auf die Masse gelegt. Die waren mein Maßstab. Als die verbrannt waren und dementsprechend rochen, habe ich die Masse für fertig erklärt. Die Tomaten hatten zu diesem Zeitpunkt ganz wenige schwarze Ränder. Die Kräuter habe ich natürlich weggeschmissen. Nur das Basilikum hatte ich getrocknet und klein gehäckselt (Kaffeemühle) mit ins Öl getan, wie angegeben. Mit dem Mixer war die Masse schnell püriert.

Ich kann es verraten: Die Sauce schmeckt genial. Habe sie mit kochendem Wasser ein wenig verdünnt, denn sie ist sehr dick. Dann in Sturzgläser gefüllt. Ein ganzes Backblech voll Tomaten ergab zwei 360 ml Gläser und noch eine Tasse voll, die heute in den Risotto wandert.

Probiert es aus.

Bis bald
eure Pat








Donnerstag, 4. Januar 2018

Pflanze des Monats Januar: Zitronen-Perlagonie

Zitronen, Zitronen, Zitronen


Wer hat nicht im Winter Luft auf das süß-saure Aroma und den tollen Duft?
Deshalb habe ich eine Zitronen-Geranie, oder auch Perlagonie.
Natürlich steht sie momentan im Winterquartier, frostfrei und hell, was mich nicht hindert, ihr ab und zu Blättchen für einen Tee, einen Kuchen oder einen Nachtisch abzuzupfen.
Aber Vorsicht, die Blätter haben ein starkes Aroma. Ein Blatt reicht, um einen Tee zu aromatisieren.

Meine Perlagonie ist sicherlich schon 10 Jahre alt. Wird sie zu groß, schneide ich sie einfach herunter. Sie hat schon massive Schnitte überstanden. Sie ist pflegeleicht und anspruchslos.

Mehr zur Haltung auf dieser schönen Page.

Zitronenperlagonie im Winterquartier.




* * * * *

Zitronenschalenaroma selbst gewinnen


Meinen nächsten Tipp, Zitronen betreffend, kann jeder nachmachen.
Ich kaufe grundsätzlich nur Bio-Zitronen bei denen eindeutig ausgewiesen ist, dass die Schale zum Verzehr geeignet ist.
Die gibt es heutzutage sogar in gut sortierten Supermärkten.
Es ist zu schade, die Schale davon wegzuwerfen.

Zitronenaroma zum Backen und für Nachtisch flott selbst gemacht.

Vor der Saftgewinnung, reibe ich die Schale ab und trockne sie auf der Heizung.
Danach kommt sie in ein luftdichtes Gläschen und wird für Nachtisch und beim Kuchenbacken verwendet. Die Zitrone muss danach natürlich zwingend in den Kühlschrank, bis man ihren Saft benötigt.
Ich habe festgestellt, dass das so gewonnene Zitronenaroma sehr viel besser schmeckt als künstliches Zitronenaroma oder dieser Zitronenzucker von Dr. Oetker oder Ruf. Natürlich wussten das auch schon die Hausfrauen von Annodazumal. Nur haben die Zitronenschale meist frisch abgerieben und nicht auf Vorrat gewonnen.

Viel Spaß mit dem zitronigen Winter 2018. :)
Deine Pat







Samstag, 9. Dezember 2017

Kurkuma - Was ist denn das für ein neumodisches Zeug?

Kurkuma - Leckeres gegen viele Krankheiten


Frischer Kurkuma enthält besonders viel Curcumin Bildquelle: Pixabay


Ich weiß nicht mehr, wer mir den Tipp mit dem Kurkuma gegeben hat. Es hieß, dass er ein Bestandteil des Currys ist, und gegen Arthrose hilft. Das hat mich aufhorchen lassen. Zunächst habe ich die übliche Form probiert: Das Pulver, das es in jedem Supermarkt gibt, und festgestellt, dass es super schmeckt und man es in quasi jedes Gericht streuen kann. Weitere Infos ergaben, dass man es auf jeden Fall gemeinsam mit schwarzem Pfeffer und Fett genießen sollte, da es dadurch seine Wirkung verstärkt. Deshalb habe ich es als frische Wurzel im Bioladen gekauft und durch meine selbstreinigende Knoblauchpresse gejagt, und mit Butter gemischt. Vorsicht beim Umgang mit Kurkuma. Immer Einweghandschuhe anziehen, denn es färbt die Hände nachhaltig.

Rezept für Kurkumabutter:

250 Gramm Butter
Schwarzer Pfeffer und Salz (gern auch Kräutersalz)
1 Knoblauchzehe
Kurkuma nach Geschmack

Seit ich nur noch diese Butter verwende, geht es mir sehr viel besser. Die Probleme mit den Knochen sind zurück gegangen. Einer Bekannten, der ich es empfohlen habe, hilft es gegen ihre Depressionen.

Kurkuma blüht auch wunderschön. Ob es in Deutschland zu züchten geht werde ich 2018 ausprobieren. Bildquelle: Pixabay



Da Kurkuma so eine tolle und gesunde Sache ist, hier eine weitere Info von http://www.eatmovefeel.de

Kurkuma gilt unter den Kräutern als die Königin der Gewürze. Sie ist wahrscheinlich die bekannteste Zutat von Curry und verleiht diesem seine typisch gelbe Farbe. Kurkuma enthält wertvolle Nährstoffe und ist reich an antiviralen, antibakteriellen, Pilz bekämpfenden und entzündungshemmenden Eigenschaften. Sie enthält auch das hoch antioxidative Curcumin, welches eine ähnliche schmerzlindernde Wirkung wie verschiedene Medikamente hat.

Was ist Kurkuma?

Die Kurkuma ist der unterirdische Wurzelstock (oder auch Rhizom genannt) einer mehrjährigen Pflanze. Sie gehört zur Ingwer-Familie und wird im tropischen Asien, Indien und China angebaut und schmückt sich mit einer Pflanze, die eine Höhe von 0,9 bis 1,5 m erreicht. Die Kurkumapflanze trägt große, längliche Blätter und eine gelbe trichterförmige Blüte.
Das Rhizom wird von einer rauen, segmentierten Haut ummantelt und leuchtet im Inneren in einer tief orangefarbenen oder rötlich braunen Farbe. Das Rhizom erreicht eine Größe von etwa 2,5 bis 7 cm und einen Durchmesser von 2,5 cm. Kleinere Knollen zweigen von dem Rhizom ab, sodass sich ein gesamter Wurzelstock bildet.
Die Kurkuma Wurzel hat einen pfeffrig, warm bitteren Geschmack und entzückt mit einem milden Duft, welcher an eine Orange und Ingwer erinnert. Sie ist als Nahrungsmittel sehr beliebt und wird ebenso als Farbmittel in der Textilindustrie geschätzt.
Die Kurkuma Wurzel ist weltweit bekannt und hat auch viele Namen, wie Gelbwurzel, gelber Ingwer oder Safranwurzel. Die Kurkuma sollte jedoch nicht mit der Zitwerwurzel verwechselt werden. Die Zitwerwurzel ist die weiße Kurkuma.

Ist Kurkuma gesund?

Bereits in der Antike wurde die Kurkuma wegen ihrer entzündungshemmenden, schmerzlindernden und antimikrobiellen Wirkung geschätzt. Sie wird in der Behandlung von Blähungen und Leberproblemen, wie Gelbsucht und Hepatitis eingesetzt.
Der Hauptwirkstoff in Kurkuma ist das antioxidative Curcumin. Es wirkt entzündungshemmend und schmerzlindernd. Curcumin soll genauso wirksam, wie die Medikamente Ibuprofen, Aspirin und verschiedene rheumatische Schmerzmittel sein. Das Curcumin wirkt jedoch ohne deren Nebenwirkungen.
Kurkuma wirkt auch gegen Arthritis, Sodbrennen, Magenschmerzen, Durchfall, Blähungen, Appetitlosigkeit und Erkrankungen der Gallenblase. Sie lindert Kopfschmerzen, hilft bei Bronchitis, Erkältungen und Fieber. Ebenso wird Kurkuma in der Behandlung von Lungenentzündungen, Fibromyalgie, Lepra und Menstruationsbeschwerden eingesetzt. Weitere Anwendungen findet die gelbe Wurzel gegen Depressionen, Alzheimer, Wassereinlagerungen, Würmer und Nierenproblemen.
Wird die Kurkuma direkt auf die Haut aufgetragen, unterstützt sie den Heilungsprozess entzündlicher Hautprobleme, Schuppenflechte, Blutergüsse und Blutegel. Sie lindert Schmerzen im Inneren des Mundes sowie infizierte Wunden.

Kurkuma Nährwerte

Kurkuma ist mit einer komplexen Nährstoffdichte besetzt und liefert wichtige Proteine, verdauungsfördernde Ballaststoffe und eine Menge gesundheitsfördernder Vitamine wie das Riboflavin, Niacin, Vitamin B6 (Pyridoxin), Cholin, Vitamin C, Vitamin E und das Vitamin K. 100 Gramm Kurkuma liefern etwas 1,8 mg Pyridoxin. Das Pyridoxin ist vor allem in der Behandlung der Homocystinurie, Sideroblasten Anämie und Strahlenkrankheit von großem Nutzen.
Die frische Kurkuma Wurzel liefert in 100Gramm etwa 23,9mg Vitamin C. Das Vitamin C ist ein wasserlösliches Vitamin und ein leistungsfähiges natürliches Antioxidans. Es stärkt die Immunität gegen Infektionserreger und entfernt schädliche freie Sauerstoffradikale aus dem Körper.
Kurkuma ist ebenso eine Quelle wichtiger Mineralien wie Calcium, Eisen, Kalium, Mangan, Natrium, Kupfer, Zink und Magnesium. Kalium ist ein wichtiger Bestandteil der Zell-und Körperflüssigkeiten. Er unterstützt die Steuerung der Herzfrequenz und des Blutdrucks. Mangan wird von dem Körper als ein Co-Faktor für das antioxidative Enzym Superoxid-Dismutase verwendet. Eisen ist für die Produktion der roten Blutkörperchen erforderlich und wirkt gegen Trägheit und Müdigkeit.
Kurkuma enthält auch gesundheitsfördernde ätherische Öle, wie Curlone, Curumene, Cineol und p-Cymol. Die Polyphenol-Verbindungen verleihen der Kurkuma Wurzel die tief orangene Farbe und schützen vor schädlichen freien Radikalen. Zu den hochaktiven Polyphenol-Verbindungen gehört das antioxidative Curcumin, welches in der Lage ist, das Hydroxyl-Radikal abzufangen. Dies ist eines der stärksten Oxidantien.
Das Curcumin neutralisiert mit seiner chemischen Struktur die freien Radikale und steigert gleichzeitig die antioxidative Aktivität der körpereigenen Enzyme. Das Curcumin wirkt somit in zweifacher Weise und bekommt zusätzlich Unterstützung von den antioxidativ wirkenden Vitaminen C und E.
Diese antioxidative Kombination benötigt der menschliche Körper für eine optimale Gesundheit und ein aktives Immunsystem. Antioxidantien sind sehr wichtig, um schädliche freie Radikale zu neutralisieren und die Zeichen des Alterungsprozesses zu verlangsamen. Freie Radikale reagieren mit wichtigen organischen Substanzen, wie Fettsäuren, Proteine und der DNA. Sie schädigen diese, verursachen Krankheiten und beschleunigen den Alterungsprozess.

Kurkuma Wirkung

Kurkuma gegen Entzündungen

Entzündungen sind eine wichtige Ursache für die Entwicklung chronisch degenerativer Krankheiten. Dazu gehören Herz-Kreislaufprobleme, Allergien, Arthrose, Diabetes Typ 2 und die Alzheimerkrankheit.
Curcumin besitzt eine signifikante entzündungshemmende Aktivität. Diese ist mit den Arzneimitteln Hydrocortison, Phenylbutazon und das entzündungshemmende Ibuprofen zu vergleichen.
Curcumin wirkt auf der Molekularebene und ist dafür bekannt, eine Vielzahl der hauptsächlichen Entzündungsverursacher zu hemmen. Kurkuma wirkt dadurch präventiv gegen chronische Entzündungen und hilft diese zu behandeln.

Kurkuma gegen Colitis ulcerosa und Morbus Chron

Curcumin wirkt in der Behandlung entzündlicher Darmerkrankungen, wie Morbus Chron und Colitis ulcerosa sehr unterstützend. Es schützt vor der Entstehung einer ulcerosa und reduziert deren typischen Anzeichen, wie Schleimhautgeschwüre, Verdickung der Darmwand und die Infiltration der Entzündungszellen.
Die schützende Wirkung soll der hohen Leistung der antioxidativen Aktivität und der Hemmung eines wichtigen zellulären Entzündungsmittels namens NF-Kappa-B zu verdanken sein.
Verdauungsstörungen mit natürlichen Lebensmitteln behandeln: Zum Darmprogramm

Kurkuma gegen Mukoviszidose

Das Curcumin, der Hauptbestandteil von Kurkuma soll in der Lage sein, den häufigsten Auslöser einer Mukoviszidose zu begleichen und den genetischen Effekt, der für eine Mukoviszidose verantwortlich ist, korrigieren.
Die Mukoviszidose ist eine tödliche Krankheit, die die Lungen angreift und diese mit einem dicken Schleim umzieht. Dies kann zu lebensbedrohlichen Infektionen führen und die physiologische Verdauung stören. Der Schleim schädigt die Bauchspeicheldrüse und stört somit die Fähigkeit des Körpers, Nährstoffe zu absorbieren und zu verdauen. Die Lebenserwartung von Mukoviszidosebetroffenen liegt nur selten über 30 Jahre.
Die Mukoviszidose wird durch Mutationen in dem Gen, welches für die Entcodierung eines Proteins (der Transmembranleitfähigkeitsregulator oder CFTR) verursacht. Ist das Protein aufgrund eines defekten Gens abnormal geformt, so kann dies in den Zellen eine vermehrte Schleimproduktion verursachen.
Die häufigste Mutation resultiert in der Herstellung des fehlgeschalteten Proteins DeltaF508. Curcumin kann helfen, diesen Fehler, das Aussehen und die Funktion dieses DeltaF508 Proteins zu korrigieren. Dazu inhibiert das Curcumin die Freisetzung von Calcium, wodurch die Schleimproduktion gebremst wird.
Die Curcumin Ergänzung sollte nur mit einer richtigen Dosierung von einem Arzt begonnen werden. Dadurch können negative Wechselwirkungen mit verschreibungspflichtigen Medikamenten und verschiedenen Mukoviszidosemedikamenten verhindert werden.

Kurkuma verbessert die Leberfunktion

Kurkuma unterstützt die Entgiftung der Leber und erhöht die Produktion lebenswichtiger Enzyme. Diese Enzyme regen die Absorption der Giftstoffe aus dem Körper an und mildern mit Hilfe der antioxidativen Eigenschaften die Karzinogene in der Nahrung.
Das Curcumin im Kurkuma schützt außerdem vor Schäden durch freie Radikale (vor allem an der Zellmembran), hemmt die Bildung vom entzündlichen Cyclooxygenase-2 (COX-2) im Körper und induziert die Produktion der primären Leberentgiftungsenzyme (Glutathion-S-Transferase (GST-Enzyme). Die Glutathiontransferasen nehmen eine zentrale Rolle bei der Entgiftung organischer Stoffe ein. Sie konjugieren toxische Substanzen und verstoffwechseln verschiedene Karzinogene (Krebs auslösende Substanzen).

Kurkuma für ein ideales Körpergewicht

Kurkuma enthält spezielle Nährstoffe, welche die Gallenfunktion und damit die Verstoffwechselung von Fett erhöhen. Gleichzeitig wird durch Kurkuma die entgiftende Funktion der Leber angeregt, wodurch die Verstoffwechslung von Giftstoffen beschleunigt wird. Der Körper wird gereinigt und überschüssiges Fett entfernt.
Um effizient überschüssige Pfunde loszuwerden, kann Kurkuma mehrmals täglich in die Ernährung integriert werden.

Kurkuma gegen Herz-Kreislauf-Erkrankungen

Curcumin verbessert die Funktion des Endothels (die innere Auskleidung der Blutgefäße), reguliert dadurch den Blutdruck und verhindert eine Plaquebildung. Es verringert auch Entzündungen und Oxidationen in den Blutgefäßen und schützt dadurch vor Herzerkrankungen.
Kurkuma liefert außerdem viel Vitamin B6, was der Körper benötigt, um den Homocysteinspiegel zu regulieren. Hohe Konzentrationen von Homocystein beschädigen im Körper die Gefäßwände und initiieren den Aufbau von arteriosklerotischen Plaqueansammlungen. Die regelmäßige Aufnahme vom Vitamin B6 reduziert das Risiko von Herzerkrankungen.

Kurkuma senkt den Cholesterinspiegel

Das Curcumin ist im Körper in der Lage, eine Oxidation von Cholesterin zu verhindern. Oxidiertes Cholesterin verursacht Schäden an den Blutgefäßen und führt zum Aufbau von Plaques. Diese verstopfen die Blutgefäße und können zu einem Herzinfarkt oder Schlaganfall führen.
Kurkuma senkt auch den (schlechten) LDL-Cholesterinspiegel und erhöht zugleich den (guten) HDL-Cholesterinspiegel. Kurkuma verhindert die Verklumpung der Blutplättchen (Thrombozytenaggregation) und verbessert die endotheliale Funktion.

Kurkuma gegen Diabetes

Der regelmäßige Verzehr von Kurkuma verbessert die Blutzuckerkontrolle und erhöht die Wirkung von diabetischen Medikamenten. Die Wurzel verhindert übermäßige Schwankungen des Blutzuckerspiegels, schützt vor einer Insulinresistenz und senkt dadurch das Risiko der Entstehung von Diabetes-Typ-2.

Kurkuma schützt vor Alzheimer

Die Alzheimerkrankheit ist weltweit die häufigste neurodegenerative Krankheit und die häufigste Ursache für Demenz. Entzündungen und oxidative Schäden spielen eine große Rolle bei der Entstehung vom Alzheimer. Das Curcumin hat einen positiven Einfluss auf diese beiden Auslöser und ist in der Lage die Blut-Hirn-Schranke zu kreuzen. Weiter hilft Curcumin, die Amyloid-Plaques zu beseitigen. Diese Plaques sind ein Hauptmerkmal der Alzheimer Krankheit und werden durch den Aufbau von Proteinbündel gebildet.
Die genaue Wirkungsweise ist noch unklar, es steht jedoch fest, dass das Curcumin das Hormon BDNF im Gehirn steigert, welches das Wachstum von neuen Neuronen erhöht und verschiedenste degenerative Prozesse im Gehirn verhindert. Weiter unterstützt das Curcumin die Produktion vom Protein IL-2 , welches vor der Zerstörung des Myelins schützt (die Hülle um die Nerven).

Kurkuma unterstützt den Heilungsprozess von Wunden

Die natürliche antiseptische und antibakterielle Wirkung von Kurkuma kann als ein wirksames und natürliches Desinfektionsmittel verwendet werden. Das Kurkuma Pulver kann als Paste vermischt auf einen Schnitt oder Verbrennungen aufgetragen werden, um den Heilungsprozess zu beschleunigen. Kurkuma unterstützt auch die Reparatur von entzündlichen Hauterkrankungen, geschädigter Haut und einer Schuppenflechte.

Kurkuma gegen Arthritis

Arthritis ist eine häufige Gelenkerkrankung und wird durch die Entzündung der Gelenke verursacht. Kurkuma enthält sehr viele entzündungshemmende Verbindungen. Dazu gehören unter anderem sechs verschiedene COX-2-Hemmer. Die COX-2-Enzyme, fördern Schmerzen, Schwellungen und Entzündungen. Die Inhibitoren in Kurkuma blockieren dieses Enzym.
Durch den regelmäßigen Verzehr von Kurkuma können die arthritischen Symptomen auf natürliche Weise reduziert werden. Das Curcumin reduziert außerdem Schäden, die durch freie Radikale ausgelöst wurden und für die entzündliche Reaktion in den Gelenken verantwortlich ist. Dadurch können Gelenkschwellungen reduziert, die Gehzeit verlängert und die Dauer der morgendlichen Steifigkeit reduziert werden.

Kurkuma gegen Depressionen

Depressionen reduzieren das Level vom BDNF (brain-derived neurotrophic factor) und schrumpfen den Hippocampus (ein Teil des Hirns), welcher für das Lernen und das Gedächtnis zuständig ist.
Bei dem regelmäßigen Verzehr von Kurkuma, steigert das Curcumin die BDNF-Ebenen im Gehirn und unterstützt die Umkehr dieser schweren Veränderungen einer Depression. Außerdem kann Curcumin die Produktion der Neurotransmitter Serotonin und Dopamin im Gehirn anregen.

Kurkuma Nebenwirkungen

Wenn die täglich empfohlene Dosierung beachtet wird, gilt der Verzehr von Kurkuma und Curcumin als sicher. Wird Kurkuma über eine längere Zeit in großen Dosen konsumiert, können als Folge Magenverstimmungen entstehen.

Vorsichtsmaßnahmen

Bei Schwangerschaft, einigen Erkrankungen und der Einnahme von Medikamenten sollte vor dem Kurkumaverzehr Rücksprache mit einem erfahrenen Arzt gehalten werden.

Kurkuma während der Schwangerschaft

Wird Kurkuma während der Schwangerschaft verzehrt, kann ihre Wirkung die Regelblutung fördern und die Gebärmutter stimulieren, wodurch die Schwangerschaft gefährdet werden kann. Aus diesem Grund sollte während der Schwangerschaft auf Kurkuma verzichtet werden.

Kurkuma und Gallenblasenprobleme

Sind Gallensteine oder eine Gallengangsobstruktion vorhanden, sollte die richtige Kurkumadosierung von dem Arzt bestimmt werden.

Kurkuma und Gastroösophageale Refluxkrankheit (GERD)

Bei Magenprobleme wie GERD sollte die richtige Dosierung von Kurkuma mit dem jeweiligen Arzt abgestimmt werden.

Kurkuma und Diabetes

Kurkuma senkt den Blutzuckerspiegel. Wird ein Diabetes medikamentös behandelt, sollte eine optimale Kurkumadosierung mit dem Arzt besprochen werden, um zu niedrige Blutzuckerwerte zu verhindern.

Wechselwirkungen mit Medikamenten

Kurkuma interagiert mit Medikamenten, welche die Blutgerinnung verlangsamen (Gerinnungshemmer / Anti-Thrombozyten-Medikamente). Wird Kurkuma in Kombination mit diesen Medikamenten eingenommen, kann das Risiko für Blutergüsse und Blutungen erhöht werden.
Folgende Medikamente verlangsamen die Blutgerinnung: - Aspirin - Clopidogrel (Plavix) - Diclofenac (Voltaren, Cataflam) - Ibuprofen (Advil, Motrin) - Naproxen (Anaprox, Naprosyn) - Dalteparin (Fragmin) - Enoxaparin (Lovenox) - Heparin - Warfarin (Coumadin)

Kurkuma Dosierung

Kurkuma ist in verschiedenen Formen erhältlich. Bei jedem Produkte variiert die Dosiermenge und sollte mit einer geringen Menge (zum Beispiel 1 Teelöffel Kurkuma Pulver pro Tag) gestartet und bei Bedarf langsam gesteigert werden.
Hinweis: Für eine individuelle Dosierung sollte ein Arzt zurate gezogen werden. Eine Überdosierung kann zu unangenehmen Nebenwirkungen und Magenverstimmungen führen.

Kurkuma kaufen

Die Kurkuma ist in vielen Supermärkten und Gewürzläden erhältlich. Auch das Internet bietet ein breites Spektrum an verschiedenen Kurkuma Produkten. Für eine effektive Wirkung sollte beim Kauf auf die Qualität von Kurkuma geachtet werden. Die Farbe der Kurkuma Wurzel kann zwischen den Sorten variieren.

Kurkuma Kauftipps:

  • Frische: Um eine effektive Wirkung zu spüren, sollte die Kurkuma entweder als ganze Wurzel frisch gekauft oder vor dem Verkauf frisch verarbeitet worden sein.
  • 100% biologisch angebaut (Kurkuma-Extrakt mit mindestens 95% Kurkumoide)
  • frei von Bestrahlungen
  • frei von Füllstoffen, Zusatzstoffen oder Farbstoffen
  • Gehalt von Curcumin: Die Curcumin-Konzentration beträgt im Kurkuma Pulver durchschnittlich 3,14%. Im Currypulver ist der Curcumingehalt sehr gering.
  • der Geschmack von Kurkuma lässt nach längerer Lagerungszeit nach, deswegen sollte die Kurkuma in kleineren Mengen gekauft werden
Kurkuma Bildquelle: Pixabay

Kurkuma Produkte

Kurkuma frisch

Frische Kurkuma Wurzeln sind kleine, knorrige Wurzeln und erreichen etwa die Größe eines Fingers. Sie haben eine bräunlich blasse Haut und ein tief orangefarbenes Fruchtfleisch. Wird die Kurkuma gekocht, getrocknet und gemahlen, verändert sich die Pulverfarbe ins tiefe Gelb.

Kurkuma Pulver

Die Kurkuma Wurzel wird für die Verarbeitung zum Pulver zuerst getrocknet und anschließend zu einem feinen Pulver gemahlen.

Kurkuma Gewürz

Die Kurkuma Wurzel ist eine Hauptzutat von Curry. Häufig wird Kurkuma-Pulver mit verschiedenen Gewürzen und Kräutern kombiniert. Eine Kombination mit schwarzem Pfeffer hilft dem Körper, die Nährstoffe von Kurkuma besser zu absorbieren.

Kurkuma Tabletten

Die Kurkuma Tabletten bestehen aus der pulverisierten Kurkuma Wurzel. Häufig werden sie in der Herstellung mit weiteren Inhaltsstoffen kombiniert und zu festen Tabletten gepresst. Beim Kauf sollte auf die Herstellung der Tabletten sowie weiteren Zutaten geachtet werden. Beide sollten natürlich und zu 100% biologisch angebaut worden sein.

Kurkuma Kapseln

In die Kurkuma Kapseln wird frisch gemahlenes Kurkumapulver gefüllt. Wenn möglich sollten Gelatinekapseln vermieden und stattdessen Pflanzenfasercellulose bevorzugt werden.

Kurkuma Lagerung

Kurkuma Produkte sollten in einem dicht verschlossenen Behälter an einem kühlen, dunklen und trockenen Ort aufbewahrt werden. Die frische Kurkumawurzel sollte ebenfalls im Kühlschrank kühl gelagert werden.

Kurkuma Anwendung

Die Kurkuma ist Bestandteil verschiedener Curry Gewürzmischungen und Senf. Sie ist vor allem in der indischen und indonesischen Küche sehr beliebt.
Kurkuma verbessert den Geschmack vieler Lebensmittel, wozu Kartoffeln, Reis, Linsen und Gemüse gehören. Kurkuma verleiht den Gerichten eine tief gelborangefarbene Farbe und besitzt einen pfeffrig, warmen, bitteren Geschmack.
Tipps für die Kurkuma Anwendung: - Die Kurkuma Wurzel kann mit ihrer tiefen Farbe Kleidung und Haut färben. Um einen bleibenden Flecken zu vermeiden, sollte jeder Kontakt mit Textilien sofort unter fließendem Wasser und mit Seife entfernt werden. Um Verschmutzung der Hände zu verhindern, können Küchenhandschuhe beim Umgang mit Kurkuma getragen werden. - Zu starke Hitzeeinwirkungen können die richtigen Nährstoffe der Kurkuma Wurzel zerstören. Es empfiehlt sich das Gewürz erst nach dem Kochen zum Gericht hinzuzugeben. - Um die Absorption von Curcumin zu verbessern, sollte Curcumin in Kombination mit Pfeffer verzehrt werden. Der Pfeffer enthält das Piperin, eine natürliche Substanz, welche die Aufnahme vom Curcumin in den Blutkreislauf verbessert. - Curcumin ist fettlöslich, sodass es sich empfiehlt, dieses mit einer fettreichen Mahlzeit oder mit etwas Öl in einem Salat aufzunehmen.

Kurkuma in die Ernährung integrieren

Kurkuma lässt sich vielseitig in die Ernährung integrieren: - Braunen Reis mit Rosinen und Cashew-Kerne vermischen und mit Kurkuma, Kreuzkümmel und Koriander würzen - Kurkuma auf gedünstetem Blumenkohl, grüne Bohnen und Zwiebel geben - Für einen cremigen, aromareichen und kalorienarmen Dip: Kurkuma mit getrockneten Zwiebeln, Salz, Pfeffer und Olivenöl vermischen - Rohen Blumenkohl, Sellerie, Paprika und Brokkoliröschen in Kurkuma wälzen und als Snack genießen - Kurkuma als Salatdressing verwenden - Kurkuma in Linsengerichte hinzufügen

Kurkuma Tee

  • Vier Tassen Wasser in einem Topf zum Kochen bringen.
  • Einen Teelöffel gemahlene Kurkuma hinzufügen, die Hitze reduzieren und den Tee für 10 Minuten köcheln lassen.
  • Den Tee durch ein feines Sieb absieben und in eine Tasse gießen.
  • Den Tee nach Belieben mit Honig oder frisch gepressten Zitronensaft abschmecken.

Gesundheit ist lecker

Gesunde Lebensmittel in die Ernährung zu integrieren ist oft einfacher, als man glaubt. Das Rezepteplus-Programm macht Gesundheit zu einem Abenteuer. Kombinationen aus gesunden und nährstoffreichen Lebensmitteln beleben den Alltag, sorgen für mehr Energie und Freude beim Essen. Denn Essen soll nicht nur gesund sein, sondern schmecken, Kraft geben und glücklich machen.

Artikel zuerst erschienen auf http://www.eatmovefeel.de

Donnerstag, 16. November 2017

Probieren geht über studieren: Hyalurongel, Xylit, Kokosblütenzucker, Salz aus dem Himalaya

Probieren geht über studieren.
Neuerungen im Hause Pat McCraw


Die Hydraulik fährt den Screen ohne Kraftanstrengung nach oben.
Sitzen ist schädlich. Gestern hat mein Physiotherapeut mir eine Predigt darüber gehalten, dass der Mensch dazu gemacht sei als ursprünglicher Jäger und Sammler min. 40 Kilometer pro Tag zu laufen. Wenn ich darüber nachdenke, wie viel ich laufe - tja ... Zwei "sesshafte" Berufe zu haben zwingt einen dazu täglich viele Stunden zu sitzen.
Da ich im Besitz eines antiken Schreibtisches bin, von dem ich mich auch niemals trennen werde, habe ich nach einer Alternative gesucht und einen Aufsatz für den Schreibtisch gefunden. Googelt man danach finde man Aufsätze um die 400 Euro. So viel wollte ich nicht ausgeben. Also weiter gesucht und bei Ebay das gleiche Ding für 150 Euro gefunden.
Während ich das hier schreibe, stehe ich vor meinem Computer. Ein Anfang ist gemacht :)

* * * *


Die Meere sind verschmutzt. Ist Meersalz deshalb überhaupt noch sinnvoll und gesund?
Diese Überlegung hat mich dazu gebracht Alternativen zu suchen und ich habe rosa Steinsalz aus dem Himalaya gefunden. Mjam, das schmeckt wirklich gut. Man sagt, dass es länger braucht, um sich aufzulösen, was ich bisher nicht feststellen konnte.


* * * *



Die Umstellung auf vegetarische Ernährung hat mich 3 Kilo Mehrgewicht gekostet. Keine tierischen Eiweiße zu essen, habe ich 3 Wochen lang durchgehalten. Nun stehen Quark, Joghurt, Schmand, Käse und auch gelegentlich Fisch und Eier wieder auf der Speisekarte. Denn Spinat nur mit Kartoffeln ohne Spiegelei war wirklich öde. Dazu kam, dass ich anfing Dinge wie Müsliriegel und Brotaufstriche aus Sonnenblumenkernen selbst zu machen, beides echte Kalorienbomben. Butter und Sahne standen bis dato nie auf meinem Speiseplan. Na klar, Kartoffelpüree schmeckt spitze mit viel Butter und Sahne drin. Das isst man dann auch schon mal solo. Aber es ist hochkarätig.
Kurz und gut, ich muss meine Balance nach den veganen Experimenten erst wieder finden und freue mich über den Tipp einer Facebook-Bekannten Xylit betreffend. Xylit ist:
  • Birkenzucker hergestellt aus Laubhölzern
  • Original aus Finnland
  • 40% weniger Kalorien als Zucker
  • Diabetiker-geeignet
  • Zahnfreundlich 
Ich habe es probiert. Es schmeckt wie Zucker und man verwendet es 1:1 wie Zucker. Da es in größeren Mengen abführend wirkt, muss ich jetzt erst einmal Tests machen, wie viel denn "größere Mengen" sind. Ich werde berichten.

* * * *


Nächste Neuerung ist Kokosblütenzucker, den ich aus reiner Neugierde gekauft habe. Nein, von dem verspreche ich mir keine Kalorienersparnis. Aber als Feinschmeckerin, die (leider) sehr gerne isst, verspreche ich mir davon ein Geschmackserlebnis.
Ich kopiere mal aus dem Amazon Angebot von Biohelden:

Grundwissen
Kokosblütenzucker schmeckt nicht nur einzigartig, er zeichnet sich besonders aus durch seinen niedrigen glyämischen Index. Der ist mit etwa 35 nur halb so hoch wie der von Haushaltszucker. Bio Kokosblütenzucker ist im Gegensatz zu Haushaltszucker gesund. Mit seinem niedrigen GI verhindert er Heißhungerattacken und laesst den Insulinspiegel nur langsam ansteigen. Er wird nicht raffiniert, dadurch enthaet er viele wertvolle Nährstoffe, die weder in Zucker noch in den als Süßungsmittel empfohlenen Sirups enthalten sind. Er ist also ideal für alle, die auf ihre Figur achten oder abnehmen möchten. Da Bio Kokosblütenzucker einen niedrigen Schmelzpunkt hat, zergeht er sofort auf der Zunge. Hinzu kommt noch sein hervorragender Geschmack, zart Süße mit einem Hauch von Karamell.
Nachhaltiger Anbau
Kokosblütenzucker wird aus dem Nektar der Blüten von Kokospalmen gewonnen und seit Jahrhunderten in Indonesien zum Süssen verwendet. Wichtig ist, dass Bio Kokosblütenzucker aus nachhaltigem Anbau stammt. Solange die Kokospalme blüht, wird während der ersten Hälfte der Saft fuer die Zuckerherstellung gewonnen. Anschließend entwickelt sich die Kokosnuss, die nach etwa 12 Monaten geerntet wird. Die Palmen werden nicht gefällt und können etwa 70 Jahre lang schonend als Urquelle für Kokosblütenzucker und Kokosnüsse genutzt werden.
Verwendung
Kokosblütenzucker kann fast überall den herkömmlichen Zucker ersetzen Besonders eignet er sich zum Süßen von kalten Getränken oder Speisen, da er sich ganz schnell auflöst. Im Gegensatz zu Stevia oder Sirups eignet er sich hervorragend zum Backen. Bio Kokosblütenzucker betont das Eigenaroma jedes Lebensmittels, eignet sich also auch gut zum Würzen.

Nährstoffangaben
je 100g 1625kj (388 kcal)
-93,4g Kohlenhydrate davon: 90,1g Zucker
-2,2g Ballaststoffe
-1,2g Eiweiß

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Ultra_Niedermolekulare Hyaluronsäure von Pro Natural


Nun geht es um die Schönheit. Als altes Clarins-Fan habe ich nie etwas anderes benutzt. Aber Clarins ist teuer, also suchte ich auch hier eine Alternative. Und habe sie gefunden in Form von Hyaluron - und Collagenpulver, das man sich selbst zu Creme oder Gel anrühren kann.

Das Pulver kam. Laut Anleitung kommt man mit den 10 Gramm Hyaluron und den 10 Gramm Collagen lange hin, denn man braucht für eine große Menge Creme 2 Gramm von jedem.
Also fing das Gematsche laut Anleitung an. Es war schwierig 2 Gramm abzuwiegen. Dann hatte ich die Idee, die Briefwaage zu nehmen.
Bei Youtube gibt es ein Video, in dem ein Mann das alles Pi mal Daumen zusammen pantscht. Ich bin da ja eher genau. Habe das kleine Marmeladenglas mit heißem Wasser gespült und destilliertes Wasser aus der Apotheke verwendet. In der Gebrauchsanleitung war von 2 Gramm die Rede. 2 Gramm von was? Das war unklar, also habe ich 2 Gramm Hyaluron und 2 Gramm Collagen genommen und ins Wasser eingerührt. Ein seltsames Gemisch. Im Video macht der Mann das Mischen mit einem Rührgerät, aber auch er hatte alles voller Klumpen. Ich war enttäuscht. Das Ergebnis war ein Gläschen voll Gel mit weißen Klumpen. Aber siehe da, nachdem das Ganze eine Stunde im Kühlschrank gestanden hatte, hatte sich das Hyaluron mit Wasser vollgesogen und alle Klumpen waren weg. Also keine Panik, wenn du es nachmachst.

Wirkung: Tja, es strafft und die Haut wird weich wie ein Kinderpopo. Da meine fettige Haut kein Fett mag, habe ich das Gel pur auftragen. Prima Gefühl. Ich denke aber, dass die Haut es vielleicht doch zu schätzen weiß, wenn ein Anteil Fett drin ist. Ich werde die Hälfte des Gels mit Basiscreme mischen, die ich auch für meine DMSO-Creme verwende. Tatsache ist, das Gel ist total ergiebig. Mit Creme gemischt, hat man noch mehr. Es rechnet sich. Ob ich irgendwann 10 Jahre jünger aussehe? Wer weiß :)



Das wars für heute.

Ich wünsche euch einen schönen Tag. Macht was draus :)
LG Pat





Mittwoch, 18. Oktober 2017

Rosenmarmelade selbst gemacht

Rosenduft konservieren und im Winter genießen


Dadurch, dass ich meine Rosen nach der Blüte abschneide, blühen sie öfter und länger.
Deshalb, und weil wir einen recht feuchten Sommer hatten, konnte ich gestern Rosenblüten ernten und zu Marmelade verarbeiten.

Ich habe mir dafür extra kleine Gläser mit 230 ml bei Ebay gekauft.  Denn ich finde, seltene Gelees und Marmeladen sollte man nicht in große Kübel füllen, besonders nicht in einem kleinen Haushalt.


Marmelade aus Rosenblüten

Allein das Pflücken der duftenden Rosenblätter war schon ein Genuss.

Rezept:

4 Hände voll unbehandelter Rosenblätter
knapp 2 Liter Wasser
Gelierzucker 1:1
Zitronensaft

Ich nehme prinzipiell diesen Gelierzucker, da die anderen Sorten Konservierungsstoff enthalten. Meine Versuche mit Agar Agar und Pektin sind schief gelaufen, deshalb bin ich immer beim Altbewährten geblieben.  Ich habe mich schon zu oft über Frucht-Suppe in Gläsern geärgert.

Ich nehme statt 1:1 immer 800 ml Flüssigkeit und 1 Kilo Zucker. So kann man sicher sein, auf jeden Fall feste Marmelade oder Gelee zu bekommen.

Duftende Rosenblüten bis in den Herbst


Die Blätter habe ich in einem Topf mit heißem Wasser überkippt und 24 Stunden ziehen lassen. Danach habe ich sie mit dem Pürierstab püriert und erhielt eine Grundmasse, die etwas seltsam aussah, denn ich hatte viele rosafarbene und gelbe Rosen genommen. Ich habe die Masse kurz aufgekocht, mit Zitronensaft versetzt, Gelierzucker hinzugefügt und dann 2 Fuhren a 800 ml 4 Minuten gekocht. Ich nehme nie mehr als 1000 Gramm Gelierzucker auf ein Mal. Diese Menge verarbeitet sich am Besten.

Ich mag es nicht, Marmelade zu stürzen, da sonst die Deckel damit voll sind. Also benutze ich klaren Schnaps mit dem ich die Deckel innen abreibe und träufle ein paar Tropfen davon auf die Marmeladen-Oberfläche, die gerade anfängt zu gelieren. Dann werden die Deckel drauf geschraubt. Ich hatte auf diese Art noch nie verschimmelte Marmelade und sie hält sich jahrelang. Der Schnaps verfliegt und man schmeckt ihn nicht mehr mit.

Das ergab 14 kleine Gläser. Mit einer hübschen Schleife drum, habe ich so auch tolle Weihnachtsgeschenke.

Viel Spaß beim Nachkochen :)

LG Pat






Freitag, 13. Oktober 2017

Meine vegane Woche Teil 2

Veganes Essen ist langweilig...

Vollwertkost ist nicht langweilig

... dachte ich immer.
Als ich meinen Freunden verkündete, dass ich eine Woche lang veganes Essen ausprobieren will, haben einige die Augen gerollt. Es scheint, das wenn es Veganer gibt, die recht intolerant sind und die Lebensweisen der anderen nicht respektieren. Hat man eine Erkenntnis, ist es meiner Meinung nach kein Grund sich aufs hohe Ross zu setzen. Jeder muss den Lebensstil finden, der ihm gut tut und individuell an seinen Körper angepasst ist.
Es gibt also kein "wie kann man nur Fleisch essen", denn es gibt ohne weiteres Menschen, denen das bekommt. Ich habe letztens einen körperlich total hart arbeitenden Mann getroffen, der sich mit Fleischbrühe vom Fleisch seiner eigenen Tiere saniert hat. Also lasst uns Toleranz üben :)

Mein dritter Tag als Veganerin läuft spitze. Ich weiß noch nicht, ob mein Enthusiasmus Bestand haben wird, aber momentan erinnere ich mich an all die Dinge, die ich eigentlich schon vor 40 Jahren wusste - nämlich wie man sich vollwertig ernährt.

Ich hatte mir bereits vor 25 Jahren in Unkosten gestürzt und mir eine HAWO Getreidemühle zugelegt. Sie ist lange in Vergessenheit geraten und stand in der Ecke. Ja, es ist einfacher und schneller mal eben zum Bäcker zu gehen. Aber auch gesünder?

In dem Buch "Die Naturküche" von Helma Danner (das man gebraucht schon für 3 Euro bekommt) hat Dr. Bruker ein Vorwort geschrieben. Er sagt, dass man auch ohne Fleisch mit genügend Eiweiß versorgt wird, wenn man es aus dem Getreide zieht. Deshalb steht dort das Frischkornfrühstück an erster Stelle. Ich habe keine Ahnung wie dieser Brei schmeckt. Das wird wieder ein Experiment. Die dafür erforderliche Mühle habe ich auf jeden Fall schon mal hervorgeholt und aufgebaut. Das Modell mit der Schublade gibt es nicht mehr.

HAWO Getreidemühle - die hat man ein Leben lang

Bisher fehlt mir nichts.
Ich hatte noch Käse im Kühlschrank, der sehr teuer war. Von ihm habe ich gestern ein Stückchen probiert. Er kam mir versalzen vor. Möglich, dass ich bereits nach 3 Tagen meine Geschmacksknospen auf sensitiv umgestellt habe. Ich mag ihn auf jeden Fall nicht mehr.
In der Vollwertküche sind übrigens Butter und Sahne erlaubt. Ich denke, ohne sie wäre mir die vegane Woche zu hart. Aber Vollkornbrötchen mit Butter und selbstgemachter Marmelade sind köstlich. Ob ich dabei abnehme? Ich bin mir nicht sicher....

Heute gab es Vollkornnudeln mit einer Sauce aus frischen, braunen Champignons. Dazu Gemüse aus Rosenkohl, Brokkoli und Möhren. Ich bin pappsatt. So kann es weiter gehen.

Ich wünsche dir ein geschmackvolles Wochenende und viel Glück, denn heute ist Freitag der 13. Aber wir sind ja nicht abergläubisch, oder? :)

Deine Pat


Donnerstag, 12. Oktober 2017

Meine vegane Woche Teil 1

Vegan essen, öde oder toll?


Veganer Brotaufstrich auf Sonnenblumenkernbasis


Mein 2. Tag als Veganerin.
Als Schmerzpatientin versucht man ja so einiges. Vor 2 Tagen sah ich ein Video von Liebscher & Bracht, die über veganes Essen erzählt haben. Die Devise "Du bist, was du isst", leuchtet ein.
Allerdings konnte ich mir nicht vorstellen, was ich eigentlich essen soll, wenn Käse, Quark, Milch und Fisch aus meinem Speiseplan wegfallen. Fleisch habe ich bereits vor einer ganzen Weile gestrichen. Da vermisse ich nichts. Auf Wurst zu verzichten fällt allerdings gelegentlich schwer.

Was essen eigentlich Veganer?
Ich habe beschlossen, dass Butter für mich nicht zu den tierischen Eiweißen zählt, denn ich mag keine Margarine, esse Olivenöl nur mit langen Zähnen, Rapsöl hat so einen starken Eigengeschmack und Sonnenblumenöl ist eigentlich nichts für Leute mit Arthrose.

Gut, was bleibt? Obst, Gemüse, Reis, Nudeln (Vollkorn) und Brot (möglichst Dinkel).
Also war die erste Frage: Was esse ich aufs Brot?
Die veganen Brotaufstriche im Bioladen fand ich teuer und nicht so prickelnd, also habe ich mich gestern an meinen ersten veganen Brotaufstrich gemacht.

200 Gramm Sonnenblumenkerne werden mit 250 ml Wasser gekocht. Das Wasser wird abgekippt. Dann werden die Kerne püriert. Vorsicht, in einem weiten Gefäß spritzen sie durch die Gegend. Man braucht ein hohes Gefäß.
Die Paste wird verfeinert mit Zitronensaft, 3 EL Öl und einem TL Salz.
Zu dieser Grundpaste kann man dann nach Belieben Kräuter, getrocknete Tomaten etc mischen.

Ich habe in die Grundmischung gehackte Petersilie gestreut (Vitamin C!) eine halbe Knoblauchzehe und ein Stückchen frischen Kurkuma. Dazu eine Prise Pfeffer, um den Kurkuma zu verstärken. Und etwas braunen Zucker. Schmeckt ausgezeichnet.

Für die zweite Mischung habe ich eine kleine Zwiebel und einen fein gehackten Apfel angedünstet, klein gedrückt und dann mit der Paste vermischt. Das musste mit Zucker und Pfeffer abgeschmeckt werden. War sonst zu öde.

Ich bin zufrieden mit meinem ersten Versuch.
Ich habe noch ein Rezept für Leberwurst ähnlichen Brotaufstrich, der mit geräuchertem Tofu gemacht wird. Bin gespannt, denn ich habe Tofu ein Mal probiert und als "Nicht-Lebensmittel" eingestuft ;)

Habe mal mein 40 Jahre altes Buch "Biologisch Kochen und Backen" aus der Versenkung geholt. Ja, das mit dem Vegetarischen ist nicht neu für mich. Dementsprechend sieht mein Buch auch aus...



Ich habe mir erst einmal EINE vegane Woche vorgenommen. Die kann ich ja nach Belieben verlängern, sollte ich nichts vermissen :)

Ich wünsche euch eine spannende Woche.
LG Pat


Mittwoch, 30. August 2017

Traubensaft selbst gemacht im Dampfentsafter

Traubensaft, reiche Ernte 2017

Ein Tag am Dampfentsafter


Bisher hatte ich mir nie einen solchen Dampfentsafter geleistet. Aber als ich sah, wie viele Weintrauben dieses Jahr an meinen beiden Stöcken hingen, habe ich mich dazu durchgerungen, einen zu kaufen.

Bisher habe ich Früchte immer gekocht und durch ein Sieb bzw ein Tuch gekippt, das ich zwischen die Stuhlbeine eines umgedrehten Stuhls geknotet hatte. Es war eine elende Matscherei, aber das war halt so.

Eine große Menge reife Trauben


Meine liebe Tochter hat, von gierigen Wespen und Fliegen umschwirrt, die Trauben geerntet.





Und dann gings los.
Netflix an - denn so ein "Gotham" Marathon unterhält einen prima beim Einmachen. :)

Ich habe den Entsafter auf die passende Herdplatte gesetzt, in den unteren Teil Wasser gefüllt, und in den oberen ein Teil der Trauben (randvoll) gefüllt. Dann habe ich den Schlauch an den Entsafter angesteckt, ihn mit der Klammer verschlossen und Hitze auf das Ganze gegeben.

Zunächst tat sich nichts. Nur neben dem Herd war es plötzlich nass.
Lief da schon Saft aus dem Schlauch? War die Klammer nicht ganz dicht? Es dauerte eine Weile, bis ich merkte, dass es Kondenzwasser war, das sich außen am Schlauch bildete. Also ein paar Stücke Küchenrolle neben den Herd gelegt.
Der Schlauch füllte sich nach einer halben Stunde mit Saft.

Den ließ ich in ein Litermaß laufen und füllte den Saft direkt in die heiß ausgespülten Flaschen.
Immer wieder zapfte ich an dem Hahn bis es mir zu dumm wurde. Ich stellte einen Mülleimer neben den Herd, stellte das Litermaß (2 Liter) darauf und öffnete den Schlauch. 
Nun konnte ich in Ruhe etwas anderes machen und zugucken, wie es sich langsam füllte.

In den Anleitungen für den Entsafter steht, dass man den Zucker auf die Früchte geben soll. Ich halte davon nichts, denn wenn die Früchte zusammengesackt sind, kann man neue oben drauf packen. So hat man keine Kontrolle über die Zuckerdosis. Ich probierte den Saft. Er war süß, aber nicht süß genug.
Also habe ich ihn, bevor ich ihn in die Flaschen füllte, mit Zitronensaft und Zucker gemischt. 2 Esslöffel auf 1 Liter + 1 Esslöffel Zitronensaft.

Als ich das Gefühl hatte, dass die Trauben ausgekocht waren (sie waren braun geworden und geschrumpft), habe ich den Trester in einen Eimer gefüllt.  Aber was war das? Rund um die Reste schwamm ganz viel Saft.
Also habe ich eine Plastikbox geholt, ein ausziehbares Sieb darauf gelegt und die heißen Trauben darauf austropfen lassen. Noch ein bisschen mit einem Kochlöffel gepresst, gaben sie noch mal einen halben Liter Saft her.

Ein ausziehbares Sieb ist total praktisch.

Allerdings stellte ich fest, dass der Saft, den der Entsafter produzierte, ganz klar war. In dem Moment, in dem ich meine alte Sieb-Methode anwandte, hatte ich naturtrüben Saft, weil dann das Fruchtfleisch durch die Maschen drückte.
Ich habe also jetzt einige klare Flaschen Saft und ein paar naturtrübe, was ich nicht schlimm finde.

Da der Saft zwischendurch erkaltet ist, bin ich auf Nummer sicher gegangen und habe die fertigen Saftflaschen noch 10 Minuten in einem großen Topf sterilisiert. Denn ich finde, dass wenn man sich schon so viel Arbeit macht (an die Stromkosten mag ich nicht denken), dann muss das Ganze auch über Monate haltbar sein. Schimmeliger Saft ist ärgerlich. Die Deckel der kleinen Saftflaschen habe ich noch in Schnaps gebadet.

Die ganze Aktion dauerte mehrere Stunden. 
Allerdings, wenn man so etwas macht, kann man hinterher stolz auf das Ergebnis schauen.
Das mache ich jetzt mal mit dir zusammen. :)

Achtzehn Liter Traubensaft. Der Winter kann kommen.
Ich wünsche dir eine kreative Einmachzeit.
LG Pat





Dienstag, 29. August 2017

Einmachzeit: Vitaminbombe Petersilie nicht vergessen

Petersilie aus dem eigenen Garten, köstlich

Petersilie, die Vitamin C-Bombe


Dieses Jahr hat die Natur uns einige Dinge vorenthalten. Zum Beispiel ist bei uns die Nussblüte erfroren und es gibt keine Walnüsse. Dafür gibt es andere Dinge in Hülle und Fülle. Zum Beispiel Gurken, aber auch Petersilie.

Wer also etwas für seine Gesundheit und sein Immunsystem tun will, sollte nicht vergessen sie für den Winter haltbar zu machen.

Seht euch an, wie viel Vitamin C Petersilie hat:
Gehalt an Vitamin C in mg
Hagebutte   1250
Sanddorn     500
Johannisbeere schwarz 189
Petersilie  166
Paprika rot 140
Kiwi        121
Fenchel      93
Blumenkohl   73
Erdbeere     65
im Vergleich dazu Zitrone mit 53 und Orange mit 50

Petersilie gibt es in einer glatten und krausen Version.
Ich mag sie beide.
Also habe ich die ganze Ernte mit dem Moulinex Zerkleinerer gehackt. Das Ding braucht keinen Strom und ist genial. Ich mache damit alles: Hühnerherzen und -Mägen für den Hund zerkleinern, Zwiebeln und Tomaten in Stücke und Kräuter hacken.

Dann habe ich einen großen Teil der Petersilie in Gefriertüten gepackt und ein Glas Pesto gemacht.
Das Pesto ist gesalzen und hat eine Spur Knoblauchpulver bekommen. Ich habe es mit Demeter Rapsöl gemacht. Man sollte es im Kühlschrank aufheben und darauf achten, dass die Oberfläche immer mit Öl bedeckt ist. Es passt gut über Salzkartoffeln oder Nudeln.



So kann der Winter kommen. Ich bin gewappnet :)

Ich wünsche dir gute Gesundheit.
LG Pat




Freitag, 25. August 2017

Sex and Drugs and Rock n Roll

Sex and Drugs and Rock n Roll

 

Na gut, der Titel ist reißerisch, denn mit den Drugs hat man es als ältere Frau nicht so, es sei denn es handelt sich um selbst aufgesetzten Rumtopf.

Selbstgemachter Rumtopf

Was man braucht:
Glasbehälter mit verschließbarem Deckel oder Steinguttopf mit Deckel
hochprozentigen Rum
Früchte der Saison
Zucker
   
Im Juni geht es los mit Erdbeeren und Kirschen.
Die werden gewaschen und in den Topf geschichtet. Nicht zu viel, denn sie machen ja letztendlich nur einen kleinen Teil des Rumtopfs aus.
Darüber wird Zucker gestreut und dann Rum hinein gekippt, bis die Früchte ganz bedeckt sind.

Dann wandert der Topf an einen kühlen Ort.
Im Laufe des Jahres kommen noch weitere Früchte hinzu, die alle gewaschen und in kleine Stücke geschnitten werden müssen. Dazu natürlich immer Zucker.
Achte darauf, dass der Rum die Früchte immer ganz bedeckt.
Gut im Rumtopf machen sich noch:
Himbeeren, Pfirsiche, Aprikosen und Birnen.
Wenn du es gern würzig machst, kannst du auch noch eine Vanillestange, Zimtrollen oder Sternanis mit einfüllen.

Lass den ganzen Topf bis mindestens November ruhen.
Der Rumtopf lässt sich wie Likör trinken. Die Früchte schmecken genial auf Vanilleeis.
Aber denke daran, dass die Früchte nicht harmlos sind.
Man kann von ihnen entsetzlich besoffen werden. (Ich weiß, wovon ich rede ...)



Rock n Roll

Die echten Bill Haley Fans  sind eher eine Generation vor mir. Ich bin mit den Beatles und den Stones aufgewachsen. Die alten Beatles Songs waren für unsere aufmüpfige Generation revolutionär. Von "I cant get no satisfaction" gar nicht zu reden.

Ich wohne mit etlichen jungen Leuten zusammen, und muss oftmals lächeln. Aus ihren Zimmern schallen die Doors, Pink Floyd, Janis Joplin, Jimi Henrix & Co. Die Musik meiner Jugend scheint alterslos zu sein.

Ich persönlich höre eher Soundtracks von Filmen, Spielen und Serien. Die Serie Blacklist hat z.B. einen tollen Soundtrack. Außerdem bin ich Fan von Spielemusik wie Assassins Creed, Halo und Klassisches wie Final Fantasy.



Sex


Tja, das ist immer noch ein Thema. Ich für meinen Teil bin ja ohne Mann wunschlos glücklich. Meine Freundinnen leben eher in eingeschlafenen Beziehungen, in denen Empfängnisverhütung keine Rolle mehr spielt. Nein, ich gebe, obwohl ich verliebt, verlobt, verheiratet und verwitwet bin, keine Tipps für eine glückliche Ehe. Tatsache ist, man hat nicht immer jemanden parat, wenn einen Gelüste packen. Also ist jede(r) sich selbst der nächste.

Ich habe ja schon viel ausprobiert, was man so in einem Sexshop findet.
80% davon waren Fehlkäufe. Vibratoren, die stinken und lebensgefährlich giftig sind. Oder die an den falschen Stellen vibrieren, die gerne Batterien killen.
Oder Spielzeug als Metall, bei dem man sich fühlt wie die Eiskönigin. ;)
Oder Liebeskugeln, die nach einmaliger Benutzung ekelig sind.

In meinem recht amüsanten Buch "Sklavenpack - Eine Domina erzählt", gehe ich näher darauf ein:
Zitat:
Sex ist eintönig. Nicht, dass mein Mann und ich uns nicht attraktiv fanden, es war jedoch immer wieder das Gleiche. Mal von vorne, mal von hinten.
Wir hatten bereits Jahre zuvor versucht, Abhilfe zu schaffen.
Problem Nummer eins: langweilige Stellungen. Wer kannte sich damit aus? Das Kamasutra. Ein Blick ins Buch war natürlich anregend, aber wir beschlossen, dass wir keine indischen Akrobaten sind, sondern eher zur Kategorie der übergewichtigen Westmenschen gehörten. Deshalb ersparten wir uns die Zerrungen, Verrenkungen und die Stunden im Wartezimmer des Orthopäden und folgten den Ratschlägen des Kamasutras klugerweise nicht.
Nächster Versuch: Hilfsmittel. Wir bestellten einige Artikel, die einen nimmer endenden Orgasmus versprachen. Als wir gespannt das diskret verschickte Paket öffneten, entpuppten sich die Liebeskugeln als stinkende, rosa Plastikbällchen an einer Schnur, die sich nur widerwillig in diverse weibliche und männliche Körperöffnungen erführen ließen, und beim Herausziehen eher Befremdung als Lust auslösten. Danach waren die Dinger so ekelig, dass wir sie mit spitzen Fingern in den Mülleimer beförderten.

Ein Versuch mit Reizwäsche brachte wenig Erfolg, denn in der aus spitzenbesetzten Strippen bestehende Chinaware sah ich aus wie eine drittklassige Straßenhure. Außerdem riss von den Strumpfhaltern sofort einer ab. Von erotischem Prickeln keine Spur.
Also gingen mein Mann und ich zur Tagesordnung über. Normaler Kuschelsex – nicht sonderlich aufregend, aber befriedigend.
Zitat Ende
 

Irgendwann surfte ich wieder mal gelangweilt in einem Sexshop und fand endlich die Offenbarung:
Einen Auflegevibrator aus unbedenklichem Silikon, wiederaufladbar mit etlichen Vibrationssufen. Er heißt Bcurious von B Swish.

Das ist das gute Stück. Das Schöne daran: Kaum jemand erkennt es als das, was es ist. Die meisten halten es für eine Computermaus, wenn es harmlos irgendwo liegt und lädt. :)
Bcurious von B Swish - ein feines Teil.

 

Ich wünsche dir eine angenehme Zeit :)
LG Pat