Alltagstaugliche Tipps und Bücher, Bücher, Bücher

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Dienstag, 30. April 2019

Ein Spalier ins Gewächshaus bauen.

Hallo, ihr Lieben.
Heute soll es, passend zur Jahreszeit, um Gewächshäuser gehen.

Ich besitze 2 Gewächshäuser. Leider sind beide nicht sehr hochpreisig. Das erste habe ich seit ca. 15 Jahren. Es ist klein mit nur einem Fenster und hat im Laufe der Jahre Moos und Schmutz im Inneren seiner Doppelstegplatten angesammelt. Es ist deshalb recht trüb geworden, taugt aber trotzdem noch zur Aufzucht von Pflanzen.

Damals war es noch neu und glasklar

Da ein Gewächshaus eine Südseite braucht, habe ich den Zaun ein Stück offen gelassen. Schön ist es nicht, aber effektiv.

Gurken von 2016
Ich bin kein Fan davon im Gewächshaus mit Erdboden zu ziehen, sondern benutze Kübel mit Erde. Ich denke, man hat den Anbau so besser in Griff und kann die Erde leicht austauschen. Besonders beim Anbau von Starkzehrern kann man die Erde nur ein Jahr benutzen. Nicht nur das, auch ist es unbedingt notwendig zwischendurch zu düngen.

Ein Wort zu Dünger. Ich benutze seit Jahren Urgesteinsmehl "Lavagold". Nicht nur zur Düngung sondern hauptsächlich für die Pflanzengesundheit. Mit einem Pulverzerstäuber kann man das Pulver gut verteilen. Ich habe schon gelbe Pflanzen damit innerhalb von ein paar Tagen in grüne Gewächse verwandelt.
Gedüngt habe ich jahrelang mit Manna. Es wirkt wohl, aber ich stehe diesem Zeug misstrauisch gegenüber, denn man kann es nicht mit bloßen Händen anfassen. Es ätzt. Deshalb habe ich dieses Jahr aufgrund eines Tipps auf Maltaflor, Algenmehl und Hornspäne umgestellt. Ich bin gespannt und werde berichten. Mit Maltaflor habe ich alle Hochbeere gedüngt, die Starkzehrer, Blumen und Erdbeeren. Hornspäne kamen auf die Blaubeeren und der Rest des Gartens, also Obstbäume, Rosen und Stauden bekamen Algenmehl.

Ein Wort zu Blumenerde. Bitte, bitte, kauft nicht die billige vom Kaufland und Co. Diese Substrate haben einen viel zu hohen Holzanteil. Kauft verschiedene Erden, benutzt eure Nase (ob die Erde stinkt) und testet sie vorher, ob sie Wasser aufnimmt  und weiterleitet. Ich habe Erden gekauft, die mehr als schlecht waren. Durchgefallen war die billige Erde vom Grünen Warenhaus. Die teure war mit 70 Litern für mehr als 9 Euro  zu teuer. Ganz schlecht war die Erde und der Kompost der Reterra, einem hiesigen Kompost-Unternehmen. Wenn man die lange gießt, ist der obere Zentimeter nass. Darunter ist alles trocken. Ungeeignet. Ich benutze seit Jahren die Blumenerde vom Blumen Risse. Die ist dunkel, riecht gut und wenn man sie wässert nimmt sie gut Wasser auf. Verknetet man sie mit dem Wasser, speichert sie es ausgezeichnet und lange. Nehmt euch also Zeit wenn ihr Erde kauft, bevor ihr euch die Kübel mit holzigen, verkeimten Substanzen voller Unkrautsamen vollpackt.

Thema Pflanzenschutz. Ich bin Fan von Spruzit und Neem. Denn beide sind aus pflanzlichen Stoffen, Bienen verträglich etc. Meistens mische ich sie zusammen, denn damit erreicht man die meisten Schädlinge.

Zurück zum Gewächshaus.
In meinen Gewächshäusern sind Trauermücken immer ein Problem. Dem versuche ich mit mulchen der Kübel mit Basaltsplit, einem Heer an Gelbtäfelchen und einem Schuss Neem im Gießwasser Herr zu werden. Das hat bisher ganz gut geklappt.

Da mein kleines Gewächshaus nur einen halben Tag Sonne bekommt, habe ich vor 2 Jahren beschlossen an der sonnigsten Stelle im Garten ein größeres Gewächshaus zu bauen.

Zunächst haben wir das Ringfundament gemauert.

Fundament aus Hohlblocksteinen, mit Ankerstiften zusätzlich verstärkt

Ich mag keine Gewächshäuser, in die man über ein Metallfundament einsteigen muss, zumal man in solche Häuser nicht mit der Schubkarre fahren kann. Ich habe deshalb ein hohes Stein-Fundament gewählt und dann Rahmen des Gewächshauses an dieser Stelle aufgeschnitten. Ja, dadurch habe ich dort ein Loch, das ich meist mit einer Platte zustelle. Bisher hat es mich nicht genervt und es gibt dem Haus zusätzlich zu den Automatikfenstern Luft.
Das große Gewächshaus hat zwei Türen und 4 Dachfenster.


Ich habe 4 Anker im Boden einbetoniert, und das Gewächshaus mit Stahlseilen verspannt. Es steht an einer windigen Stelle. Durch diese Befestigung hat es letztens sogar Windstärke 12 ausgehalten ohne Schaden zu nehmen. Es lohnt sich wirklich, in zusätzliche Befestigungen zu investieren.

Letztes Jahr hatte ich hauptsächlich Tomaten im Haus und habe dort Jungpflanzen vorgezogen.
Dieses Jahr habe ich mich entschlossen, den Tenor auf Melonen zu legen und habe 4 verschiedene Sorten ausgesät. Aber -  Melonen und Tomaten werden riesig und brauchen dringend Stützen.

Ich habe Fotos vom professionellen Anbau von Melonen gesehen. Die wachsen in Substraten in Säcken, haben kaum Blätter und die Früchte sind an Spalieren festgebunden. Also musste auch bei mir ein Spalier her. Allerdings bin ich gar kein Freund davon, Dinge an den labberigen Doppelstegplatten zu befestigen.

Ich habe Gewächshausclips gekauft, die nicht sonderlich stabil sind und sich gern mal aus den Fugen verabschieden. Für Kleinkram aufzuhängen gehen sie. Besser sind Leimklemmen. Die kneifen sich überall in den Profilen fest. Aber wenn ich mir vorstellte, dass in einem (hoffentlich) erfolgreichen Gewächshaus-Jahr etliche Melonen mit mehreren Kilos an den Klemmen hängen sollen - nein, das war mir zu risky.

Leichtere Dinge träge die Leimklammer gut.


Wie bekommt man ein stabiles Spalier in ein Gewächshaus ohne es daran zu befestigen?
Nach einigem Überlegen habe ich Metallfüße und passende grüne Pfosten dazu gekauft und innen im Haus an allen 4 Ecken angeschraubt. Jetzt machte ich sich bezahlt, dass mein Fundament aus Beton und 20 cm breit ist.

Aber wie macht man ein Gestell aus Dachlatten an Metallpfosten fest? Zunächst habe ich es mit Bohren versucht. Das habe ich schnell aufgegeben. Das hätte Jahre gedauert. Auch mit einem neuen Metallbohrer.
Also habe ich mir die Höhen der Latten an die Pfosten angezeichnet und  an dieser Stelle Kabelbinder befestigt. Nun ließen sich die Holzlatten mit 2 weiteren Kabelbindern prima befestigen ohne zu verrutschen. In der Mitte des Hauses sind 2 Mittelpfosten aus Holz. Da habe ich die Latten natürlich geschraubt.


So halten die Latten auch auf dem glatten Metall.
Die Metallpfosten zu dübeln war eine Schinderei, denn ich habe 10er Dübel und dicke Schrauben genommen, die man mit dem Ratschenschlüssel festdrehen muss. Zumal ich den Fehler gemacht hatte zuerst die Füße festzuschrauben. Als ich dann die Pfosten aufstecken wollte, ging das nicht wegen der Dachhöhe. Kürzen wollte ich sie nicht, also musste ich die 16 dicken Schrauben wieder losdrehen, Pfosten aufstecken und dann alles komplett festschrauben. Ich erzähle das nur falls ihr das nachmachen wollt. Diesen doofen Fehler braucht ihr dann nicht zu wiederholen...

Und so sieht das Ganze jetzt aus.

Nun ist das beidseitige Spalier fertig.

Nun können die Tomaten hoch wachsen.


Ich würde sagen, das Gartenjahr 2019 ist hiermit eröffnet. :)

Wer Fragen hat kann mir gern schreiben oder mich bei FB adden.

Besuch im Gewächshaus







Freitag, 19. April 2019

Mein erstes Insektenhotel entpuppt sich als Bienenhotel

Hallo ihr Lieben,
ich finde es wichtig, dass man, wenn man die Möglichkeit (Garten oder Terrasse) hat, dort den aussterbenden Bienen eine Möglichkeit gibt, sich zu vermehren.

Ich hatte vor Jahren Honigbienen. Die sind leider elendig eingegangen. Wachsmotten hatten sich radikal in deren Völker eingenistet und einen unglaublichen Schaden angerichtet. Honigbeinen machen viel Arbeit. Allein die Zargen mit den Waben zu kontrollieren, ist schwere Hebearbeit. (Auch wenn man in Styropor imkert.)  Dazu kam die Arbeit mit dem Begasen gegen die Varoamilben und das Füttern.

Ich mochte Bienen und Wespen etc eigentlich nie. Als ich die eigenen Völker hatte, konnte ich mich der Faszination dieser Tiere nicht länger entziehen. Sie sind ganz erstaunliche Wesen, und ich lernte sie lieben. Auch wenn sie mich manchmal heftig gestochen hatten.

Ich war traurig, als ich die letzte Königin töten musste.

So vergingen einige Jahre ohne eigene Bienen. Was ich immer bedauerte. Ich wollte Bienen, die nicht so viel Arbeit machen und versuchte es mit einem Insektenhotel.

Als ich vor den alten Holzkisten aus dem Nachlass meines ersten Mannes stand, hatte ich allerdings zunächst den Gedanken, ein Insektenhotel für alle möglichen Sorten von Insekten zu bauen. Also Käfer, Schaben, Bienen etc.

Aus diesem Grund, und aus Unerfahrenheit, hatte ich es zunächst nicht nur mit Bambusröhren bestückt, sondern auch mit Steinen, getrockneten Kräutern und Holzwolle. Außerdem bohrte ich Löcher in Holzstücke und Ziegelsteine. Ich hatte eigentlich keinen richtigen Plan. Es sah einfach nur schön aus, und das reichte erst einmal. Ich wollte abwarten, wer dort einziehen würde.

Ich habe den Kisten zunächst Dächer aus Dachpappe gegeben, aber die Zeit zeigte, dass es schöner ist, wenn die Dächer durchsichtig sind. Also setzte ich noch Plexiglasplatten darüber, die weiter vorstehen.

zunächst waren es zwei Kisten



Es dauerte nicht lange, da nahmen die ersten Mauerbienen die Bambusrohre in Beschlag, die ruckzuck mit Brut gefüllt waren. Dann erst machte ich mir richtig schlau, was Wildbienen anging. Es war klar, dass ich mit den gerollten, zerfetzten Schilfmatten einen Fehler gemacht hatte. Und auch die Holzstücke wurden nur zögernd angenommen.

Inzwischen weiß ich: Bienen sind wählerisch. Sie wollen gern saubere Niströhren mit glatten Innenleben und glatten Rändern. Weichholz, egal wie gut der Bohrer ist, zersplintet, und ist so eine Gefahr für die Flügel der Bienen. Wildbienen gehen nicht nur mit dem Kopf zuerst in den Röhren sondern auch rückwärts, um die Eier abzulegen. Sie füllen die Röhren abwechselnd mit Eiern, Pollen, dann bauen sie eine kleine Abtrennung und dann geht es wieder los mit den Eiern, bzw mit einem Ei pro Abteil.

Nicht sonderlich geeignet: Zerfasertes Weichholz


Es ist schwer, als Laie die Bienen auseinander zu halten. Ich habe noch nicht raus wieso manche die Steine und manche Holz oder Bambus bevorzugen.

Nach und nach fing ich an, die Kästen nach den Bedürfnissen der Bienen auszubauen.

Als ich im Frühjahr 2019 sah, dass neue Bienen geschlüpft waren und vor dem Insektenhotel eine wahre Begattungsorgie abging, funktionierte ich kurzerhand einen alten Kaninchenstall um. Ich schnitt ihn ab, damit der nicht mehr so tief ist. Für ein Insektenhotel reicht eine Tiefe von 20 cm.

Der Kaninchenstall war deshalb praktisch da er bereits 2 Türen mit schützendem Drahtgeflecht besaß. Dieses neue Hotel bestückte ich direkt mit Schilfröhren und Bambusstücken. Außerdem setzte ich ein gekauftes Insektenhotel hinein, das einen Holzbalken aus Hartholz hat, in den Löcher gebohrt sind. Dieser Balken wurde als erstes in Beschlag genommen. Die Röhren sind glatt, hart und die Öffnungen sind glatt. Das mögen Bienen.

Ich versuchte dann mehr gehobelte Hartholz-Balken zu bekommen. Aber die Baumärkte führen nur Weichholz. Das härteste Baumarkt-Holz ist Douglasie. Also kaufte ich einen Douglasie-Balken und bohre Löcher hinein. Sehr enttäuschend. Auch Douglasie splittert und man muss viel schleifen und die Bohrlöcher gut reinigen, um sie einigermaßen glatt zu kriegen.

Douglasie wird nur zögernd angenommen. Nicht glatt genug.


 Außerdem kaufte ich Brutröhren bei Ebay. 1000 Stück kosten um die 30 Euro. Sie kamen an und siehe da, es waren einfach nur 10 cm lange Schilfstücke. Das ärgerte mich ein bisschen, denn Schilfmatten hatte ich selbst.

Ich nahm also so eine Matte und fummelte sie auseinander. Dann schaute ich, wo die Knotenpunkte bei den Rohren sind und knipste sie mit der Rosenschere ab. Erstes Problem: Eine Rosenschere schneidet nicht sondern quetscht die Rohre. Man muss aufpassen, dass sie nicht kaputt gehen. Aber für den Schnitt unterhalb der Knoten ging es. (Bienen brauchen am Ende geschlossene Röhren.) Danach raffte ich die Halme vom Boden auf, bündelte sie mit Kabelbindern und schnitt sie mit der Flex und Trennscheibe in 10 cm lange Stücke. Als ich damit fertig war, hatte ich ca. 100 Stücke und es waren fast 3 Stunden vergangen. Nun war mir klar, wie der Preis der gekauften Röhren entsteht. Ich beschloss, dass sich die Arbeit für mich nicht rechnet.

Die gekauften Schilfröhren wurden von den Bienen begeistert angenommen. Ich bündelte sie mit Gummis und klebte sie mit Silikon in eine kleine Holzkiste. Die stellte ich in das neue Hotel.

Bienen lieben Schilf


Den Vogel hatte ich allerdings mit gekauften Brettchen aus MDF abgeschossen. Im ersten Jahr kam die Kiste aus den Brettchen etwas zu spät (Mauerbienen sind wirklich nur im Frühjahr aktiv. Nach der Brutablage sterben sie.) Deshalb wurde es 2018 nicht voll angenommen. 2019 ist das anders.

Die Platten sind mit einem Spanngurt fest zusammen gepresst


Ich bin eigentlich keine Freundin davon in das Brutgeschehen der Bienen einzugreifen. Ich habe allerdings festgestellt, dass teilweise Brut von 2018 nicht geschlüpft war. Die Brutplatten haben oben eine Platte mit einem Schlüpfraum. Dieses Jahr werde ich auf jeden Fall die Platten auseinander nehmen und kontrollieren. Manchmal nisten sich Maden und anderes Ungeziefer ein. Die zerstören die Brut. Und diesen Unrat muss man dann herausholen und die Röhren reinigen. Die Bienen machen es nicht. Ist eine Röhre verschlossen, tasten sie diese nicht mehr an. Ich werde deshalb die Kokons im Herbst herauslösen und oben in den Schlüpfraum legen.

Nun noch ein Foto, wie meine Bienenhotels momentan aussehen.

Hier geht die Post ab.

Durch die Erweiterung habe ich dieses Jahr doppelt so viel Brut wie 2018. Ich lasse das Häuschen mit dem roten Dach mit Brut füllen und verschenke es dann an einen anderen Gartenbesitzer, der keine Bienen hat.

Vielleicht werden einige fragen warum ich mir die ganze Arbeit mache. Ich bin der Meinung, dass man Missstände, die man wahrnimmt, beseitigen muss. (In jedem Bereich...) Und das erfordert manchmal Mühe, Einsatz von Geld und Arbeit. Aber es lohnt sich.

Ich habe in meinem Wintergarten einen Zitronenbaum und einen Orangenbaum. Ich hatte dessen Tür offen gelassen, damit die Bienen rein konnten. Seht mal was passiert ist. :)

Der Orangenbaum hängt voll mit winzigen Früchten


Die duftenden Zitronenblüten haben die Bienen angelockt

Noch ein letztes Wort zu den Solitärbienen. Viele haben ja Angst vor Bienen. Die Wildbienen haben einen völlig anderen Charakter als die Honigbienen. Sie sind absolut friedlich, denn sie haben nichts, was sie verteidigen müssen. Niemand macht ihnen ihre Niströhren streitig. Ich kann jederzeit vor dem Insektenhotel schlafen oder an ihm arbeiten. Das ist den Bienen völlig egal. Ich bin mir nicht einmal sicher, ob sie überhaupt stechen können. Lasst euch also keinesfalls davon abhalten, diese Bienen zu fördern. Oder baut Hummelnester, hängt Schmetterlingskästen auf oder Nistkästen für Vögel.

Stirbt die Biene, stirbt auch der Mensch.

Ich wünsche euch ein schönes Osterfest.

Bis bald,
Pat



Sonntag, 31. März 2019

Mein erstes Beton-Projekt: Ein Heilig-Häuschen

Hallo ihr Lieben,
ja, ich habe lange nichts mehr von mir hören lassen, was nicht heißt, dass ich nicht aktiv gewesen bin.

Leider ist meine Schwiegermutter verstorben, die mir ein kleines Erbe vermacht hat. Da ich der Meinung bin, dass es in Deutschland irgendwann richtig krachen wird, und der Euro dann nichts mehr wert ist, habe ich das Geld sinnvoll angelegt. Z.B. in ein altersgerechtes Badezimmer.

Aber das ist nun alles erledigt, und ich werde wieder kreativ.
Dazu habe ich mir mein Gartenhäuschen - liebevoll Datscha genannt - als kleines Atelier eingerichtet, denn ich habe Beton als mein neustes Lieblings-Material entdeckt.

Warum Beton? Ganz einfach, weil ich gern haltbare und künstlerische Dinge für den Außenbereich machen will. Und da bietet sich Beton bzw Knetbeton geradezu an.

Okay, bevor ich von meinen Mosaiken erzähle, möchte ich von meinem Heilig-Häuschen berichten.

Ich wohne in einem historischen Haus in einer ehemaligen Schiefermiene. Da in der Erbmasse meiner Schwiegermutter eine Figur einer Hl. Barbara war (die Original-Figur aus der Mine habe ich auch noch, aber die bleibt im Haus), habe ich beschlossen eine unansehnliche Ecke des Hauses mit ihr zu verschönern.

In der Hausecke war ein hässlicher Riss.
Den habe ich zuerst verputzt. Natürlich habe ich dazu Armierungsnetze eingelegt. Denn sonst sind die Risse ruckzuck wieder da.


Riss mit Hagalith und Netzen verputzt



Dann habe ich mir überlegt, wie groß das Häuschen sein soll und habe Holzleisten an die Wand gedübelt. Das ist bei Basalt-Bruchsteinwänden nur mit schwerem Gerät möglich.

Leisten und ein Holzbrett mit Winkeln

Danach habe ich mit Hasendraht eine Grundform an den Leisten befestigt.






Der Bettbezug musste erst angepasst werden.






Dann habe ich mir eine Mischung aus Sand und Zement (1 Teil Sand, 2 Teile Zement) gemacht, den Stoff gut angefeuchtet und dann in den Beton getaucht. Das war eine totale Matscherei. Wenn man so etwas macht, muss man den Boden gut abdecken und Tücher zum Aufsaugen drauflegen.






Danach habe ich testweise meine Figur rein gestellt. Sie hatte nach oben zu viel Luft. Also habe ich beschlossen, eine Schiefertafel mit der Jahreszahl des Hauses oben zu befestigen.


Danach kam die Farbgestaltung.
Ich habe viele Farben ausprobiert. Bis meine Tochter auf die Idee kam, den Vorhang in Farbabstufungen zu machen.
Gearbeitet habe ich mit Abtöntuben und Pigmenten in Acryl-Lasurbinder gelöst.

nicht optimal, aber besser dieses Schwert als keins
Eine gemütliche Ecke für unsere Raucher :)

Ich bin mit dem Ergebnis meines Beton-Experiments sehr zufrieden.
Leider hatte meine Barbara kein Schwert mehr. Ich habe lange gesucht, bis ich die Eingebung hatte nach einem Brieföffner zu suchen. Ich denke, mit diesem Schwert ist die Figur perfekt :)


Da ich momentan keine Muse habe, meine Bücher (habe 4 angefangene Bücher hier liegen) weiter zu schreiben, werde ich meinen Garten gestalten. Habe dort 2 hässliche Betonpfeiler, die nach Verschönerung rufen und 2 gemauerte Hochbeete, die mir so nicht gefallen. Außerdem braucht mein Garten unbedingt noch knuffige Pilze aus Beton :)




Aber davon berichte ich ein anderes Mal. :)


Sonntag, 8. Juli 2018

Einmachzeit Gurken und Tomaten

Gurken und Tomatenzeit!


Hallihallo!
Ihr habt ja schon länger nichts mehr von mir gehört. Das lag daran, dass ich viel im Garten gewühlt habe. Mein Gewächshaus ist fertig, aber leider kämpfe ich noch mit dessen Dichtigkeit. Mein Carport hat sich zu einem Luxus-Häuschen gemausert. Er ist nun rundum geschlossen, hat eine Front mit einer Tür. Dafür habe ich 4 mm Doppelstegplatten benutzt, was richtig gut geworden ist. Demnächst bekommt das Häuschen noch einen Fußboden aus Betonplatten und Strom. Darin richte ich mir dann einen Schreibplatz ein, mitten im Garten und doch geschützt und windstill. Das wird toll. Näherer Bericht folgt.

Nun zum Thema.


Gurken einmachen


Ich habe Mini-Schlangengurken und Einmachgurken im Gewächshaus und im Hochbeet. Da kommt momentan eine richtige Gurkenschwemme. Die Tomaten im Glashaus und im Freiland lassen sich auch nicht lumpen und beglücken mich alle paar Tage mit pfundweise Tomaten. Wohin damit?

Letztes Jahr habe ich viele verschenkt. Aber dieses Jahr will ich alles konservieren. Ich hatte letztes Jahr schon mehrere Einlege-Brühen ausprobiert. Am besten geschmeckt hat meiner Tochter und mir:
500 ml Apfelessig
350 ml Apfelsaft
350 ml Wasser
6 EL Honig
300 gr Zucker
2 EL Senfkörner
Lorbeerblätter
2 EL Pfefferkörner, schwarz
Safranpulver oder -fäden, ersatzweise Kurkumapulver oder frischen Kurkuma.

Da man die Brühe ja nur braucht wenn wieder ein Schub Gurken kommt, habe ich oftmals das fertige Gemisch im Kühlschrank. Es lässt sich dort gut aufheben.
Ich stopfe die in grobe Stücke geschnittenen Gurken oder kleinen Gurken ins Glas, was eine echte Wissenschaft ist, denn man muss wirklich Tetris damit spielen. Dann kommen die Körner dazu, der Kurkuma und die Lorbeerblätter. Darüber die Brühe, bis die Gurken bedeckt sind (wichtig). Ich benutze Gläser mit Schnappverschluss (1 Liter). Die stelle ich dann auf einen Lappen in meinen Einmachtopf und koche sie 10 Minuten. Fertig.

Tomaten konservieren



Das ist eigentlich schnell erklärt, da ich das nach diesem Rezept mache.
Das habe ich gestern ausprobiert. Es ist etwas befremdlich die Tomaten schwarz werden zu lassen. 1 Stunde war zu viel, zumindest bei Umluft. Ich hatte frischen Majoran, Rosmarin und Thymian auf die Masse gelegt. Die waren mein Maßstab. Als die verbrannt waren und dementsprechend rochen, habe ich die Masse für fertig erklärt. Die Tomaten hatten zu diesem Zeitpunkt ganz wenige schwarze Ränder. Die Kräuter habe ich natürlich weggeschmissen. Nur das Basilikum hatte ich getrocknet und klein gehäckselt (Kaffeemühle) mit ins Öl getan, wie angegeben. Mit dem Mixer war die Masse schnell püriert.

Ich kann es verraten: Die Sauce schmeckt genial. Habe sie mit kochendem Wasser ein wenig verdünnt, denn sie ist sehr dick. Dann in Sturzgläser gefüllt. Ein ganzes Backblech voll Tomaten ergab zwei 360 ml Gläser und noch eine Tasse voll, die heute in den Risotto wandert.

Probiert es aus.

Bis bald
eure Pat








Sonntag, 15. April 2018

Frühjahrsarbeiten an Obstbäumen und anderem Gehölz

Mit einigen, gezielten Handgriffen das ganze Jahr Freude an Obstbäumen


Wenn der Gartenfreund/freundin/ abends müde, verschwitzt und dreckig auf den Sessel sinkt, hat das mit den notwendigen Arbeiten zu tun, die im Frühling im Garten anfallen.

Heute habe ich mich um meine Obstbäume und Sträucher gekümmert, denn ich bin glückliche Besitzerin von 2 Sträuchern Schwarze Johannisbeere, 1 Mirakose (Mischung zwischen Aprikose und Mirabelle) und 3 kleinen Apfelbäumchen.

Obstgehölze brauchen Pflege


Was die Apfelbäumchen angeht, habe ich heute mit Genugtuung festgestellt, dass sich die Mühe, die ich mir beim Pflanzen im Herbst gemacht habe, ausgezahlt hat, denn die Bäume sind unbeschädigt. Ich habe ärgerliche Wühlmäuse, die mich schon etliche junge Obstbäume gekostet haben. Im Winter fallen sie über deren zarte Wurzeln her. Deshalb habe ich bei der Pflanzung die Arbeit und die Kosten nicht gescheut, sie in geschlossene Wühlmauskörbe zu packen. Das Ganze war deshalb so hochpreisig, weil ich unverzinkten und unbeschichteten Hasendraht gekauft habe. Man könnte meinen, der sei billiger als der verzinkte oder mit Kunststoff ummantelte, aber dem ist nicht so. Wahrscheinlich weil der leicht rostende Draht so wenig gefragt ist. Aber man muss den nehmen, damit der Draht im Boden rostet und sich die Wurzeln, wenn der Baum größer wird, Platz schaffen können.

Nun denn, heute habe ich festgestellt, dass alle Obstgehölze von grauen und quietschgelben Flechten befallen waren. Angeblich schaden diese Flechten dem Baum nicht, aber ich sehe sie als Parasiten, die dem Baum auf jeden Fall Kraft nehmen. Deshalb war meine erste Maßnahme, eine Sprühflasche mit Wasser zu füllen, dazu ein paar Tropfen Neem und Teebaumöl. Damit habe ich die Flechten eingesprüht und dann mit einer alten Zahnbürste herunter gerieben. Das ging nach am Anfeuchten ganz leicht.

Angeblich nicht schädlich - ich mag sie nicht, und bekämpfe sie: Baumflechten


Bei dieser Behandlung habe ich die Ameisen gesehen, die den Stamm hoch krabbelten. Ein Zeichen, dass sich bereits Blattlaus-Kolonien darauf breit gemacht hatten.

Die Stämme waren schnell getrocknet. Danach habe ich die Stämmchen mit Leimstreifen geschützt. Das war eine höllisch klebrige Angelegenheit, aber es ist das Einzige, das den Bäumen dauerhaft hilft. Heute ist mir aufgefallen, dass sich der Klebstoff ganz leicht mit einfacher Gartenerde neutralisieren lässt. Einfach die Hände damit einreiben und dann waschen.

Die Mirakose blüht und wird von vielen Hummeln besucht. Die hat meine Behandlung nicht gestört. Die jungen Apfelbäumchen habe noch keine geöffneten Blüten. Ich musste mit meiner Zahnbürste sehr gut aufpassen, nichts abzubrechen.

Danach habe ich die Baumscheibe der Bäume und Sträucher frei gehackt. Weg mit dem Unkraut, das den Bäumen Nahrung entzieht. Nach einer Düngung mit einem mineralisch-organischen Dünger, den ich leicht unter geharkt habe, habe ich die Baumscheiben mit feinem Basaltsplit abgedeckt.

Fertig! Einige werden sicher sagen, dass das nach viel Arbeit klingt. Ja, das war es, aber macht man das im Frühling hat man das ganze Jahr Spaß an den Bäumen und eine schöne Obsternte. Die Pflanzen danken es einem.

Eure Pat


Freitag, 23. Februar 2018

Nun auch als Ebook - Die Gayhunger Trilogie

Gayhunger Collection 1-3 von Pat McCraw



Die Gayhunger Trilogie - nun auch als Ebook! 
Kindle Unlimited Nutzer lesen kostenlos:  
http://amzn.to/2CBNKx5

*****

Leseprobe:
Es klopfte an der Tür, die daraufhin direkt geöffnet wurde.
Angelo stand im Türrahmen, sicherlich einen Meter neunzig groß, bleich und wunderschön. »Hallo Arn. Ich musste dich doch einmal in deinem Club besuchen. Möchtest du mir nicht deinen talentierten Freund vorstellen? Tobias, oder?« Er lächelte wie eine Natter.
Arn war während seiner Rede näher zu mir gekommen und legte den Arm um mich.
»Vincent de Valentinois«, korrigierte ich den Besucher. Für ihn war ich kein Tobi oder Tobias. Ich spürte Arns Ablehnung fast körperlich.
»Angelo de Santisteban-Béjar.« Der Mann verbeugte sich förmlich und lächelte zu Arn. »Du hast offensichtlich eine Vorliebe für Adlige, nicht wahr, Wikinger.«...
Der ging nicht darauf ein. »Was willst du?«
Ohne seine Frage zu beantworten, stolzierte Angelo zwischen den Kleiderständern umher, nahm hier und da einen Ärmel in die schlanken Finger und begutachtete ihn.
»Ihr seid wirklich sehr talentiert, werter Vincent.  Eigentlich eine Verschwendung für einen ordinären, schwulen, Frankfurter Club. Ihr gehört nach Paris oder nach Madrid, wo ich derzeit wohne. 17. Jahrhundert? Ihr stammt aus der Zeit Ludwigs, des Sonnenkönigs? Man sieht es an Eurem Stil.«
Ich gedachte nicht, Arns Verflossenem unnötige Informationen über mich zu geben. Obwohl ich das Gefühl hatte, dass er bereits alles von mir wusste.
»Ich fühle mich hier sehr wohl, vielen Dank«, erwiderte ich.

Montag, 15. Januar 2018

Neuerscheinung: Historischer Vampir-Roman "Gayhunger - Viking" von Pat McCraw

Darf ich euch mein neues Buch vorstellen?


Gayhunger 3 - Viking von Pat McCraw


Für diese Geschichte war einige Recherche nötig, denn der Protagonist, der Vampir Arn Haraldsson wird mit seiner Vergangenheit im Jahr 993 konfrontiert.
Sein Freund, der französische Adlige Vincent, schlägt sich währenddessen mit der Dekadenz der Pariser Modewelt herum und steht dort seinen Mann.
Zwei sehr gegensätzliche Storylines, die aber durch die Liebe der beiden letztendlich vereint werden.

Gayhunger ist nichts für Homophobe.

Ich wünsche allen Fans der beiden heißen Vampire viel Spaß mit dem neuen Abenteuer.

Hier geht es zum Ebook Download (140 Seiten zu 1,99 Euro)



Sonntag, 7. Januar 2018

Diäten - Und jährlich grüßt das Murmeltier

Da ist er - der längst fällige Beitrag über meine Diäten: Meine Leckerli-Diät


Nennt es Ernährungsumstellung, nennt es Diät - wie auch immer, man will abnehmen.
Ich war in meiner Jungend ein 1,76 cm großes und 55 Kilo schweres Model.
Ja, man glaubt es nicht.

1975 - 40 Jahre und 40 Kilo mehr....

Kind 1: Auf 80 Kilo hoch. Kind geboren: 56 Kilo
Kind 2: Auf 85 Kilo hoch. Kind geboren: 57 Kilo
Kind 3: Auf 85 Kilo hoch. Kind geboren: 85 Kilo sind geblieben.
Vielleicht lag es auch daran, dass ich in dieser Zeit extrem glücklich war. Glücklicher Frauen werden schnell moppelig. Tatsache ist, vom 3. Kind an brauchte ich das Essen nur anzusehen und habe zugenommen.

Inzwischen, 40 Jahre später, geht es darum die 90 Kilo zu halten.Über 90 Kilo fühle ich mich unglücklich, kurzatmig und unbeweglich. Ich habe keine Lust mich zu bewegen, weil es zu mühsam ist.

Es gibt so viele kluge Leute, die wunderbar vernünftige Ratschläge geben über Ernährungsumstellung, Diät-Süppchen und erzählen, dass SIE ja seit Jahren ihr Gewicht halten. Liebe Leute, ich glaube euch nicht. Oder man mag euch glauben, und gleichzeitig bedauern, denn ihr kennt nicht den irren Glücksrausch eines Schokoladen-Brunnens.

Davon darfst du während der Leckerli-Diät nur träumen. :)


Lassen wir den mal außen vor. Wir wollen gesund und fit bleiben, bis ins hohe Alter. Ich weiß wie man sich gesund ernährt, aber lasse mich hängen, schiebe persönliche Probleme und Stress vor, um mal so richtig reinhauen zu dürfen. Und das mache ich dann immer öfter und verliere die Kontrolle über meine Ernährung. Bis die Waage mir sagt, dass es Zeit ist die Bremse zu ziehen. Ratschläge, wie man das Gewicht hält, sind unrealistisch, wenn man sich selbst nicht beherrschen kann. Obwohl ich zu den willensstarken Menschen gehöre - beim Essen lasse ich mich schleifen.

Weihnachten liegt hinter uns und all die gut gemeinten selbstgebackenen Plätzchen von der Oma. Ich erinnere mich wehmütig an Zeiten in denen ich 4 Christstollen gebacken habe mit einer Unmenge von Butter. Die wurden nach dem Backen sogar noch dick mit Butter bestrichen. Jeden Adventssonntag wurde dann einer heraus geholt. Der an Weihnachten war besonders gut durchgezogen und schmeckte wie himmlisches Manna.

Vorbei, vorbei, man sucht stattdessen Plätzchen-Rezepte bei chefkoch.de ohne Fett, ohne Mehl und ohne Zucker und merkt, dass das keine Plätzchen mehr sind, sondern geschmacklose, bröckelige Fladen.

Wer meinen Blog verfolgt hat, weiß, dass ich einige vegane Wochen hinter mir habe. Auf tierisches Eiweiß  zu verzichten hat mir ein Plus von drei Kilo beschert. Haferflocken, volles Korn, Aufstriche aus Sonnenblumenkernen haben Kalorien ohne Ende. Inzwischen bin ich wieder zu normaler fast vegetarischer Ernährung zurück gekommen mit mageren Milchprodukten und gelegentlich Fisch. Fleisch finde ich ekelig, besonders in Anbetracht dessen wie die Tiere dafür gequält werden.

Okay, heute sitze ich hier - 7.1.2018 - und habe wieder 5 Kilo zugenommen und habe etliche halbherzige Versuche hinter mir von kleinen Tellern zu essen. Kleine Teller bringen nichts, wenn man sie 3 Mal voll lädt. Also muss meine Leckerli-Diät wieder her. Die Einzige, die funktioniert. Sie basiert auf einem Zähl- und Konten-System. Man ordnet jeden Lebensmittel eine Anzahl Leckerli zu. Das tägliche Konto beträgt 23 Leckerlis, was wenig ist, aber futtert man nur 23, nimmt man pro Woche ein Kilo ab. Anfangs geht das sehr schnell, nach einigen Wochen nimmt man langsamer ab, was normal ist.

Aber Abnehmen fängt im Kopf an.
Es muss der ECHTE Wille da sein, sich einzuschränken, auch wenn der Magen anfangs knurrt. Das hört nach ca. 3 Tagen auf. Dann hat sich der Magen verkleinert und jammert nicht mehr. Gleichzeitig setzt das diättypische Hochgefühl ein. Man möchte die Welt umarmen und möglichst oft über Leckerli reden.

Redet ruhig über eure Erfolge :)


Details zu meiner Leckerli-Diät:


Das Herzstück ist die Leckerli-Liste, die dir sagt wie viele Leckerlis ein Lebensmittel hat.
Du kannst sie hier downloaden. Es handelt sich um eine einfache Text-Datei. (virenfrei)

Es gibt noch einige Regeln:
1) Viel mehr trinken (Wasser und Tee) als essen.
2) Beim Essen hinsetzen, Essen lecker anrichten, genießen.
3) Nur essen, wenn man Hunger verspürt (Magenknurren).
4) Min. 5 Stunden zwischen den Mahlzeiten vergehen lassen.
5) Wer wenig isst, sollte hochwertig essen. Bio-Qualität, kein weißes Mehl, keinen Zucker. (Es sei denn im Rahmen der Leckerli-Liste.)
5) Kartoffeln und Nudeln schlagen mit 2 Leckerlis zu Buche. Dafür kann man so viel essen wie man will.
6) Bewegung ist angesagt. Such dir etwas, das dir wirklich Spaß macht. Sei es Tanzen mit dem Schrubber, Springseil springen im Hausflur, Gymnastik im Wohnzimmer mit DVD, Rennen mit dem Hund. Egal was, Hauptsache es macht dir Spaß. Dinge, die keinen Spaß machen, hält man nicht durch.

Das wars eigentlich schon.

Wenn du noch Fragen hast, maile mir.

Viel Erfolg und liebe Grüße
Pat















Die Deutschen - ein defensives Volk

Zeit für Veränderung


Gestern geschah es, das sich mit einem Mitbewohner aneinander geriet. Es krachte richtig. Und ich habe mir überlegt, wie das passieren konnte.
Im Grunde ging es nur um eine Bezeichnung, mit der er mich ständig fremden Leuten vorstellte, und die mich auf eine Position hob, in der ich nicht sein will.
Es ärgerte mich, aber ich sagte jahrelang nichts. Irgendwann nahm ich ihn zu Seite und machte ihm klar, dass ich gekränkt bin, und bat ihn, damit aufzuhören. Für ihn war das Ganze ein Witz. Wortklauberei. Spinnerei. Er lachte über mich. Obwohl ich ihm vermittelte, dass es mir ernst war.
Und jedes Mal wenn ich ihn traf, machte er Witze darüber, schlug quasi in eine Kerbe, die er im Grunde nicht verstand, aber mich verletzte.
Wieder sagte ich ihm, er solle es seinlassen.
Ohne Erfolg.
Gestern rasselte es dann richtig, obwohl unsere Mitbewohner dabei waren. Ich sagte ihm, dass wenn ich ihm ernsthaft etwas sage, das mir wichtig ist, dann erwarte ich, nicht zum tausendsten Mal dafür durch den Kakao gezogen zu werden.
Die anderen stimmten mir zu.
Das ist der Weg: Problem erkannt, über das Problem gesprochen, Problem gebannt. Auch selbst wenn ich persönlich diese Sache nicht als Problem sehe. Es reicht, dass der andere es tut und verletzt ist. Also höre ich auf. Das nennt sich Rücksichtnahme und Akzeptanz der Meinung des anderen. Punkt.




Das Ganze hat mich zum Nachdenken gebracht. War es richtig, ihn überhaupt jahrelang gewähren zu lassen und nichts zu sagen? Man geht ja gern den Weg des geringsten Widerstandes.
Zunächst denkt man: "Ach egal, ich bin vielleicht zu empfindlich. Ich mache es mit mir selbst aus."
Dann: "Wenn ich etwas sage, vermiese ich die Stimmung und verschlechterte unser Verhältnis."
Als Nächstes: "Bin ich eigentlich dazu da, den anderen zu maßregeln oder zu erziehen?"

Diese Frage will ich dir mit einem klaren Ja beantworten. Denn wir leben in einer Gemeinschaft, in der sich niemand verändern kann, wenn man ihn nicht auf seine Fehler aufmerksam macht. Wenn man keine Grenzen setzt. Wenn man jedermann einfach nur gutmütig gewähren lässt und still vor sich hin leidet.

Gutes Beispiel ist ein Essen in einem Restaurant, das miserabel war. Der Kellner räumt ab und fragt standardmäßig: »Hat es geschmeckt?«
Sei ehrlich, wie oft hast du schon ja gesagt, obwohl es kalt und versalzen war?
Und du denkst, bin ich wirklich dazu da, den Koch zu erziehen?
Auch hier ein eindeutiges Ja.
Es mag sein, dass dein Essen an dem Tag Scheiße war, aber der Mann wird weiter so kochen, wenn man ihm nicht sagt: »Hör zu, das und das war schlecht. Ändere das, oder die Gäste werden irgendwann wegbleiben.«
Du bist es der Gemeinschaft schuldig, Missstände anzuprangern.




Und schon sind wir bei der Politik.
Wir, als deutsche Bürger, erleben im Moment, dass wir ausgenutzt werden. Und zwar von den Menschen, die es schaffen, bei uns ins Land zu spazieren, was keine große Kunst ist. Denn es legen in Afrika und im Nahen Osten ganze Dörfer zusammen. Damit schicken sie einen vermeintlich minderjährigen Mann ohne Papiere los, der ihnen den Weg ebnet. Danach setzen sich 10 oder 20 angebliche Verwandte in die Flugzeuge, um es sich für immer auf unsere Kosten in unserem Land bequem zu machen.
Statt diese Misstände lauthals anzuprangern, singen Politik, Medien und Gutmenschen halleluja. Unsere Willkommenskultur ist grenzenlos. Sie weiden sich darin »gut« zu sein, verstehen aber nicht, dass sie nur den Fremden gegenüber gut sind und ihr Land einen bitteren Preis bezahlt. Sagte nicht schon Peter Scholl-Latour so treffend: »Wenn mal halb Kalkutta aufnimmt, rettet man nicht Kalkutta sondern wird selbst Kalkutta.«





Die Frage ist, wie konnte das geschehen? Ich unterstelle der Kanzlerin noch nicht einmal Absicht. Sie beantwortet die Frage nach Asyl nur einfach mit einem Nicken, so wie sie seit 12 Jahren einfach alles aussaß, ohne die Folgen für Deutschland nur im entferntesten einzuschätzen. Und die Berater in ihrem Elfenbeinturm, die ihre Königin hochhalten, komme was da wolle, werden ihr sicherlich keine Artikel aus »Tichys Einblick« vorlesen. (Oder sind ihre wirren Emotionen ihre einzigen Berater? Niemand weiß es.)
Problem nur, dass eine Königin dafür sorgen muss, dass ihr Land nicht ausblutet. Das Volk erwartet Führungsstärke und nicht, dass eine Königin alles schleifen, und sich von den Verbrechern und Despoten dieses Planeten verarschen und ausnutzen lässt. Auf Kosten ihres Volkes.

Aber lassen wir mal die fehlgeleiteten Buntmenschen in Berlin außen vor.
Wir sind die Opfer dieser fehlgeleiteten Politik. Wir haben nun millionenfach junge Männer im Land, die nur Kampf und Krieg kennen. Die von ihrer mittelalterlichen Kultur geprägt sind. Denen ihre Religion sagt, dass sie Land und Frauen erobern und sich möglichst endlos vermehren sollen.
Und die bevölkern nun Deutschland in steigendem Maß. (Mohammed ist bereits der beliebteste Babyname in Essen, was uns eigentlich ein schrillendes Alarmzeichen sein sollte.)
Und diese Horden steht der deutsche Gutmensch gegenüber, der sich nicht einmal wagt zu sagen, wenn ihm das Essen in Restaurant nicht geschmeckt hat. Der gelernt hat gutmütig und friedlich zu sein. Dem aufgrund der EZB Misswirtschaft bisher keine Lücke im Kühlschrank entstanden ist. Der einfach nur Angst hat. Angst vor dem, was da eindeutig kommen wird.



Warum ich das hier schreibe?
Lernen wir doch erst einmal, zur Nachbarin, die sich ewig Eier ausleiht, nein zu sagen. Lernen wir hoch erhobenen Hauptes auch an Horden von Dunkelhäutigen vorbeizugehen. Wenn wir Angst haben, spüren diese Menschen das. Sie werden uns in Grund und Boden stampfen und uns ihre Verachtung aufgrund unserer vermeintlichen Schwäche spüren lassen. Erleben wir es nicht täglich anhand der »Einzelfälle«?

Wir müssen wieder lernen Nein zu sagen.


Was ist aus dem korrekten Deutschen geworden? Wo ist er hin? Der, dem seine Werte so wichtig waren, seine Gesetze, seine Ordnung?
Also besinnt euch, stählt euch, macht Sport, legt mal eure Handys weg und sprecht wieder mit den anderen, esst nicht so einen vergifteten Fertigfraß, lest gute Bücher, reinigt euren Körper und Geist. Und erinnert euch an die Stärke der Deutschen.
Wir haben nach zwei Weltkriegen auf dem Boden gelegen, das Land zwei Mal wieder aufgebaut und zu einer der stärksten Nationen dieser Welt gemacht. Und nun lassen wir uns unser Land und unseren Wohlstand kampflos wegnehmen? Nein! Stärkt euch für die Dinge, die da kommen werden. Solidarisiert euch mit denen, die gegen den Untergang des christlichen Abendlandes kämpfen.

Lernt wieder NEIN zu sagen!