Duocarns - Fantasy Buchserie

Duocarns - Fantasy Buchserie
Duocarns

Samstag, 19. Mai 2012

Duocarn Portraits: Ulquiorra



Jede Woche ein neues Duocarn-Portrait:
Diese Woche: Ulquiorra

Mein Name ist Ulquiorra. Ich bin auf Duonalia geboren als Sohn der Wissenschaftlerin Tarania und des Kriegers Xanmeran.
Ich habe meinen Vater als Kind nicht kennengelernt, da er mit den anderen Duocarns bei einer Mission in eine Raumanomalie geriet und verschwand. Ich beschloss nach dem Tod meiner Mutter Astrophysik zu studieren um so meinen Vater in den Weiten des Weltalls zu finden. Erst als ich meine eigene Energie dazu verwendet habe die Anomalie zu rekonstruieren, gelang es mir sie zu einem Tor zu öffnen und ihn letztendlich auf der Erde wiederzufinden.
Inzwischen bin ich ein Reisender zwischen den Welten und es ist wirklich sehr viel passiert - Dinge, die ich mir niemals hätte träumen lassen! Wenn du mehr über mich erfahren willst - in "Duocarns - Die Ankunft" geht es los!

Mehr Infos: http://www.duocarns.com

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Leseprobe aus Band 2 "Duocarns - Schlingen der Liebe" mit Ulquiorra


   Solutosan hatte Ulquiorra zu einem Spaziergang eingeladen, was sein Gast gerne angenommen hatte. Der Energetiker stand ehrfürchtig vor dem Ozean, näherte sich ihm und tauchte seine Hand in die eisige Brandung.
   Solutosan hatten Trianora und ihm Übersetzermikroben gegeben, so dass sich die beiden Duonalier nun auch in Englisch verständigen konnten, was die Kommunikation mit David und den Bacanars erleichterte. Waren sie unter sich, benutzten sie weiterhin Telepathie.
   »Ich muss mit dir sprechen, Ulquiorra«, hatte Solutosan gebeten. Beide waren dick eingepackt gegen den schneidenden Wind.
   »Ich will dich fragen, was du in Zukunft vorhast. Du bist Wissenschaftler. Ich halte es nicht für selbstverständlich, dass du dein Leben dem Kampf gegen die Bacanis opferst. Aber wollen die Duocarns ihren Krieg fortsetzen, brauchen sie dich. Ich möchte deshalb wissen, wie du zu dem Ganzen stehst.«
   Ulquiorra richtete den Blick auf die rauschende Brandung und dachte nach. »Ich habe mein ganzes Leben damit verbracht euch zu finden – sicherlich nicht, um mich danach umzudrehen und meiner Wege zu gehen. Selbstverständlich werde ich dich und die Deinen unterstützen. Außerdem gedenke ich nicht mich abzuwenden, wenn es meinem Planeten schlechtgeht.«
   »Das heißt, dass du der Torwächter bleiben wirst? Wir werden uns zwischen der Erde und Duonalia bewegen müssen. Die zweite Frage, die sich stellt ist, wie ich das Tor öffnen kann, wenn du nicht da bist.«
   »Das wird nicht möglich sein, Solutosan – aber du wirst mich rufen können, so dass ich es von meiner Seite für dich öffnen kann.«
   »Wie?«
   Fasziniert beobachtete Solutosan, wie aus Ulquiorras Hand goldene Energie floss, die sich zu einem handtellergroßen Ring verdichtete. Ulquiorra nahm den Ring und materialisierte ihn in einen stabilen, goldenen Reif. »Entblöße deine Brust.«
   Solutosan tat wie ihm geheißen.
   »Der Schmerz hört bald auf.« Ulquiorra drückte ihm den Ring in die Mitte der Brust. Der Schmerz war heftig, heiß und brennend. Er zischte vor Qual und schloss die Augen.
   »Rufe mich«, befahl Ulquiorra.
   Solutosan konzentrierte sich, nahm die Kraft des Rings und schickte sie zu Ulquiorra.
   Den schlug es von den Füßen! Er saß im Sand und lachte. »An der Dosierung musst du noch ein wenig arbeiten«, lächelte er. Er stand langsam auf und blickte Solutosan in die Augen. »Sehr gut, nun ist der Ring auch in der Iris und unsere Verbindung ist da." Ulquiorra nickte. »Du bist talentiert.«
Langsam wanderten sie zum Haus zurück. Der eisige Winterwind riss an ihrer Kleidung. Das Meer schäumte.

   Solutosan öffnete die Garage. »Tervenarius hat mich gebeten, ihm zu erlauben, als Erster nach Duonalia zu gehen. Er hat Bekannte auf dem östlichen Mond und kann mit ihrer Hilfe eine Unterkunft für die Duocarns finden. Außerdem möchte er seine Forschungsergebnisse holen. Er hat lange an ihnen gearbeitet und glaubt, zusammen mit Patallia ein erfolgreiches Medikament gegen eine menschliche Krankheit namens Krebs entwickeln zu können. Würdest du mit ihm zuerst reisen?«
   Ulquiorra nickte zustimmend. »Ich werde ihm helfen und ihn dann zurückbringen.«
   Solutosan schloss das Garagentor. »Noch etwas anderes.«
   »Ja?« Ulquiorra entledigte sich seiner dicken Jacke.
   »Wenn du Hilfe bei deinem Vater brauchst, bin ich für dich da.«
   Ulquiorra runzelte die Stirn.
   Solutosan hob beschwichtigend die Hand. »Es ist nur ein Angebot, da ich ihn gut kenne. Ich werde mich natürlich nie ungefragt in deine Privatangelegenheiten mischen.«
   Ulquiorras schmales Gesicht entspannte sich. »Ich denke, ich werde mein Verhältnis zu meinem Vater beizeiten ins Lot bringen können. Aber ich danke dir. Das war sehr aufmerksam." Er verneigte sich leicht.

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