Alltagstaugliche Tipps und Bücher, Bücher, Bücher

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Freitag, 8. April 2016

Pat McCraws erster Vampirroman: heiß, blutig, schwul

gayhunger

Vampire sind brutal, blutrünstig und wild. Das trifft für Vampir Vincent eher nicht zu. Aus einer alten, französischen Adelsfamilie stammend legt er Wert auf gutes Benehmen und elegante Kleidung. Zudem gilt seine Vorliebe dominanten Männern. Okay, er saugt sie aus, wenn er ihrer überdrüssig geworden ist, aber liegt das nicht in der Natur des Vampirs?
Ein etwas anderer Vampirroman von Pat McCraw.

Leseprobe:
Männer. Wo ich hinblickte, Männer im Licht der flackernden Kerzen auf von Wachs triefenden Leuchtern. Nicht, dass ich aus meiner Zeit keine Festivitäten kannte, bei denen nur das männliche Geschlecht vertreten war, aber, das, was hier stattfand, ähnelte einer Orgie. Die Maschinengeräusche konnte ich nun als eine Art Musik identifizieren, nach der die halbnackten oder ganz unbekleideten Männer, tanzten. Sie schwitzten, tranken, betasteten sich, küssten einander, in einigen Ecken nahm ich wahr, wie sie sich gegenseitig die Schwänze lutschten. Niemand trug hier vornehme Kleidung. Schwarzes Leder, wohin ich auch sah. Woher kamen die Geräusche? Es gab keine Musiker, sondern sie drangen aus Kästen, die überall an der Decke des überfüllten Raumes mit dem metallischen Fußboden verteilt waren. An einer Seite des Saales verlief ein langer Tisch, auf dem Flaschen und Gläser glänzten und vor dem die Feiernden tranken, lachten und einander mit begehrlichen Blicken musterten.
Der Mann, den ich unten im Keller getroffen hatte, stand mit einigen ebenfalls in Leder gekleideten Kerlen hinter dem Tisch und schenkte Getränke aus. Ihm schienen die Lautstärke und die stickige Luft nichts auszumachen.
»Jörg, noch ein Bier«, rief jemand. Er nickte und ergriff ein Glas, um es an einem Hahn zu füllen, sah in meine Richtung und winkte mich zu sich.
»Tobi, du wirst hier nicht fürs Herumstehen bezahlt. Los, spül die Gläser. Wir haben bald keine mehr.« Er deutete auf ein Becken mit Wasser und eine Menge verschmutzte Gläser.
Ich hatte noch niemals Geschirr gereinigt, verstand jedoch, dass meine Mithilfe für Jörg wichtig war und ging zu dem Spülbecken. Ein dunkelhaariger Mann neben dem Becken betätigte einen Hahn an einer Säule und eine dunkle Flüssigkeit sprudelte hervor. Er bemerkte meinen Blick. »Willst du eine Cola? Unsere Arbeit hinter der Bar wird heute lange dauern.« Er betrachtete die Gästeschar und nickte grinsend.
Mein Hunger war gestillt. Es würde Stunden benötigen, bis ich wieder trinken musste. Warum also nicht? Wie schmeckte das, was einige Männer in dieser pulsierenden Hölle tranken?

Gefällt dir wie Vampir Vince die Welt um sich herum wahrnimmt?
Dann lies bei Amazon weiter.
Viel Vergnügen!

Dienstag, 29. März 2016

Eine schwüle Sommernacht - Ebook für Erwachsene


Brandneu von Samantha Love Erotik & BDSM Collection



Inhalt:

Ein schwüler Samstagabend wird richtig heiß, als Delia vom Balkon ihrer Wohnung eine Nachbarin beobachtet, die 
von einem Lover durchgenommen wird. So einen riesigen Riemen hat Delia noch nie gesehen. 
Angeheizt macht sie sich auf den Weg in ihre Stammkneipe, um ebenfalls einen Stecher für die Nacht zu finden. 
Für ein heißes Geschoss wie Delia gar kein Problem. Sie trifft auf viele freigiebige Männer.

Leseprobe:

Um nur nichts zu verpassen, rannte Delia ins Wohnzimmer, holte ihren Feldstecher aus dem Schrank, schaltete das Licht aus und eilte zurück auf den Balkon. So, nun konnte sie das Ganze besser sehen, ohne selbst entdeckt zu werden. Sie lehnte sich seitlich gegen die Balkonwand, um das Glas ruhiger halten zu können und spähte hindurch. Nun war sie richtig 
nah dran, konnte genau beobachten, wie sich der hübsche Mann mit dem Dreitagebart die weichen Spitzen der Brüste in den Mund schob und daran saugte. 
Oh ja, das hätte sie im Moment auch gerne gehabt. Delia spürte, wie die Hitze zwischen ihre Schenkel schoss. Die Rothaarige legte den Kopf zurück und genoss seine Zärtlichkeit. Himmel, wie der Kerl ihre Titten leckte und knetete. Der war ein Fan von weiblichen Rundungen, das war klar. Die Rote fummelte am Gürtel des Mannes und öffnete seine Hose. Jetzt wurde es spannend. 
Was er wohl für einen Schwanz hatte? 
»Oh Gott.« Delia packte der Neid, als die Frau den riesigen Lümmel aus der Jeans zog. Das waren mindestens zwanzig Zentimeter, wobei es die Länge ja nicht macht, sondern die Dicke. Und um diesen Riemen konnte die Rothaarige gerade mal so die Hand legen 
und bekam sie nicht geschlossen. Was für ein Prachtstück. 
War es möglich das Fernglas einhändig zu halten? Delia packte den Feldstecher fest mit der Linken und schob die Rechte in ihren Slip. 
Ihre weiche, feuchte Pussy begrüßte die Berührung und Delia stöhnte auf... 

Du willst wissen, wie es weitergeht? 

Dann klicke auf den Download Button. 

Viel Spaß wünscht dir deine Samantha. 



Weitere Bücher der Samantha Love Erotik & BDSM-Collection: 

Natursekt von der Herrin 
Von drei Dominas durchgenommen 
Adult Baby: Meine Mami-Herrin 
Mit den Füßen zum Höhepunkt 
Zucht und Schmerz 
Die Latex-Herrin 
Feuchte Träume einer Domina 
Die käufliche Sklavin: naturgeil und heiß 
Mittelalter: Von der geilen Magd verführt 
Von zwei Sklavinnen verwöhnt 
Der Frauenhasser: Gequält und missbraucht 
Gay Love: Sei mein Herr 
Von Natur aus dominant 
Mittelalter: Jungfräulich und verdorben 
Fetischmodel MissMary Vol.1 
Fetischmodel MissMary Vol.2 
Fetischmodel MissMary Vol.3 
Paula: Meine spritzigen Abenteuer Vol.1 
Lesbenliebe: Leckspiele mit Christine 
Alienlove: Teufel fickt Eisprinzessin 
Vom Priester zu Absolution gevögelt 
Eine schwüle Sommernacht 

Download Link

Mittwoch, 16. März 2016

Schreibblockade? Nein, danke!



Schreibblockade, Frustration und Stagnation.Autoren, lasst es nicht zu! Holt euch eure Freude am Schreiben zurück!

Kurz, knackig, spritzig. 
Seit ich kurze Geschichten, kleine Bücher, schreibe, geht es mir wieder gut.

Kennt ihr das auch? Ihr kommt bei eurer Schriftstellerei an einen Punkt, an dem sich Frust breitmacht. Man schreibt 200-300 Seiten, braucht dazu Monate, bringt das Buch heraus. Es positioniert sich mehr oder weniger gut, rutscht aber nach einiger Zeit nach unten, bis es kaum noch sichtbar ist. Man kämpft noch einige Zeit mit etwas Werbung, mit 99 Cent Preis, dann gibt man das Buch auf. Geld für Lektorat und Cover, hunderte Euros - sie sind knapp oder gar nicht eingespielt. 

Man schaut in die Top 100: Dort sind immer die gleichen Namen. Bücher dieser Autoren werden unbesehen sofort gekauft. Halten sich länger, spielen ihr Geld locker ein. "Nun ja", sagt man sich. "Das schaffe ich auch noch. Ich muss nur fleißig sein." Dort auch das nächste Buch läuft nach dem oben beschriebenen Turnus.

Du kommst an den Punkt, an dem du dir überlegst, die Feder hinzuwerfen. An dem war ich auch.
Bis zu dem Tag, als ich mit meiner Tochter über meine Geschichten sprach, die in meinem Kopf herumgeistern. Ich erzählte ihr eine Kurzgeschichte, und stellte plötzlich fest, dass ich mich wieder begeistern konnte. Ich hechtete an meinen Rechner, schrieb sie nieder. Das ging schnell und machte Spaß. Also schrieb ich noch eine Idee. Wieder eine kurze Geschichte. Ich war happy. 

Dann brachte ich die kleinen Büchlein auf den Markt. Und es ist mir schnuppe, was mit ihnen geschieht. Rutschen sie ab, ist es kein großer Verlust. Mein Kopf ist voller Ideen.

Der angefangene historische Roman (100 Seiten stehen bereits) soll 300 Seiten bekommen. Mir erscheint das Buch dröge. Ich habe keine Lust mehr dort anzusetzen, zu recherchieren, zu formulieren, Monate damit zu verbringen.

Was ich damit sagen will. Kommt ihr an diesen Punkt, lasst das Buch liegen. Wenn es nicht mit Herz geschrieben ist, wird es auf keinen Fall Erfolg haben. 

Macht einfach mutig etwas anderes.
Viel Erfolg!

Eure Pat McCraw


Spritzig, witzig und außerirdisch gut: PAULA - Meine spritzigen Abenteuer Vol.1

Lust auf leichte, lockere und gleichzeitig heiße Erotik?
Dann bist du bei der PAULA Serie richtig:




Paula ist eine talentierte Genetikerin vom Planeten Perceptia. 
Sie hat den Auftrag genetisches Material aller humanoider Rassen des Planeten Erde zu sammeln. 
Als echte Perfektionistin wählt sie dazu das Aussehen von Pamela Anderson, was bei Dave, dem Menschen, den sie im Hydepark kennenlernt, ausgesprochen gut ankommt. 
Wird die muntere Paula ihre United Kingdom-Spermaprobe von ihm bekommen? 

»Ähm, es ist nicht nötig, dass du dich auf diese Art erkenntlich zeigst, Paula.« Dave lächelte schief.
Bei allen Furien. Ich hatte nicht damit gerechnet, dass ich Tricks anwenden musste, um dem Männchen sein Sperma abzugewinnen. Da half nur ein erotischer Lockruf.
Lächelnd strich ich mein langes, helles Haar zurück und öffnete den Zipper von Daves Sportjacke, ließ zuerst meine Euter hervorquellen, entblößte den leicht gerundeten Bauch und den Spalt zwischen meinen Beinen. Damit er ihn besser sehen konnte, lehnte ich mich auf dem Küchenstuhl zurück und spreizte die Schenkel.
»Oh mein Gott!« Daves Stimme war nur noch ein Krächzen. Er sprang auf und riss sich die Kleider vom Leib.
Na geht doch.
Interessiert betrachtete ich seinen am Körper hängenden, halb harten Schwanz. In den Videos im Internet hatte ich gesehen, dass sich Weibchen vor diese Fleischstängel knieten und diese verschlangen. Ob ich das ebenfalls machen sollte? Er war nett und vielleicht war es gut, ihn auf den Sex vorzubereiten.
»Der gefällt mir. Funktioniert der gut?«
Dave sah mich verblüfft an und brach dann in schallendes Gelächter aus.
»Das will ich meinen, Süße.«
»Darf ich ihn näher betrachten?«
»Aber immer doch.« Er setzte sich auf den Küchenstuhl und grätschte die Beine. »Komm her.«
Das ließ ich mir natürlich nicht zweimal sagen. Mit einem Satz war ich vom Sitz gesprungen und zwischen seinen Schenkeln....

Du willst wissen, wie es weitergeht?

Dann klicke auf den Download Button. 


Viel Spaß wünscht dir deine Samantha.

Sonntag, 6. März 2016

Neuerscheinung: fünf Stories von dominanten Männern


Dominus -  Master erzählen


Fünf sehr unterschiedliche, dominante Männer erzählen, wie sie sich selbst sehen und wie sie ihre Passion ausleben.

Das Buch beleuchtet die Männer mit einem harten Spotlight und lässt sie dann wieder im Dunklen verschwinden. Es enthält eine Menge Sprengstoff, denn es fragt, wo die Grenze zwischen Dominanz und übertriebenem Verlangen nach Macht und sogar Brutalität ist. Nur für Erwachsene, da hoch erotisch.

Dominus ist momentan nur als Ebook erhältlich.
Das Taschenbuch erscheint am 8.3.16

Link zu Amazon



Donnerstag, 25. Februar 2016

Brandneu: Samantha Love Erotik & BDSM-Collection


Hochwertige Erotik-Lektüre vom Elicit-Dreams Verlag:
Samantha Love Erotik & BDSM-Collection


Hier ist für jeden Geschmack etwas dabei:
Adult Baby,
Natursekt,
Domina,
Latex-Fetisch,
Dominanz,
Fuß-Fetisch,
Fetisch-Fashion in Bild und Wort.

Schau mal rein!

Hier geht es zu Amazon


Donnerstag, 4. Februar 2016

Fantasy in Februar - Die 99 Cent Aktion!


Februar ist Lesezeit!
Bei Regen, Schnee und Sturm genießt man die Flucht in fantastische Welten um so mehr.
Mach dir einen Tee dazu und hole dir eine Kuscheldecke.
Dann her mit dem Reader oder dem Taschenbuch.
Lies, was die außerirdischen Krieger der Duocarns nach ihrer Bruchlandung auf der Erde erleben.

Hier geht es zu den Leseproben auf Amazon


Sonntag, 31. Januar 2016

Daniel(a) Abschied vom Blümchensex


Neuerscheinung!

Daniel(a) - ein BDSM Kurzroman

Worum geht es?
Daniels Welt ist in Ordnung. Er gibt sich maskulin, selbstbewusst und ein bisschen zynisch, 
hat einen Spitzen-Job, eine langbeinige Freundin, einen ausgelassenen Freundeskreis und eine luxuriöse Wohnung über den Dächern von Düsseldorf. Nur aus Spaß, und um eine Wette zu gewinnen, macht sich Daniel auf den Weg zu einer Domina. Was er erlebt, erschüttert ihn zutiefst und bringt Dinge ans Tageslicht, die er selbst von sich nicht wusste.

Dieser Kurzroman hat BDSM, Erotik, Sexualität zum Thema, aber
 es geht auch um den Mut zur Selbstverwirklichung.

Das Buch ist das Dritte der BDSM Buchreihe von Pat McCraw.

Weitere Infos über alle ihre Werke:


Zum Ebook


Zum Taschenbuch 



Sonntag, 3. Januar 2016

BDSM - Der Ausstieg aus dem Blümchensex?

Mit der Neuerscheinung "Meine Herrin?" beschäftige ich mich erneut mit dem Thema BDSM. Als ehemalige Domina saß ich jahrelang informationstechnisch quasi an der Quelle und erfuhr von meinen Sklaven deren Schicksale.

Eins hatten alle gemeinsam: Sie waren auf der Suche.
Einige waren eindeutig nur für einige Stunden auf ihr Vergnügen aus und kehrten dann in ihre Leben zurück. Andere suchten eine Frau, die sie heiraten und mit der sie SM leben konnten.

Im Buch "Meine Herrin?" schildern sechs sehr unterschiedliche Männer wie sie versuchen Ehe, Familie, Job und ihre Vorlieben unter einen Hut zu bringen.

Die Dunkelziffer bei diesem Problem ist sehr hoch. Kaum eine Frau gesteht offen, dass sie ihrem Mann nach vielen Jahren nicht mehr gut genug ist, und viele stehen diesen Ansprüchen hilflos gegenüber. "Meine Herrin?" möchte Licht ins Dunkle bringen, aufzeigen wie man das Problem lösen könnte und ist trotz seiner erotischen Passagen als Ratgeber zu verstehen.

Da das Buch in einer harten, klaren Sprache verfasst ist, die nichts beschönigt, sind diese Geschichten für Leser über 18 Jahre.

Als Taschenbuch für 6 Euro.







Donnerstag, 24. Dezember 2015

Kostenlose Kurzgeschichte: Weihnachten ist heute


Diese Kurzgeschichte ist aus dem Jahr 2000 und betrachtet Weihnachten von der düsteren Seite.

WEIHNACHTEN IST HEUTE

27. Dezember
Uff, geschafft! Rosemarie sinkt in ihren Sessel.
Sie spürt ihre Beine nicht mehr.
Endlich hat sie es geschafft, hat die Spitze ihrer Verpflichtungen erfolgreich erklommen und bewältigt. Der jährliche Stress ist für sie vorüber. Die falsch geschenkten Sachen umzutauschen, ist jetzt nur noch eine Kleinigkeit.
Sie zieht Bilanz. War es denn ein gelungenes Fest? Hatten alle Spaß?
Müde und erschöpft sitzt sie da und denkt nach, erinnert sich an den November, in dem sie mit den Vorbereitungen begann …

Frohes Mutes hatte sie eine Liste von Freunden, Bekannten und Familienmitgliedern gemacht: Theo bekommt nur eine Karte, Georg hatte mir einen CD-Player geschenkt. Dem muss ich nun auch etwas im Wert von 100 Euro schenken. Wie sieht das sonst aus?
Sie notierte und schrieb und letztendlich kam sie auf eine Summe von 1.000 Euro, die sie für Geschenke einplanen musste. Kaum machbar – das war ja ein Monatsgehalt! Sie fing an zu streichen. Mit Baum, Essen und Getränken kam sie aber dann letztendlich doch wieder auf 1.000 Euro. Nun, vielleicht nehme ich einen Kleinkredit auf, dachte sie, den kann ich ja anschließend abbezahlen. Mir ist wichtig, dass meine Familie und Freunde ein schönes Fest haben.

Der Entschluss stand. Sie stürzte sich auf alle Beilagen der Zeitungen, die Sonderangebote versprachen. Oft waren die günstigen Angebote weit weg, aber es lohnte sich nicht 25 km zu fahren, um 50 Euro zu sparen? Sie erlebte stressreichen Stunden auf den verstopften Straßen und in den völlig überfüllten Läden. Die Leute in ihren dunklen Winterkleidern rempelten rücksichtslos durch die Gänge, traten ihr auf die Füße. Sie erkämpfte sich den Weg zu einem besonders günstigen Angebot. Wieso waren die Leute im November schon so verrückt? Sie stopfte sich die Taschen mit preiswertem Weihnachtsgebäck voll. Das gab es bereits ab August in den Läden. Wie praktisch! Vielleicht hätte sie das noch früher kaufen sollen. Christstollen für 2 Euro, Plätzchen für 1 Euro. Da lohnte sich das Selbstbacken ja gar nicht mehr! So hatte sie wertvolle Zeit gespart, die ihr vor Weihnachten an allen Ecken und Enden fehlte. Sie hetzte weiter.

So war es Mitte Dezember geworden und es fehlten ihr immer noch zwei Geschenke. Die Kinder quälten sie bereits entsetzlich, fragten jeden Tag: Warum bekomme ich meinen Nintendo nicht schon jetzt? Wann ist endlich Weihnachten? Rosemarie war bereits so genervt, dass sie den Kindern am liebsten alle Päckchen sofort gegeben hätte, nur um endlich Ruhe vor der Fragerei zu haben. Aber sie besänftigte die Kids geduldig.

Endlich – der 24.12.!
Warum hatte Gerd nur so einen mickerigen Baum gekauft? Wenn Else mit Anhang kam – wie würde das aussehen? Sie raste noch schnell in den überfüllten Supermarkt, um noch mehr Christbaumschmuck zu ergattern. Reich behängt sollte man den krüppeligen Baum nicht sehen. Sie rempelte durch die Gänge, raffte alles in ihren Einkaufswagen. Sie hatte schon aufgehört zu rechnen. Was solls – ist ja Weihnachten. Irgendwie würde sie ihre marode Haushaltskasse schon wieder ausbügeln.
Ein Anruf: Else war krank und kam nicht. Verdammt! Und wegen der hatte sie extra noch den Flitter gekauft. Aber, na ja, die Kids fanden es sicher auch toll.
Sie war morgens um sechs Uhr aufgestanden, um des Essen vorzubereiten. Sie war so schrecklich angespannt. Würde denn alles so recht sein? Schmeckte es allen? Würden ihre Geschenke ankommen?

Der Baum thronte in der Zimmerecke. Ihre Familie bemühte sich, feierliche Gesichter zu machen. Ihrem Mann gelang das ganz gut, weil er schon ziemlich angetrunken war. Die Kinder zappelten vor unverhohlener Gier.
Niemand wusste mehr den Text von einem Weihnachtslied – also umarmte man sich und wünschte frohe Weihnachten. Dann endlich bekamen die Kinder den Startschuss und stürzten sich auf ihre Geschenke. Sie zerfetzten rücksichtslos die hübsch verpackten Päckchen. Berge von extra liebevoll ausgesuchtem Geschenkpapier türmten sich auf dem Teppich.
Ach, man hatte ihr ein neues elektrisches Schneidemesser für die Küche geschenkt, wie nett! Und ein billiges Parfüm aus dem Supermarkt mit dem Geruch eines türkischen Bordells von den Kindern. Ihre gute Laune verging schlagartig, als sie an die vielen Euros dachte, die sie für die anderen bei Douglas gelassen hatte.
Sie versuchte nicht daran zu denken, sondern schleppte für Familie und Gäste das Essen aus der Küche heran. An eine Mithilfe der Kinder war jetzt nicht mehr zu denken. Die waren ja mit ihren neuen Sachen beschäftigt. Rosemarie suchte im Radio Weihnachtslieder. Ihr Mann und Onkel Karl stritten sich darüber, ob der neue Porsche wirklich 16 oder 18 Liter Sprit verbraucht. Sie waren beide betrunken.
Warum wurde denn der Nudelsalat nicht gegessen? Wahrscheinlich waren die Gurken doch nicht mehr gut gewesen.


Rosemarie streift die Schuhe von den schmerzenden Füßen. Am ersten und zweiten Weihnachtsfeiertag war sie wieder um sechs Uhr morgens aufgestanden, um die Reste des jeweiligen Vortages wegzuräumen. Schließlich kam an einem Tag seine Familie und am nächsten die ihre, und es sollte ordentlich aussehen. Sie kochte große Menüs und flitzte und rannte, um die ganzen Gäste zu bedienen.
Wenn sie jetzt so nachdenkt, hatte sie drei Tage an einem Stück bedient, geräumt und geputzt. Sie fühlt sich ausgenutzt. Irgendwie hatte sich niemand um sie gekümmert. War es jemandem wichtig gewesen, wie es IHR während des ganzen Theaters ging? Sie kann sich an kein lächelndes Gesicht oder an ein Dankeschön erinnern.
Rosemarie sitzt in ihrem Sessel mit schmerzenden Beinen und fühlt sich auf einmal unendlich einsam und leer.
Was bitteschön war jetzt der Sinn der ganzen Sache gewesen? Die Verwandtschaft war laut, nervig und verfressen. Sie hatten die Geschenke gerafft und waren verschwunden. Die Kinder hatten ihre neuen Sachen größtenteils schon kaputtgemacht. Ihr Mann saß verkatert und murrend an seinem Schreibtisch. Sie war um 1.500 Euro ärmer – 1.500 Euro, die sie eigentlich gar nicht hatte.

Was war eigentlich los gewesen? Wer hatte sie dazu getrieben, das alles zu machen?
Rosemarie denkt an das nächste Weihnachten und fängt an zu weinen.


 Pat McCraw2000

Donnerstag, 3. Dezember 2015

Elicit Dreams Advents-Aktion: 3 tolle Bücher für 99 Cent



Bei der Advents-Aktion ist für jeden etwas dabei:

EROTIK 


Erstaunlich, süß und salzig
Diese Sammlung enthält 7 sinnliche & unanständige EROTIK-Kurzgeschichten von Pat McCraw.

Es erwarten dich dominante Damen, unterwürfige Männer aber auch Monster und bizarre Wesen, die nur EIN Ziel verfolgen: Ihrer Lust zu frönen. 

Obwohl erotisch ist dieses Buch keine Einhand-Literatur, denn du wirst gelegentlich staunen und vielleicht sogar lachen. 

Ein Klick auf den "Blick ins Buch" gibt dir einen kleinen Einblick in die bizarr erotische Welt der folgenden Stories: 

Der Besuch (BDSM)
Das Monster (Fantasy)
Am Pool (Lesbenliebe)
Lizzard Love (Fantasy)
Black Devil (BDSM)
Katzenfutter (BDSM)
Wie bei Muttern (Sci FI) 

Die Geschichten sind für Erwachsene gedacht.

Adventspreis 99 CENT

*****

Fantasy


Auf der Jagd nach ihren Erzfeinden, den Bacanis, stranden fünf attraktive, 
außerirdische Duocarn-Krieger mit ihrem Raumschiff in Kanada: 
Meodern, der blitzschnelle Supermann, der muskelbepackte Xanmeran, 
der fungide Hybrid Tervenarius, Patallia, der Mediziner und ihr Führer, 
der Sternenkrieger Solutosan. 

Aufgrund ihrer vielfältigen Gaben und Talente können sich die Duocarns 
ausgezeichnet auf der Erde einleben. Nicht zuletzt durch die tatkräftige 
Aiden, die die Krieger in jeder Weise unterstützt. Sie verliebt sich in 
Solutosan, der ihrem Werben, obwohl mächtig und unsterblich, wenig 
entgegenzusetzen hat. 

Auch der homosexuelle Krieger Tervenarius erfährt erste Bewunderung 
durch den Häusermakler David. Er entzieht sich ihm anfangs, aber David 
lässt sich nicht abschütteln. Eine tiefgründige und sinnliche Liebesbeziehung 
entsteht. 

Die Duocarns vermuten zu Recht, dass sich die Bacanis ebenfalls auf der 
Erde befinden und suchen verzweifelt nach einem Anhaltspunkt. 
Der den Kriegern treu ergebene Bacani-Navigator, Chrom, verliebt 
sich auf einer Dating-Page im Internet und landet einen Volltreffer. 

Das Buch ist spannend. Es kombiniert das Erotic Fantasy Genre mit 
einer packenden Abenteuer-Geschichte. 

Adventspreis 99 CENT

*****

Historischer Liebesroman 


Die Geschichte: 
Bartel ist Söldner, Dieb und Wegelagerer: Rau, ungehobelt und schlagkräftig. 
Er führt seine Räuberbande mit harter, aber gerechter Hand. 
Sein Leben verändert sich, als er eine Hexe vom Pranger entführt. 
Engellin beeinflusst das Leben der ganzen Bande und treibt einen Keil in die Freundschaft zu seinem besten Freund Rudger. 
Der Wirbel der Ereignisse reißt alle in die Tiefe, bis nur noch wenige übrig bleiben. 
Die historische Helden-Saga beschreibt temporeich, spannend und gefühlvoll eine Männerfreundschaft, Liebe, 
Eifersucht, Intrige, Kampf, Tod, Schuld und Sühne. 
Pat McCraw würzt diesen Reigen mit einer dezenten Prise Erotik.

Adventspreis 99 Cent




Mittwoch, 2. Dezember 2015

Historischer Roman mit authentischem Hintergrund "Der schwarze Fürst der Liebe"


Ein Buch, basierend auf Erinnerungen aus einem Vorleben um ca. 1500.


Der schwarze Fürst der Liebe hatte ursprünglich den Titel "Zwei Leben". 
Die Grundidee war, die Diskrepanz zwischen meinem jetzigen weiblichen Geschlecht und meinem damaligen männlichen Geschlecht zu verarbeiten. Als Kind hatte ich stark damit zu kämpfen im vermeintlich falschen Körper geboren worden zu sein. Inzwischen weiß ich, dass dies nicht der Fall ist. Ich habe schlichtweg im Laufe der Jahrhunderte das Geschlecht gewechselt. Das Schicksal wollte einem schwanzbezogenen Macho wie mir offensichtlich ein Schnippchen schlagen und eine Lehrstunde verpassen, indem es mich in einen schwachen Frauenkörper steckte. Eine Tatsache, das ich inzwischen dankbar angenommen habe. Ich liebe es Frau zu sein :)

Woher ich das alles weiß? Ich gehöre zu den Menschen, die sich an ein Vorleben im Mittelalter erinnern können. "Zwei Leben" sollte meine Autobiografie werden, beginnend mit meinem Mittelalter-Leben, und verband diese Erinnerungen und die Erinnerungen meines Mannes mit fiktiven Elementen. Mein Mann hatte an unser gemeinsames Leben weitaus mehr Erinnerungen als ich. Er konnte z.B. den Hof genau beschreiben und auch wie ich ausgesehen habe (was ein bisschen gruselig ist). Im Buch habe ich meine damaligen Eigenschaften Bartel auf den Leib geschrieben. 

2011 schrieb ich bis zu Bartels Tod, dann folgte meine Geburt 1955, Kindheit, Jugend. Und plötzlich merkte ich, dass mich das Schreiben immer weiter bedrückte und deprimierte. Schreiben soll Spaß machen und einen nicht in ein tiefes Tal ziehen. Also schrieb ich nicht mehr weiter und das Buch verschwand in der Schublade.

Ich war bereits in meiner Fantasy Duocarns-Serie weit fortgeschritten, als es mir wieder in die Hände fiel und fand es schade, 150 Seiten einfach auf den Müll zu werfen. Also flocht ich den Rest der Räuberbande ein (wie z.B. Volmar) und, ganz wichtig, ich gab Rudger/Mortiferius einen interessanten und edlen Charakter. Die zweite Hälfte ist dann komplett fiktiv und bringt die Geschichte gut zu Ende. Denn Bücher ohne Happy End gibt es von mir nicht. :)

Band 1 ist bereits im Handel, Band 2 erscheint im Frühjahr.

Der schwarze Fürst der Liebe ist exklusiv bei Amazon erschienen als E-Book und Taschenbuch.



Dienstag, 1. Dezember 2015

Gibt es Bonbons, die nicht kleben?

Ja, gibt es!
Wenn sie in Form von Kurzgeschichten daher kommen, dann versüßen sie das Leben und hinterlassen ein leichtes Prickeln.

NEUERSCHEINUNG!


Die erotischen Stories im Einzelnen:

Der Besuch (BDSM)

Das Monster (Fantasy)

Am Pool (Lesbenliebe)

Lizzard Love (Fantasy)

Black Devil (BDSM)

Katzenfutter (BDSM)

Wie bei Muttern (Sci FI)


Nur 99 Cent! Guten Appetit!







Dienstag, 24. November 2015

Cyber Monday bei Amazon. Und der Fürst ist mit dabei!


Freue mich sehr, dass Amazon "Der schwarze Fürst der Liebe"
beim Cyber Monday präsentiert.

Die 3-Ecks-Geschichte über den Räuberhauptmann Bartel, die Hexe/Heilerin Engellin und ihrem besten Freund Rudger hat mehr Beachtung verdient.

Schau mal in die Leseprobe


Dienstag, 6. Oktober 2015

Am Sonntag, 11.10. kostenlos: Heiterer Liebesroman von Pat McCraw


»Bumm, bumm, bumm.« Wie nervtötend! Ich zerrte mein völlig aus der Form geratenes Kopfkissen zurecht und ließ den Kopf wieder hineinsinken. Das Klopfen ging weiter. »Harry! Hör endlich auf, du blödes Viech!«
Warum müssen Hunde sich immer so kratzen, dass sie währenddessen dichtgedrängt an Türen sitzen und mit ihren Läufen dabei gegen das Holz hämmern? Zweite Weck-Variante ist laut brüllendes Kläffen und Hinausstürzen durch die schmetternde Hundeklappe, um dem Briefträger Stärke zu beweisen.
 Gähnend drehte ich mich auf den Rücken und reckte die Arme in die Höhe. Knack. Der Halswirbel war schon mal drin. Gab es noch eine Art das mies gelaunte Frauchen aus dem wohlverdienten Schlummer zu reißen? Ach ja, an der Tür kratzen und fiepen, was eigentlich strengstens untersagt war. Die Türen meines gesamten Domizils sahen bereits aus, als wären Zombies nachts auf den Bäuchen durchs Haus gerutscht, die Türblätter bis zur Kniehöhe mit Krallenhänden marternd, unfähig an die Klinken zu reichen.
Na ja, ich drehte den Kopf zu der intensiv grün schimmernden Weckanzeige an der Zimmerdecke. Mein neu erworbener Funkwecker mit Deckenlicht zeigte 07.15 Uhr. Definitiv die richtige Zeit aufzustehen. Der Hund war wieder einmal schlauer als ich. Marilyn und Monroe, sowie Lana und Turner, meine vier Milchziegen, wurden ab sieben Uhr ungenießbar und wollten gemolken werden. Ich blinzelte zum Fenster und versuchte die Wetterlage durch die seit einiger Zeit vom Putzlappen verschonten Fensterscheiben zu erspähen. Die knackgrünen, sonnenbeschienenen Blätter der vor meinem Schlafzimmerfenster siedelnden Birke winkten mir freundlich zu. Es sprach also nichts dagegen, die Ziegen auf die Wiese zu lassen, denn der Junitag versprach warm zu werden.
Während ich mich ausgiebig dehnte und streckte, entfleuchte ein kleiner, unscheinbarer Pups unter der Bettdecke. Egal. Das waren die Vorteile des Single-Daseins. Kein Hechten aus dem Bett um sich vor dem ersten Kuss schnell die Zähne zu putzen. Keine empörten Blicke wegen eines bisschen unschuldigen Windes. Na okay, ich schnupperte, so ganz harmlos war der doch nicht. Jetzt aber los!
Halt! Wie immer drang mir die strenge Stimme meiner Physiotherapeutin ins Gedächtnis: »Im Bett auf die Seite drehen, rausrollen und dann erst hoch!« Sie hatte ja recht. Ich sollte meine Knochen schonen, die ich täglich über Gebühr durch meine Arbeit auf meinem kleinen Bauernhof strapazierte.
Ich öffnete die Schlafzimmertür. »Hey, Keule!« Harry sah mit begeistert glänzenden Augen zu mir auf und wedelte, was das Zeug hielt. Bumm, bumm, bumm, Schwanzwedeln gegen den Schuhschrank. Warum hatte ich mir nur so einen Riesenköter zugelegt? 
»Du stinkst, Kerl!« Ich tappte die Treppe hinunter ins Bad, von ihm verfolgt, setzte mich aufs Klo und betrachtete ihn. Er war so winzig gewesen, als ich ihn das erste Mal sah. Man sagt ja, dass man die endgültige Größe eines Hundes bereits an den Welpenpfoten erkennt. Haben sie dicke Tatzen, werden sie riesig. Welpe Harry war ein übler Blender, mit zierlichen Tapspfötchen und einem unwiderstehlichen Charme. »Der bleibt klein!«, hatte der Hippie aus dem Wohnwagendorf geschworen. Ja klar. Als Endresultat war mein ständiger Begleiter ein struppiges, graues Riesenvieh mit den treusten braunen Augen der Welt. Er war ein bisschen doof, aber wie sagt man so schön: »Man muss nicht besonders helle sein, um als guter Kumpel zu taugen.« Genau dieser Satz trifft auf Harry zu, dachte ich, erhob mich vom Lokus und zog an der veralteten Strippe der Wasserspülung.
Ich mochte alte Dinge und mein Hof war knallvoll damit. Auch wenn diverse Sachen nicht unbedingt dem neusten Stand der Technik entsprachen, wie zum Beispiel der leicht blinde Spiegel mit den aufgeklebten Schlümpfen über dem Waschbecken.
Viel Tolles zu sehen gab es da sowieso nicht: Butch, fünfundzwanzig Jahre alt, kurzgeschorene, dunkle Locken, Allerweltsgesicht mit Schmollmund, braune Augen unter ungezupften Augenbrauen. Ich runzelte sie. Finster. Das kam gut. Aber hatte ich nicht mal gehört, dass man sich morgens am besten positiv motiviert, wenn man sich im Spiegel anlächelt? Und sei das Lächeln noch so falsch – es würde auch schon helfen den Mund zu verziehen. Das sah saublöd aus. Jetzt musste ich doch lachen.


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