Alltagstaugliche Tipps und Bücher, Bücher, Bücher

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Donnerstag, 24. Dezember 2015

Kostenlose Kurzgeschichte: Weihnachten ist heute


Diese Kurzgeschichte ist aus dem Jahr 2000 und betrachtet Weihnachten von der düsteren Seite.

WEIHNACHTEN IST HEUTE

27. Dezember
Uff, geschafft! Rosemarie sinkt in ihren Sessel.
Sie spürt ihre Beine nicht mehr.
Endlich hat sie es geschafft, hat die Spitze ihrer Verpflichtungen erfolgreich erklommen und bewältigt. Der jährliche Stress ist für sie vorüber. Die falsch geschenkten Sachen umzutauschen, ist jetzt nur noch eine Kleinigkeit.
Sie zieht Bilanz. War es denn ein gelungenes Fest? Hatten alle Spaß?
Müde und erschöpft sitzt sie da und denkt nach, erinnert sich an den November, in dem sie mit den Vorbereitungen begann …

Frohes Mutes hatte sie eine Liste von Freunden, Bekannten und Familienmitgliedern gemacht: Theo bekommt nur eine Karte, Georg hatte mir einen CD-Player geschenkt. Dem muss ich nun auch etwas im Wert von 100 Euro schenken. Wie sieht das sonst aus?
Sie notierte und schrieb und letztendlich kam sie auf eine Summe von 1.000 Euro, die sie für Geschenke einplanen musste. Kaum machbar – das war ja ein Monatsgehalt! Sie fing an zu streichen. Mit Baum, Essen und Getränken kam sie aber dann letztendlich doch wieder auf 1.000 Euro. Nun, vielleicht nehme ich einen Kleinkredit auf, dachte sie, den kann ich ja anschließend abbezahlen. Mir ist wichtig, dass meine Familie und Freunde ein schönes Fest haben.

Der Entschluss stand. Sie stürzte sich auf alle Beilagen der Zeitungen, die Sonderangebote versprachen. Oft waren die günstigen Angebote weit weg, aber es lohnte sich nicht 25 km zu fahren, um 50 Euro zu sparen? Sie erlebte stressreichen Stunden auf den verstopften Straßen und in den völlig überfüllten Läden. Die Leute in ihren dunklen Winterkleidern rempelten rücksichtslos durch die Gänge, traten ihr auf die Füße. Sie erkämpfte sich den Weg zu einem besonders günstigen Angebot. Wieso waren die Leute im November schon so verrückt? Sie stopfte sich die Taschen mit preiswertem Weihnachtsgebäck voll. Das gab es bereits ab August in den Läden. Wie praktisch! Vielleicht hätte sie das noch früher kaufen sollen. Christstollen für 2 Euro, Plätzchen für 1 Euro. Da lohnte sich das Selbstbacken ja gar nicht mehr! So hatte sie wertvolle Zeit gespart, die ihr vor Weihnachten an allen Ecken und Enden fehlte. Sie hetzte weiter.

So war es Mitte Dezember geworden und es fehlten ihr immer noch zwei Geschenke. Die Kinder quälten sie bereits entsetzlich, fragten jeden Tag: Warum bekomme ich meinen Nintendo nicht schon jetzt? Wann ist endlich Weihnachten? Rosemarie war bereits so genervt, dass sie den Kindern am liebsten alle Päckchen sofort gegeben hätte, nur um endlich Ruhe vor der Fragerei zu haben. Aber sie besänftigte die Kids geduldig.

Endlich – der 24.12.!
Warum hatte Gerd nur so einen mickerigen Baum gekauft? Wenn Else mit Anhang kam – wie würde das aussehen? Sie raste noch schnell in den überfüllten Supermarkt, um noch mehr Christbaumschmuck zu ergattern. Reich behängt sollte man den krüppeligen Baum nicht sehen. Sie rempelte durch die Gänge, raffte alles in ihren Einkaufswagen. Sie hatte schon aufgehört zu rechnen. Was solls – ist ja Weihnachten. Irgendwie würde sie ihre marode Haushaltskasse schon wieder ausbügeln.
Ein Anruf: Else war krank und kam nicht. Verdammt! Und wegen der hatte sie extra noch den Flitter gekauft. Aber, na ja, die Kids fanden es sicher auch toll.
Sie war morgens um sechs Uhr aufgestanden, um des Essen vorzubereiten. Sie war so schrecklich angespannt. Würde denn alles so recht sein? Schmeckte es allen? Würden ihre Geschenke ankommen?

Der Baum thronte in der Zimmerecke. Ihre Familie bemühte sich, feierliche Gesichter zu machen. Ihrem Mann gelang das ganz gut, weil er schon ziemlich angetrunken war. Die Kinder zappelten vor unverhohlener Gier.
Niemand wusste mehr den Text von einem Weihnachtslied – also umarmte man sich und wünschte frohe Weihnachten. Dann endlich bekamen die Kinder den Startschuss und stürzten sich auf ihre Geschenke. Sie zerfetzten rücksichtslos die hübsch verpackten Päckchen. Berge von extra liebevoll ausgesuchtem Geschenkpapier türmten sich auf dem Teppich.
Ach, man hatte ihr ein neues elektrisches Schneidemesser für die Küche geschenkt, wie nett! Und ein billiges Parfüm aus dem Supermarkt mit dem Geruch eines türkischen Bordells von den Kindern. Ihre gute Laune verging schlagartig, als sie an die vielen Euros dachte, die sie für die anderen bei Douglas gelassen hatte.
Sie versuchte nicht daran zu denken, sondern schleppte für Familie und Gäste das Essen aus der Küche heran. An eine Mithilfe der Kinder war jetzt nicht mehr zu denken. Die waren ja mit ihren neuen Sachen beschäftigt. Rosemarie suchte im Radio Weihnachtslieder. Ihr Mann und Onkel Karl stritten sich darüber, ob der neue Porsche wirklich 16 oder 18 Liter Sprit verbraucht. Sie waren beide betrunken.
Warum wurde denn der Nudelsalat nicht gegessen? Wahrscheinlich waren die Gurken doch nicht mehr gut gewesen.


Rosemarie streift die Schuhe von den schmerzenden Füßen. Am ersten und zweiten Weihnachtsfeiertag war sie wieder um sechs Uhr morgens aufgestanden, um die Reste des jeweiligen Vortages wegzuräumen. Schließlich kam an einem Tag seine Familie und am nächsten die ihre, und es sollte ordentlich aussehen. Sie kochte große Menüs und flitzte und rannte, um die ganzen Gäste zu bedienen.
Wenn sie jetzt so nachdenkt, hatte sie drei Tage an einem Stück bedient, geräumt und geputzt. Sie fühlt sich ausgenutzt. Irgendwie hatte sich niemand um sie gekümmert. War es jemandem wichtig gewesen, wie es IHR während des ganzen Theaters ging? Sie kann sich an kein lächelndes Gesicht oder an ein Dankeschön erinnern.
Rosemarie sitzt in ihrem Sessel mit schmerzenden Beinen und fühlt sich auf einmal unendlich einsam und leer.
Was bitteschön war jetzt der Sinn der ganzen Sache gewesen? Die Verwandtschaft war laut, nervig und verfressen. Sie hatten die Geschenke gerafft und waren verschwunden. Die Kinder hatten ihre neuen Sachen größtenteils schon kaputtgemacht. Ihr Mann saß verkatert und murrend an seinem Schreibtisch. Sie war um 1.500 Euro ärmer – 1.500 Euro, die sie eigentlich gar nicht hatte.

Was war eigentlich los gewesen? Wer hatte sie dazu getrieben, das alles zu machen?
Rosemarie denkt an das nächste Weihnachten und fängt an zu weinen.


 Pat McCraw2000

Donnerstag, 3. Dezember 2015

Elicit Dreams Advents-Aktion: 3 tolle Bücher für 99 Cent



Bei der Advents-Aktion ist für jeden etwas dabei:

EROTIK 


Erstaunlich, süß und salzig
Diese Sammlung enthält 7 sinnliche & unanständige EROTIK-Kurzgeschichten von Pat McCraw.

Es erwarten dich dominante Damen, unterwürfige Männer aber auch Monster und bizarre Wesen, die nur EIN Ziel verfolgen: Ihrer Lust zu frönen. 

Obwohl erotisch ist dieses Buch keine Einhand-Literatur, denn du wirst gelegentlich staunen und vielleicht sogar lachen. 

Ein Klick auf den "Blick ins Buch" gibt dir einen kleinen Einblick in die bizarr erotische Welt der folgenden Stories: 

Der Besuch (BDSM)
Das Monster (Fantasy)
Am Pool (Lesbenliebe)
Lizzard Love (Fantasy)
Black Devil (BDSM)
Katzenfutter (BDSM)
Wie bei Muttern (Sci FI) 

Die Geschichten sind für Erwachsene gedacht.

Adventspreis 99 CENT

*****

Fantasy


Auf der Jagd nach ihren Erzfeinden, den Bacanis, stranden fünf attraktive, 
außerirdische Duocarn-Krieger mit ihrem Raumschiff in Kanada: 
Meodern, der blitzschnelle Supermann, der muskelbepackte Xanmeran, 
der fungide Hybrid Tervenarius, Patallia, der Mediziner und ihr Führer, 
der Sternenkrieger Solutosan. 

Aufgrund ihrer vielfältigen Gaben und Talente können sich die Duocarns 
ausgezeichnet auf der Erde einleben. Nicht zuletzt durch die tatkräftige 
Aiden, die die Krieger in jeder Weise unterstützt. Sie verliebt sich in 
Solutosan, der ihrem Werben, obwohl mächtig und unsterblich, wenig 
entgegenzusetzen hat. 

Auch der homosexuelle Krieger Tervenarius erfährt erste Bewunderung 
durch den Häusermakler David. Er entzieht sich ihm anfangs, aber David 
lässt sich nicht abschütteln. Eine tiefgründige und sinnliche Liebesbeziehung 
entsteht. 

Die Duocarns vermuten zu Recht, dass sich die Bacanis ebenfalls auf der 
Erde befinden und suchen verzweifelt nach einem Anhaltspunkt. 
Der den Kriegern treu ergebene Bacani-Navigator, Chrom, verliebt 
sich auf einer Dating-Page im Internet und landet einen Volltreffer. 

Das Buch ist spannend. Es kombiniert das Erotic Fantasy Genre mit 
einer packenden Abenteuer-Geschichte. 

Adventspreis 99 CENT

*****

Historischer Liebesroman 


Die Geschichte: 
Bartel ist Söldner, Dieb und Wegelagerer: Rau, ungehobelt und schlagkräftig. 
Er führt seine Räuberbande mit harter, aber gerechter Hand. 
Sein Leben verändert sich, als er eine Hexe vom Pranger entführt. 
Engellin beeinflusst das Leben der ganzen Bande und treibt einen Keil in die Freundschaft zu seinem besten Freund Rudger. 
Der Wirbel der Ereignisse reißt alle in die Tiefe, bis nur noch wenige übrig bleiben. 
Die historische Helden-Saga beschreibt temporeich, spannend und gefühlvoll eine Männerfreundschaft, Liebe, 
Eifersucht, Intrige, Kampf, Tod, Schuld und Sühne. 
Pat McCraw würzt diesen Reigen mit einer dezenten Prise Erotik.

Adventspreis 99 Cent




Mittwoch, 2. Dezember 2015

Historischer Roman mit authentischem Hintergrund "Der schwarze Fürst der Liebe"


Ein Buch, basierend auf Erinnerungen aus einem Vorleben um ca. 1500.


Der schwarze Fürst der Liebe hatte ursprünglich den Titel "Zwei Leben". 
Die Grundidee war, die Diskrepanz zwischen meinem jetzigen weiblichen Geschlecht und meinem damaligen männlichen Geschlecht zu verarbeiten. Als Kind hatte ich stark damit zu kämpfen im vermeintlich falschen Körper geboren worden zu sein. Inzwischen weiß ich, dass dies nicht der Fall ist. Ich habe schlichtweg im Laufe der Jahrhunderte das Geschlecht gewechselt. Das Schicksal wollte einem schwanzbezogenen Macho wie mir offensichtlich ein Schnippchen schlagen und eine Lehrstunde verpassen, indem es mich in einen schwachen Frauenkörper steckte. Eine Tatsache, das ich inzwischen dankbar angenommen habe. Ich liebe es Frau zu sein :)

Woher ich das alles weiß? Ich gehöre zu den Menschen, die sich an ein Vorleben im Mittelalter erinnern können. "Zwei Leben" sollte meine Autobiografie werden, beginnend mit meinem Mittelalter-Leben, und verband diese Erinnerungen und die Erinnerungen meines Mannes mit fiktiven Elementen. Mein Mann hatte an unser gemeinsames Leben weitaus mehr Erinnerungen als ich. Er konnte z.B. den Hof genau beschreiben und auch wie ich ausgesehen habe (was ein bisschen gruselig ist). Im Buch habe ich meine damaligen Eigenschaften Bartel auf den Leib geschrieben. 

2011 schrieb ich bis zu Bartels Tod, dann folgte meine Geburt 1955, Kindheit, Jugend. Und plötzlich merkte ich, dass mich das Schreiben immer weiter bedrückte und deprimierte. Schreiben soll Spaß machen und einen nicht in ein tiefes Tal ziehen. Also schrieb ich nicht mehr weiter und das Buch verschwand in der Schublade.

Ich war bereits in meiner Fantasy Duocarns-Serie weit fortgeschritten, als es mir wieder in die Hände fiel und fand es schade, 150 Seiten einfach auf den Müll zu werfen. Also flocht ich den Rest der Räuberbande ein (wie z.B. Volmar) und, ganz wichtig, ich gab Rudger/Mortiferius einen interessanten und edlen Charakter. Die zweite Hälfte ist dann komplett fiktiv und bringt die Geschichte gut zu Ende. Denn Bücher ohne Happy End gibt es von mir nicht. :)

Band 1 ist bereits im Handel, Band 2 erscheint im Frühjahr.

Der schwarze Fürst der Liebe ist exklusiv bei Amazon erschienen als E-Book und Taschenbuch.



Dienstag, 1. Dezember 2015

Gibt es Bonbons, die nicht kleben?

Ja, gibt es!
Wenn sie in Form von Kurzgeschichten daher kommen, dann versüßen sie das Leben und hinterlassen ein leichtes Prickeln.

NEUERSCHEINUNG!


Die erotischen Stories im Einzelnen:

Der Besuch (BDSM)

Das Monster (Fantasy)

Am Pool (Lesbenliebe)

Lizzard Love (Fantasy)

Black Devil (BDSM)

Katzenfutter (BDSM)

Wie bei Muttern (Sci FI)


Nur 99 Cent! Guten Appetit!







Dienstag, 24. November 2015

Cyber Monday bei Amazon. Und der Fürst ist mit dabei!


Freue mich sehr, dass Amazon "Der schwarze Fürst der Liebe"
beim Cyber Monday präsentiert.

Die 3-Ecks-Geschichte über den Räuberhauptmann Bartel, die Hexe/Heilerin Engellin und ihrem besten Freund Rudger hat mehr Beachtung verdient.

Schau mal in die Leseprobe


Dienstag, 6. Oktober 2015

Am Sonntag, 11.10. kostenlos: Heiterer Liebesroman von Pat McCraw


»Bumm, bumm, bumm.« Wie nervtötend! Ich zerrte mein völlig aus der Form geratenes Kopfkissen zurecht und ließ den Kopf wieder hineinsinken. Das Klopfen ging weiter. »Harry! Hör endlich auf, du blödes Viech!«
Warum müssen Hunde sich immer so kratzen, dass sie währenddessen dichtgedrängt an Türen sitzen und mit ihren Läufen dabei gegen das Holz hämmern? Zweite Weck-Variante ist laut brüllendes Kläffen und Hinausstürzen durch die schmetternde Hundeklappe, um dem Briefträger Stärke zu beweisen.
 Gähnend drehte ich mich auf den Rücken und reckte die Arme in die Höhe. Knack. Der Halswirbel war schon mal drin. Gab es noch eine Art das mies gelaunte Frauchen aus dem wohlverdienten Schlummer zu reißen? Ach ja, an der Tür kratzen und fiepen, was eigentlich strengstens untersagt war. Die Türen meines gesamten Domizils sahen bereits aus, als wären Zombies nachts auf den Bäuchen durchs Haus gerutscht, die Türblätter bis zur Kniehöhe mit Krallenhänden marternd, unfähig an die Klinken zu reichen.
Na ja, ich drehte den Kopf zu der intensiv grün schimmernden Weckanzeige an der Zimmerdecke. Mein neu erworbener Funkwecker mit Deckenlicht zeigte 07.15 Uhr. Definitiv die richtige Zeit aufzustehen. Der Hund war wieder einmal schlauer als ich. Marilyn und Monroe, sowie Lana und Turner, meine vier Milchziegen, wurden ab sieben Uhr ungenießbar und wollten gemolken werden. Ich blinzelte zum Fenster und versuchte die Wetterlage durch die seit einiger Zeit vom Putzlappen verschonten Fensterscheiben zu erspähen. Die knackgrünen, sonnenbeschienenen Blätter der vor meinem Schlafzimmerfenster siedelnden Birke winkten mir freundlich zu. Es sprach also nichts dagegen, die Ziegen auf die Wiese zu lassen, denn der Junitag versprach warm zu werden.
Während ich mich ausgiebig dehnte und streckte, entfleuchte ein kleiner, unscheinbarer Pups unter der Bettdecke. Egal. Das waren die Vorteile des Single-Daseins. Kein Hechten aus dem Bett um sich vor dem ersten Kuss schnell die Zähne zu putzen. Keine empörten Blicke wegen eines bisschen unschuldigen Windes. Na okay, ich schnupperte, so ganz harmlos war der doch nicht. Jetzt aber los!
Halt! Wie immer drang mir die strenge Stimme meiner Physiotherapeutin ins Gedächtnis: »Im Bett auf die Seite drehen, rausrollen und dann erst hoch!« Sie hatte ja recht. Ich sollte meine Knochen schonen, die ich täglich über Gebühr durch meine Arbeit auf meinem kleinen Bauernhof strapazierte.
Ich öffnete die Schlafzimmertür. »Hey, Keule!« Harry sah mit begeistert glänzenden Augen zu mir auf und wedelte, was das Zeug hielt. Bumm, bumm, bumm, Schwanzwedeln gegen den Schuhschrank. Warum hatte ich mir nur so einen Riesenköter zugelegt? 
»Du stinkst, Kerl!« Ich tappte die Treppe hinunter ins Bad, von ihm verfolgt, setzte mich aufs Klo und betrachtete ihn. Er war so winzig gewesen, als ich ihn das erste Mal sah. Man sagt ja, dass man die endgültige Größe eines Hundes bereits an den Welpenpfoten erkennt. Haben sie dicke Tatzen, werden sie riesig. Welpe Harry war ein übler Blender, mit zierlichen Tapspfötchen und einem unwiderstehlichen Charme. »Der bleibt klein!«, hatte der Hippie aus dem Wohnwagendorf geschworen. Ja klar. Als Endresultat war mein ständiger Begleiter ein struppiges, graues Riesenvieh mit den treusten braunen Augen der Welt. Er war ein bisschen doof, aber wie sagt man so schön: »Man muss nicht besonders helle sein, um als guter Kumpel zu taugen.« Genau dieser Satz trifft auf Harry zu, dachte ich, erhob mich vom Lokus und zog an der veralteten Strippe der Wasserspülung.
Ich mochte alte Dinge und mein Hof war knallvoll damit. Auch wenn diverse Sachen nicht unbedingt dem neusten Stand der Technik entsprachen, wie zum Beispiel der leicht blinde Spiegel mit den aufgeklebten Schlümpfen über dem Waschbecken.
Viel Tolles zu sehen gab es da sowieso nicht: Butch, fünfundzwanzig Jahre alt, kurzgeschorene, dunkle Locken, Allerweltsgesicht mit Schmollmund, braune Augen unter ungezupften Augenbrauen. Ich runzelte sie. Finster. Das kam gut. Aber hatte ich nicht mal gehört, dass man sich morgens am besten positiv motiviert, wenn man sich im Spiegel anlächelt? Und sei das Lächeln noch so falsch – es würde auch schon helfen den Mund zu verziehen. Das sah saublöd aus. Jetzt musste ich doch lachen.


Mehr? Das downloade deine Kindle Version hier



Freitag, 24. Juli 2015

Band 10 "Duocarns - Final War"


Duocarns - Final War wird das letzte Buch der Duocarns sein und beendet das komplexe Fantasy-Abenteuer. Bereits in Band 9 taucht Luthard von Stein auf, ein Magier, der sich der schwarzen Magie verschrieben hat. Der Kampf gegen ihn wird der bislang schwerste der Duocarns und führt zu harten Verlusten.

Band 10 erscheint im Frühjahr 2016.
Auch sind David & Tervenarius wieder mit von der Partie. Hier ein kleiner Einblick:
»Oh Gott, Terv. Wo warst du?« David sprang auf, als er ins Wohnzimmer trat. Es war Nacht und David hatte ein Feuer im Kamin entzündet, das den Raum in ein orangefarbenes, flackerndes Licht tauchte. Das bleiche Gesicht seines Geliebten, der ganz in Schwarz gekleidet vor dem Sofa stand, wirkte maskenhaft und beunruhigt. David wollte auf ihn zugehen, blieb aber wie angewurzelt stehen, als wage er nicht, sich Terv zu nähern. Ja, da war definitiv etwas zwischen ihnen. Er musste es aus der Welt schaffen.
»Entschuldige.« Tervenarius war mit ein paar Schritten bei ihm und packte seine Hände. Sie fühlten sich eiskalt an, und instinktiv umschloss er sie, um sie zu wärmen. »Ich war auf Sublimar in meiner Höhle. Ich hätte Bescheid sagen sollen. Aber du kennst meinen Jähzorn. Ich musste erst einmal meine Gedanken sammeln, um nichts Unüberlegtes zu tun.«
David sah ihn mit großen Augen an. »Ich erinnere mich an ein rotes Samtkissen«, sagte er leise.
Terv schluckte trocken. Die Kastration des Widerlings, der seinem Schatz Gewalt angetan hatte. Das Erlebnis war Jahre her und er hatte es fast vergessen.
»Hier liegen andere Gegebenheiten vor, aber ...«, er sah David eindringlich in seine klaren Augen, »lass uns kurz in den Garten gehen.«...

Mehr Infos über die ganze Serie findest du auf http://www.patmccraw.com und auf Amazon



Mittwoch, 1. Juli 2015

Die Neuerscheinung entführt dich in eine ferne Welt!



Es ist da!

Duocarns - Edoculus führt die Erotic Fantasy & Gay Romance Serie spannend fort.

Du triffst alte Bekannte, aber auch einen neuen, sehr heißen Charakter namens Areus. Areus und sein Diener Aspax zieren das Cover und spielen in der Story eine entscheidende Rolle.
Aber lies selbst.


Hier geht es zum Buch bei Amazon



***

Du kennst die Duocarns noch nicht?

Dann schnuppere doch mal risikolos für 99 Cent in Band 1.



Duocarns - Die Ankunft ist der Start




Dienstag, 9. Juni 2015

Gay Romance heute gratis für dich!

»Unglaublich!«, keuchte David. Terv wollte die Linsen wieder einsetzen, aber David hielt ihn davon ab. »Bitte lass sie für heute Abend draußen – für mich«, bat er leise. Er warf alles in eine Waagschale. »Ich würde gern noch mehr von dir sehen.«
Terv sah ihn mit nachdenklichem Gesicht an, betrachtete ihn forschend. Eine Prüfung, die Davids Herz bis zum Hals klopfen ließ. Was dachte er nur von ihm? Würde er nun einfach aufstehen und gehen? Das war eine eindeutige Anmache gewesen. War er zu weit gegangen?
Endlich antwortete Tervenarius sanft: »Ich zeige dir gerne mehr, David, aber ich will nicht angefasst werden.«
Was für ein Abenteuer! Er würde sich ausziehen? Für ihn?
»Das ist okay«, flüsterte David.
Terv blieb auf dem Boden sitzen. In aller Ruhe knöpfte er sein Hemd auf, zog es von den Schultern. Sein Oberkörper war milchweiß und strahlte von innen wie eine Marmorstatue.
David war unfähig sich zu rühren. Nun war es ihm auch gleichgültig, dass er Terv unverhohlen anstarrte.
Tervenarius erhob sich und zog gemächlich seine Schuhe, Strümpfe und Jeans aus. Er trug keinen Slip.
Er hatte sich wirklich entkleidet. Als wäre es nichts. David konnte die Augen nicht von ihm abwenden, fühlte, wie es ihm heiß und kalt den Rücken hinablief und er anfing zu schwitzen. Tervenarius stand mitten in seinem Wohnzimmer, nackt, als ob es selbstverständlich wäre, und blickte mit unbewegtem Gesicht auf ihn hinab.
So etwas war ihm noch nie passiert. Er durfte schauen, aber nicht berühren. David lehnte sich an das Aquarium und versuchte seine Stirn an dem Glas zu kühlen.
»Alles in Ordnung mit dir?«, fragte Terv besorgt.
»Ja«, flüsterte David und richtete seinen Blick wieder auf ihn.
Terv hatte sich bereits umgedreht und war zum Becken des Steinfischs gegangen – präsentierte David so seine Kehrseite. Sein Körper war perfekt. Gebannt sah David auf die beiden Grübchen auf seinem sanft gerundeten Po. 
»Erzählst du mir auch noch eine Geschichte vom Steinfisch?«, fragte Tervenarius lächelnd und blickte über die Schulter.
»Entschuldige, das möchte ich lieber machen, wenn wir uns das nächste Mal sehen«, krächzte David. Er würde es in dieser Situation unmöglich schaffen, sich auf einen Vortrag über Aquaristik zu konzentrieren. Außerdem war sein Hals entsetzlich trocken.
Tervenarius kam wieder zurück und kniete sich vor ihn auf den Boden. Er sah ihm forschend ins Gesicht.
»Weißt du eigentlich, wie schön du bist?«, stieß David hervor.
»Du findest mich schön?« Dieser Gedanke schien Terv fremd zu sein.
Wie konnte es sein, dass ein Mann wie dieser zum einen nicht wusste, wie gut er aussah, und es zum anderen nicht ausnutzte?
Plötzlich begriff er offensichtlich, dass David ihm ein Kompliment gemacht hatte, denn er lächelte. Instinktiv streckte David, entgegen ihrer Abmachung, die Arme nach ihm aus. Terv wich zurück.
David ließ die Hände sinken. Er sah wie gelähmt zu, wie Tervenarius sein Hemd und die Jeans wieder anzog. Zuletzt Strümpfe und Schuhe. Ja, er hatte sich auf seine Bitte hin ausgezogen. Einfach so. Mehr nicht.
Seine Miene musste Bände gesprochen haben, denn Tervenarius kniete sich vor David hin und nahm sein schweißnasses Gesicht in die Hände. Dann küsste er ihn sanft. Davids Herz setzte einen Schlag lang aus. Seine Lippen waren weich und warm. Sein Duft von Marzipan und Veilchen hüllte David sekundenlang ein.

Tervenarius erhob sich und ging, das Sakko über die Schulter gehängt. »Wir sehen uns morgen um elf Uhr zur Unterzeichnung im Rosewood«, sagte er. David saß da wie hypnotisiert und war nicht fähig, ihm zu antworten.

Möchtest du mehr von den beiden lesen?

Heute ist die Geschichte kostenlos:




Sonntag, 31. Mai 2015

Neue Folge Duocarns -Edoculus



David ist zum zweiten Vater der Söhne des Tervenarius geworden.
In der neuen Folge überrascht Dandylon ihn mit einem unerwarteten Outing.

Hier geht es zur neuen Folge


Montag, 25. Mai 2015

Nur heute gratis: "Duocarns - Schlingen der Liebe"



Sie hatten nicht weiter über Tervs Widerwillen, was das Date mit der Bacani-Frau betraf, gesprochen. Erst am nächsten Morgen fühlte David, dass dieses Thema immer noch im Raum stand.
»Warum bist du denn so dagegen, dass ich zu dem Treffen gehe?«
Terv hob den Kopf. Er saß auf einem gepolsterten Stuhl vor dem kleinen Rolltisch, auf dem sein Laptop immer stand. Er hatte sich auf Google Earth genau die Umgebung des Kensington-Parks angesehen und eingeprägt.
David zog eine schwarze Jeans aus dem Kleiderschrank und betrachtete seinen Po in den gestreiften Boxershorts kritisch im Spiegel.
»Ich glaube, dir ist überhaupt nicht bewusst mit wem du es hier zu tun hast, David«, antwortete der missmutig. »Die Bacanis sind brandgefährlich – und deren Weibchen machen da keine Ausnahme. Du bist nicht ausgebildet, um auf brenzlige Situationen zu reagieren. Ich bereue, dass wir nicht früher mit deinem Nahkampf-Training angefangen haben.« Er zog die Brauen zusammen. »Chrom hat dich unüberlegt in eine Lage gebracht, die mir überhaupt nicht gefällt!«
David hatte ihm mit großen Augen, mit dem Rücken an den Kleiderschrank gelehnt, zugehört. »Du liebst mich«, flüsterte er.
Terv starrte ihn an – lange. Knurrend senkte er den Blick wieder auf seinen Bildschirm....

Mehr über David & Terv und Maureen und Xanmeran?

Hier dein Download Link

Donnerstag, 21. Mai 2015

Preisaktion: Humorvoller Liebesroman "Butch - Neben der Spur"


Die taffe Butch ist mit ihrem Single-Leben und gelegentlichen erotischen Abenteuern vollauf zufrieden.
Ihre heile Welt gerät ins Wanken als der attraktive und sanfte Face bei ihr auftaucht. Face zeigt Butch Seiten an ihr, die sie selbst noch nicht kannte.

Der romantische und humorvolle Liebesroman spielt in der Eifel und in Faak am See, wo sich
alljährlich tausende Harley-Fans zu einem tollen Event versammeln. 

Heute nur 99 Cent statt 2,99 Euro!

Hier dein Download Link bei Amazon


Sonntag, 17. Mai 2015

Heute kostenlos: Duocarns - Suspiricons Kurzgeschichten


Die fantastischen Kurzgeschichten führen dich in fremde Welten, die einige Leser bereits aus dem Duocarns Hauptwerk kennen.
Trotzdem lassen sie sich ohne weiteres unabhängig lesen.

Lass dir die Geschichte von Aduno und Barilon erzählen.
Aduno gehört zu einer im Verbund lebenden Spezies.
Ist es ihm erlaubt zu lieben?

Die Energetiker Solutosan und Ulquiorra wandern zwischen den Sternen auf der Suche nach Ungewöhnlichem und Neuem. Der Planet Renovamion beherbergt angeblich den größten Kristall aller Universen. Werden sie ihn finden?

David & Tervenarius, unser Pärchen aus der Duocarns Serie heiratet.
Alte Freunde und bizarre Gäste sind die Zeugen - und natürlich du, wenn du magst :)

Hier geht es zum Download bei Amazon



Sonntag, 10. Mai 2015

Sinn und Unsinn von Buch-Rezensionen



Wenn mich vor einigen Jahren jemand gefragt hätte, ob er in dem Laden, in dem er ein Buch gekauft hat, seine Meinung zu dem Werk schreiben sollte, ich hätte auf jeden Fall mit Ja geantwortet.

Heute, nachdem ich den Buchmarkt von all seinen positiven und negativen Seiten kennengelernt habe, würde ich diese Frage eher verneinen.
Warum? 
Schriftstellerei ist eine Kunstform. Das ist wohl unbestritten.
Natürlich sollte man, bevor man ein Bild malt, wissen, dass Gelb und Blau Grün ergeben. Und so sollte man auch beim Schreiben orthografisch und grammatikalisch sicher sein.
Ein Romanschreiber kann sich die Arbeit erleichtern, indem er zusätzlich das Schreib-Handwerk erlernt. 
Letztendlich sind jedoch immer eine ausgezeichnete Story und die Atmosphäre eines Buches ausschlaggebend. Sie sind die Dinge, die den Leser fesseln und dazu bringen das Buch nicht mehr aus der Hand legen zu können.

Ich vergleiche Bücher gern mit Computerspielen. Es gibt alte Spiele, die aus groben Pixeln bestehen, die aber eine derartig dichte und einnehmende Ausstrahlung haben, dass sie einen in die Story ziehen und das Geschehen hautnah miterleben lassen. Aber da sind auch technisch perfekte, teure Computerspiele, die einen langweilen, kalt lassen und die man dann frustriert ausmacht, weil sie nichts transportieren konnten, die Story lahm war und die Helden öde.

Es ist also nicht die Perfektion, die gute Kunst ausmacht.
Was also ist es?
Natürlich, es ist der persönliche Geschmack. Der eine kann nicht ohne 3D leben, der andere bekommt graue Haare, wenn jemand Fahrrad mit einem "r" schreibt.
Wie sagt man so schön: "Kunst liegt im Auge des Betrachters" und "Was dem ein sin Uhl ist dem anderen sin Nachtigall".

Um zu den Büchern zurückzukommen. Man liest ein Buch und findet es toll. Man hätte die Möglichkeit den Verlag oder den Autor selbst anzuschreiben. Aber nein, man äußert sich in dem Shop, in dem man es gekauft hat. Auch auf das Risiko hin, dass der Autor sie dort niemals finden und lesen wird. Man veröffentlicht seine eigene Meinung.
Ja, werden einige sagen, Meinungsfreiheit ist unser höchstes Gut.
Aber, wie ich meine, birgt sie auch Verantwortung.
Also frage ich mich: Ist meine Meinung wirklich so wichtig, dass ich sie allen Leuten unbedingt mitteilen muss?

Nehmen wir den umgedrehten Fall: Ein Buch gefällt mir gar nicht.
Ich schreibe in dem Shop: "Grauenvoller Schund", wohl wissend, dass andere vielleicht eine gegenteilige Meinung haben.
Warum mache ich das?
Ein Grund könnte sein, dass ich den Autor "erziehen" will. Er soll nie wieder eine Tastatur anfassen. Man will ihn beleidigen und entmutigen, im besten Fall will man ihn anspornen seinen Stil zu ändern oder seine Gedanken zu sortieren. Vielleicht hat man aber auch nur einen Hals auf ihn weil er so heißt wie die Lehrerin, die einen am gleichen Tag geärgert hat. Für negative Rezensionen kann es tausende Gründe geben.
Natürlich hätte man auch die Möglichkeit, den Verlag oder den Autor selbst anzuschreiben. Aber das macht man nicht, denn so müsste man ja namentlich zu dem stehen, was man da kritisiert. Das erfordert Mut. Also nutzt man lieber die vermeintliche Anonymität des Internets um aus dieser Position zu schießen.

Ich, als mündige Leserin, stehe also vor einem Buch mit positiven und negativen Rezensionen. Was denke ich? Ich für meinen Teil lese mir einige der Kommentare durch und denke "Mein lieber Rumpelstilz, Amazon-User, Buchmaus oder wie auch immer. Ich werde mir meine Meinung garantiert selbst bilden. Du hast dir die Mühe gemacht, den Autor einzustampfen oder zu loben. Ich kenne die Gründe dafür nicht.  Jedoch scheint das Werk wirklich interessant zu sein. Denn sonst hättest du ja keine Zeit und Mühe verschwendet, dich hier zu äußern." Also betrachte ich das Cover genauer und lese ich auf jeden Fall schon mal die Leseprobe. 
Und siehe da, einige Bücher finde ich toll und kaufe sie.
Fazit: Egal ob man einen oder fünf Sterne vergibt, man macht das Buch für andere Menschen interessant.
War das mein Ziel, als ich die Rezension geschrieben habe?
Nein.
Ich wollte loben, niedermachen und/oder mich selbst profilieren.
Und genau das sind die Gründe, warum ich heute die Frage nach Rezensionen mit "Nein" beantworten würde, völlig unabhängig davon, dass ich als Autor selbstverständlich gerne die Meinung meiner Leser kennen möchte.



Eure Pat McCraw





Samstag, 2. Mai 2015

Duocarns online lesen: Heute neue Folge von Duocarns - Edoculus


Heute wird es ganz fantastisch, denn einer der Helden des Buches, Areus, macht
 sich mit seiner Riesen-Motte "Motha"auf den Weg, um seinen Auftrag zu erfüllen.
Areus ist zu allem entschlossen und fackelt nicht lange. Bei einem Wesen wie ihm könnte das für jeden gefährlich werden, der ihm begegnet.

Lies Duocarns - Edoculus 

vor der Veröffentlichung online.